Vor knapp 2 Monate habe ich mir ein iPad 3G 16GB zugelegt, für viele überraschend, denn immerhin bin ich bisher auf meine Apple-Produkte ja nicht sonderlich gut zu sprechen.

Das stimmt so aber eigentlich nicht. Was stimmt ist das ich meine Probleme mit dem iMac bzw. eher Mac OS habe, was mich wohl auch bald endgültig wieder zu Windows 7 treiben wird, was allerdings nicht stimmt ist das ich mit iOS bzw. den darauf basierenden Produkten unzufrieden wäre.

Mein iPhone 3GS ist zu einem treuem Begleiter herangewachsen, und so doof sich das anhört, man lebt ein wenig anders mit dem Teil. Informationen die man sich vorher immer irgendwo her organisieren musste hat man jetzt On-The-Fly immer dabei, alles steckt irgendwo in der Cloud, kaum etwas geht noch verloren. Morgen einen spontanen Tagesausflug? Warte, muss ich nachher erst mal Wetter checken, ach ne… zack, morgen wirds gut, alles klar. Aber ich muss dazu sagen, auch was ich von Android bisher gesehen habe sah nicht schlecht aus, mein iPhone gefällt mir aufgrund der wirklichen Einfachheit, einfachen Synchronisation und der fülle an Apps immer noch einen Tuck besser. Zudem ist die Pflege der Software einfach zuverlässiger als bei HTC und Co, wo man nach dem Kauf des Handys ziemlich selten überhaupt noch ein Upgrade auf die neuste Android-Version nachgeschoben bekommt. Das Geld ist halt in der Kasse, und ohne Upgrade ist die Chance höher das der User sich schneller ein neues Gerät zulegt.

Aber egal, iPad ist das Thema.

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Ein Thema das mich schon länger beschäftigt ist der zukünftige Umgang mit digitalen Daten auf einen lange Zeitraum gesehen, bzw. im speziellen Fotos und Videos. Früher waren geschossene Fotos und auch Videos ja jeweils direkte analoge Datenträger, die physisch greifbar waren, mit der Zeit zwar Qualitätseinbußen hatten, aber oftmals eben auch 100 Jahre erhalten blieben, wenn sie denn nicht achtlos verschenkt wurden oder in Kriegen, Hausbränden usw. abhanden gekommen sind. Und so freut sich noch heute meine Mutter, oder auch meine Oma, das man im Fotokasten und zum 70. Geburtstag das eine oder andere Foto der Einschulung, oder der Hochzeit findet.

Die Frage die ich mir dabei stelle ist, wie sieht das später bei uns aus? Ganz subjektiv gesehen habe ich den Eindruck, das mit solchen Daten in unserer heutigen Zeit viel unbeschwerter und riskanter umgegangen wird. Ein ausgedrucktes Foto, oder ein auf 8mm gebrannter Film, das waren echter Werte, die man wie seinen Augapfel hütete. Solch ein Foto war eine Rarität die man nicht einfach mal so verlieh und dann nie wieder bekam, nein, sie wurden meist sorgsam gesammelt, litten zwar mit der Zeit schon durch die Hände durch die sie ab und an gingen, doch die meist unscharfen und farblosen Aufnahmen an sich blieben erhalten… und wurden in den letzten Jahren vom Neffen dann meist irgendwann mal digitalisiert.

Doch wie wird das später aussehen, wenn wir alt und grau sind? Betrachte ich mein eigenes Verhalten, so hat ein digitaler Schnappschuss, derer es auf meiner Festplatte einige tausend gibt, bei weitem nicht den Stellenwert eines alten Analogfotos. Natürlich, ich mache Backups, wenn auch nur schnell nebenher auf einen externen Datenträger, aber die Bilder sind meist doppelt vorhanden. Doch schaue ich zurück an die Anfangszeit meiner digitalen Fotozeit, so habe ich heute kaum noch Daten aus dieser Epoche vorliegen… jedes Jahr verschwanden aus irgendwelchen Gründen ein paar Daten. Sei es weil die externe Backup-Platte auf einmal ihren Dienst quittierte, und man die interne Festplatte bereits von den Daten befreit hatte, denn immerhin kosten solche Bilder ja auch einiges an Platz. Oder die Bilder wurden auf CDs gebrannt, jedoch irgendwann nicht mehr für all zu wichtig befunden und wanderten beim nächsten Umzug zusammen mit den darauf befindlichen MP3s in den Papierkorb… denn es musste ja Platz geschaffen werden. Fotos haben für uns eben erst Bedeutung wenn eine gewisse Zeit vergangen ist, Leute die darauf zu sehen sind nicht mehr da sind, oder sich das eigene Umfeld geändert hat. So kann auch ein zufälliger Schnappsschuss vom Opa in 20 Jahren 100x mehr Bedeutung für uns haben als wir es uns heute vorstellen können.

