Der Telekom laufen ja bekanntlich seit geraumer Zeit die Kunden davon. Bisher habe ich mich jedoch vor einem Wechsel des Anbieters gesträubt, denn immerhin habe ich bei dem Laden gelernt und habe einen direkten “Berater” im Freundeskreis von dem ich alle Konditionen bekomme die für meine Tarife so möglich sind. In letzter Zeit jedoch merke auch ich den Grund warum Leute zu anderen Anbietern wechseln.

Bis vor unserem Umzug lief eigentlich alles wie geschmiert. Einmal im Jahr gab es vielleicht mal einen 6 stündigen DSL-Ausfall, aber das war nicht weiter wild, zumal sich die Angelegenheiten meist von selbst und ohne einen Anruf bei der Hotline von allein erledigten. Aus diesem Grund war ich auch bereit einen etwas höheren Endpreis zu zahlen, denn mir war schnelle Hilfe, eine stabile Leitung und kompetente Beratung auch die 10-20€ mehr durchaus wert.

Seit unserem Umzug vor einem Jahr jedoch merke ich den qualitativ minderwertigen Service der T-Com auch am eigenem Leib. Alle 1-2 Monate kommt es zu Ausfällen, mal aus technischem Versagen, mal auch aus menschlichem. Das schönste: Fast immer kam es an Freitagen zu Ausfällen, was natürlich dazu führt das mein eröffnetes Ticket nicht mehr als selben Tag bearbeitet werden kann und somit auf den Montag verlegt wird. Im günstigstem Fall also ein ganzes Wochenende ohne DSL und zudem ohne IPTV, nur gut das wir immer noch unseren Kabelanbieter als Fallback haben, auch das Telefon ist Gott sei dank noch über das normale Analognetz angeschlossen.

Der Kracher aber kam gestern: Wieder einmal viel das DSL aus, ich eröffnete wie immer ein Ticket bei der kostenpflichtigen Hotline, und mir wurde bereits gesagt das es mindestens bis morgen dauern würde (und das obwohl ich bereits Vormittags das Ticket eröffnet hatte), ich sollte dann heute einen Anruf von einem Techniker bekommen.

Soeben dann ein Blick in das Ticketsystem, und was steht da als Statusmeldung?

In Absprache mit Ihnen wurde die Bearbeitung der Störung zurückgestellt.

Das dumme daran ist nur, das mich darüber keiner informiert hat. Kein Anruf, keine Mail. Mein Ticket wurde also einfach heute angefroren, und ich als Kunde schaue dumm aus der Wäsche. So etwas ist selbst bei miesem Support schon eine Frechheit sondergleichen. Man stelle sich vor ich hätte keinen Alternativ-Internetzugang und könnte meine Statusmeldungen gar nicht einsehen, die Ticketänderung hätte ich vermutlich erst am Montag mitbekommen.

Achso, und wusstet ihr übrigens, das wenn ihr bei der Hotline als “Problemkunde” gemeldet seid, eure Telefonnummer bis zu 24 Stunden für die Hotline “gesperrt” wird, ihr also immer eine “Leider sind gerade alle besetzt” Ansage bekommt?

Was ich damit sagen will: Ich habe früher gerne mehr bezahlt, weil ich das Gefühl hatte immer noch den bestmöglichen Support für mein Geld zu erhalten, denn ich wusste das der Support bei Arcor, 1&1 und Co. noch um einiges schlechter war.

Mittlerweile merke ich aber, das sich alle auf dem unterstem Niveau angesiedelt haben. Schlechten Support kann ich überall bekommen, nur bei der Telekom zahle ich aktuell am meisten für nichts.

Achso, der Grund warum ich übrigens noch nicht total ausgeflippt bin ist, das ich als Backup immer noch einen UMTS-Stick in Petto habe, und diesen via SquidMan im Notfall als Proxy auch an alle im Netzwerk verteilen kann. Aber schön surfen geht anders.

Ich bin jedenfalls gespannt wie lang es diesmal dauern wird bis die Telekom mein Problem behoben hat. Leider ist mein Vertrag jedoch vor kurzem erst wieder durch die Aufstockung auf VDSL 25.000 in die Verlängerung gekommen, womit ein Wechsel wohl noch etwas auf sich warten lassen dürfte.


Adminer-Logo

Als Webentwickler kennt denke ich jeder die Situation: Ein neues Projekt steht an, und irgendwann im laufe der Arbeiten kommt man an die Stelle, an der man Hand an die MySQL-Datenbank legen muss.

Da viele Shared-Hosting Pakete einen externen Zugriff auf die Datenbank aus Sicherheitsgründen nicht zulassen, und somit die Desktop-Datenbankclients (bis auf Proxyfile-Lösungen) ausfallen, kommt in den meisten Fällen PHPMyAdmin zur Datenbankverwaltung als Webapplikation zum Einsatz.

Gut ist es natürlich wenn die Applikation direkt im Adminbereich des Hosting-Providers integriert ist, falls nicht, so muss das dicke Paket erst einmal entpackt, hunderte von Dateien hochgeladen, und am Ende noch konfiguriert werden.

Wer schnell und einfach auf seine Datenbanken zugreifen will, ein etwas übersichtlicheres und schnelleres Interface bevorzugt und zudem keine Installationsorgie abhalten möchte, der kann auch zu Adminer greifen.

Adminer ist ebenfalls eine mächtige Datenbankverwaltung, hat allerdings den Vorteil das sie ohne Konfiguration auskommt und zudem nur aus einer einzigen PHP-Datei besteht. Somit entfällt die lästige und zeitraubende Installation einer horrenden Ordner und Dateistruktur, um am Ende evtl. nur ein einfaches Backup einer Tabelle durchzuführen.

Zum Start einfach die 160Kb große PHP-Datei in ein sicheres Verzeichnis auf dem Server laden, im Browser aufrufen und schon erscheint eine Maske zur Eingabe der Mysql-Zugangsdaten.

Das Interface ist Multilingual, arbeitet sowohl mit PHP 4.3+ und PHP 5.1 zusammen und