Niemand würde auf die Idee kommen ausgedruckte Fotos so leichtfertig in den Papierkorb zu werfen, denn man sieht direkt das Bild, und hat einen Bezug, Erinnerungen, was bei einer CD, oder einer externen Festplatte mit Teilweise mehreren hundert oder tausend Fotos nicht der Fall ist. Zudem hat die Entwicklung des Fotos ja auch etwas gekostet, damals noch mehr als heute. Digitalfotos hingegen sind Massenware, auf eins mehr oder weniger kommt es doch auch nicht an.

Wie also kann man in unserer heutigen Zeit einen Weg finden, solche Daten über Generationen hinweg zu archivieren und sicher zu gehen das man sie nicht aus eigener oder fremder Fahrlässigkeit zu leicht verliert und sich in 50 Jahren ärgert das diese digitalen Daten vor 40 Jahren von einem Virus gelöscht wurden. Digital ist toll, und natürlich ist gerade ein Bild was man einmal ins Netz gestellt hat erst mal unwiderruflich Online und wird oftmals dupliziert. Doch Webseiten kommen und gehen, oder welche Webseiten aus den Anfangszeiten des Internets sind heute noch aktiv und halten all ihre Daten vor? Siehe z.B. Geocities. Es reicht eine geplatzte Blase oder ein Börsencrash, Unternehmen XY geht pleite und mir ihm alle von den Nutzern angelegten Daten.

Eine weitere Möglichkeit wäre ein extremeres Backup-Verhalten, sprich, die Daten 3 oder 4 fach zu sichern, und nicht nur in den eigenen 4 Wänden, sondern auch in Kopie noch einmal bei den Eltern, oder der Schwester, im Keller. Die Sache ist nur, das Datenträger eh nur eine gewisse Lebenszeit haben, demnach man solche Backups alle paar Jahre erneuern müsste, zudem dieses Verfahren sehr mühselig ist und viel Zeit in Anspruch nehmen würde. Ich würde sagen, außer ein paar Freaks wäre dies für den Otto-Normal-Knipser keine Lösung. Zumal man in 10 Jahren mit einem Disketten-Backup auch nicht mehr viel anfangen könnte, ähnlich könnte es in 20 oder 30 Jahren mit dem USB-Stecker aussehen.

Aus meiner Sicht ist zumindest aktuell, die beste Möglichkeit, seine Daten in die Hände einer Firma zu geben die sich eben genau auf solche Sicherheiten spezialisiert hat, sprich, die mir durch Infrastruktur, finanzielle Vorsorge etc. pp. eine möglichst hohe Wahrscheinlichkeit geben kann, das auch im falle eines Krieges, einer Umweltkatastrophe usw. meine Daten an einem sichererem Ort liegen. Es wäre bequem seine Daten über Nacht über das Internet an einen Backup-Dienstleister zu übertragen, der diese intern mehrmals hinterlegt, in einem System das durch äußere Einflüsse nicht so einfach zu zerstören ist. Man müsste sich keine Sorgen mehr um die wirklich wichtigen Daten mehr machen, die Backups wären unlöschbar ständig abrufbar und könnten nach einem Systemausfall, dem abgebranntem Haus oder einfach einem unvorhersehbarem Ereignis einfach wieder abgerufen werden. Ich rede hier nicht von Diensten wie Dropbox, oder Wuala, die ja in ihrer Art auch ein Online-Backup anbieten… diese Dienste sind super wenn es um Daten geht die vielleicht für die nächsten 3-4 Jahre irgendwie sicher sein müssen, doch geht die Firma aufgrund von Übernahmen, Fehlkalkulation oder ähnlichem vom Markt sind vermutlich auch die Daten futsch.

Ich finde es ehrlich gesagt erstaunlich das es bisher nur eine Firma zu geben scheint die diese Lücke für sich entdeckt hat und einen solchen Speicher anbietet. Die Swiss Picture Bank verspricht Datensicherheit für min. 99 Jahre, dabei ist wichtig das diese Sicherheit durch eine einmalige Gebühr erworben wird. Ist man also in seinem Leben einmal in einer sozial schwachen Phase angekommen, und könnte sich eine monatliche oder jährliche Gebühr nicht mehr leisten, bleiben die Daten trotzdem erhalten. 100GB kosten allerdings auch beachtliche 1600$, ein fairer Preis wenn das Versprechen auch wirklich eingehalten werden kann, denn man muss bedenken das man seine komplette Infrastruktur für 99 Jahre voraus zahlen muss. Auf mich wirkt das Angebot schon seriös, zumal ein Staat wie die Schweiz in der bisherigen Geschichte sich aus Konflikten meist heraus gehalten hat und für seine Beständigkeit mehr oder minder schon fast berühmt ist.

Eins zum Abschluss: Ich denke nicht das es unbedingt notwendig ist jedes der 2000 Fotos vom letzten Mallorca-Urlaub auf einem sicherem Speicherplatz zu parken, das wäre meist utopisch, wenn offensichtlich weniger wichtige Fotos, wie die 100. Aufnahme vom einlaufendem Schiff in den Hafen, in 10 Jahren nicht mehr da sind, dann ist das meist verkraftbar. Ich rede von einer Selektion, die Sinn macht das man sie bis an sein Lebensende erhalten möchte.

Vielleicht hat dieser ausschweifende Artikel ja den einen oder anderen auch dazu angeregt sich zu diesem, aus meiner Sicht oft vernachlässigtem Thema, mal seine Gedanken zu machen.


Das der Firefox aus welchem Grund auch immer sich unter allen Betriebssystemen gleichermaßen von Zeit zu Zeit mal verabschiedet dürfte ja fast jedem bekannt sein.

Bis Firefox 3 verhielt sich der Browser nach dem Neustart der Software folgendermaßen: Man bekam eine kleine Dialogbox ausgegeben bei der man wählen konnte ob die letzte Browser-Session (Tabs, Formularfelder usw.) wiederhergestellt werden sollte, oder ob man einen sauberen Neustart bevorzugt.

In Firefox 3 wurde dieses Verhalten jedoch geändert. Schmiert der Browser nun ab und man startet das Programm erneut, so wird davon ausgegangen das man die letzte Session wiederherstellen möchte. Es werden also alle Tabs wiederhergestellt, die Passwörter für htaccess-Geschützte Webseiten neu abgefragt, verlorene Formulardaten wiederhergestellt, usw. Der Nutzer hat also nicht mehr die Möglichkeit direkt einen sauberen Neustart der Software zu machen.

Auf den ersten Blick mag das ja logisch erscheinen, immerhin hat sich das Programm unerwartet verabschiedet, folglich dürfte ich vielleicht noch irgendwo Seiten bzw. Daten haben mit denen ich noch arbeiten möchte.

Logisch betrachtet ergibt dies für mich aber keinen Sinn. Wenn Firefox sich verabschiedet liegt der Grund dafür meist in einer soeben geöffneten Webseite, die mit irgendwelchem Schadcode, Java-Spielereien oder sonstigem Firelefanz der den Browser zum Absturz bringt. Und so passiert es mir in letzter Zeit immer häufiger, das der Neustart des Browsers mir bis auf Abfrage von 20 Passwörtern nichts bringt, außer das der Browser beim Aufruf der besagten Seite genau das selbe macht wie beim vorherigen Besuch: Abschmieren.

Startet man den Browser dann ein zweites mal neu erscheint plötzlich auch die Dialogbox in der man tatsächlich wählen kann welche Tabs man wiederherstellen möchte, oder ob man vielleicht einen sauberen Neustart bevorzugt.

Als Nutzer ist es für mich schon schlimm genug wenn Software nicht Rund läuft, wenn dann aber die Wiederherstellungs-Routine den selben Fehler aber nochmal ausführt obwohl ich ihr schon sagen könnte das das nichts bringt, dann läuft da doch irgendwas schief, oder?

Ps.: Ja, ich weiß das es da draußen bessere, stabilere und schnellere Browser als den feurigen Fuchs gibt, aber leider ist es bei mir wie mit dem iPhone: Die Fülle des AppStore’s macht das Gerät erst zu dem was es ist ;)


Winclone Screenshot

Seit meinem Umstieg auf Mac OSX habe ich meinem iMac auch direkt mittels BootCamp eine 30GB große Windows-Partition verpasst, um beim Bootvorgang die Wahl zwischen OSX oder eben Windows XP zu haben.

Seit ein paar Tagen stand ich jedoch vor dem Problem, das die erstelle Partition nicht mehr Groß genug war. So suchte ich also ein wenig nach Möglichkeiten die Partitionsgröße nachträglich mit möglichst geringem Aufwand zu ändern. Zwar bietet das OSX-Interne Festplatten-Dienstprogramm die Größenänderung für Laufwerke an, jedoch nicht bei NFTS-Partitionen.

Die Lösung für mein Problem fand ich heute in Winclone. Winclone ist ein kleines OSX Tool das es erlaubt eine Image-Datei der NTFS-Bootcamp-Partition anzulegen, und dieses auf einem beliebigen Datenträger zu sichern.

Nach der Sicherung der kompletten Partition löscht man mittels des OSX internen BootCamp-Assistenten einfach die bisherige Partition, startet den BootCamp-Assistenten im Anschluss erneut und erstellt eine neue Partition in der gewünschten Größe.

Nun startet man abermals Winclone, geht auf den Reiter “Restore”, wählt das zuvor gesicherte Paritions-Image aus und weist diesem die frisch formatierte BootCamp-Partition zu. Nach einem Klick auf “Restore” wird das Image wieder auf die Partition übertragen, was je nach Größe dann doch einige Zeit in Anspruch nehmen kann.

Nach Abschluss des Kopiervorgangs könnt ihr Windows mit der neuen Partitionsgröße sowohl nativ unter Bootcamp, als auch mittels Parallels sofort wieder nutzen.

Hier die aktuelle Feature-Liste

Mit Winclone könnt ihr also zudem auch einfach Backups der Windows-Partition anfertigen und/oder diese auf einen anderen Mac transferieren, z.B. im Garantiefall.

Natürlich ist auch das verkleinern einer Partition möglich, und auch FAT32-Partitionen werden unterstützt, wenn auch mit Einschränkungen und der Empfehlung diese in NTFS zu konvertieren.

Wer gefallen an dem Tool gefunden hat, der findet auf der Seite auch ein kleines Spenden-Formular :)


Gestern hat die Denic ihre neuen Domain-Richtlinien für die Vergabe von .de-Domains bekannt gegeben.

Folgende Regeln treten dabei zum 23.10.2009 in Kraft:

Das spannendste daran ist vermutlich die Vergabe von 2 stelligen und reinen Ziffer-Domains.

Rechnet man sich das einmal hoch, so ergeben sich knapp 1300 neue .de-Domains mit 2 Stellen, was vermutlich gerade Hersteller wie z.B. VW freuen dürfte.

Allerdings sollten sich kleinere Unternehmen und Privatleute eher wenig Hoffnung machen eine der neuen Domains ergattern zu können, denn für fast jede Kombination wird es mehr als nur eine Firma geben die bereits jetzt in den Startlöchern steht um die jeweilige Domain zu ergattern. Zudem wird es wieder einige Domaingrabber geben die pünktlich zur Vergabe einige Scripte anrollen lassen werden um die Domains so schnell es geht einzusacken und später an den meistbietenden zu verkaufen, was 2 stellige DE-Domains wert seien dürften brauche ich hier glaube ich nicht zu sagen.

Wo ich allerdings noch Potential sehe ist in den Zifferdomains, immerhin hat man so evtl. die Möglichkeit sich ein besonderes Datum zu sichern, z.B. das eigene Geburtsdatum. Gespannt bin ich wie die Domaingrabber auf aktuelle Tagesdaten reagieren werden, also ob sich für jedes Tages-Datum ein Käufer findet, denn ich könnte mir vorstellen das z.B. frisch gebackene Eltern sich gerne das Geburtsdatum des eigenen Kindes als DE-Domain sichern würden, zumindest unter Geeks könnte das ein neuer Trend werden ;)


DL: htn_prowl

Lange wars ruhig hier, das Sommerloch hatte mich schließlich voll in seinen Bann gezogen. Hoffen wir das sich das in Zukunft wieder ändert, aber versprechen will ich nichts ;)

Die letzten Tage suchte ich nach einer Möglichkeit mir aus Anwendungen heraus Push-Nachrichten auf mein iPhone senden zu können. Gedacht hatte ich dabei in erster Linie an eine App die nichts andere macht als Push-Nachrichten auszugeben und mir im Web eine API bereitzustellen mit der ich mir aus jeder Anwendung heraus selber Push-Nachrichten zusenden kann, z.B. wenn im Blog ein Kommentar aufgelaufen ist, mein Server Probleme macht, eine Statistik einen gewissen Tageswert unterschreitet.

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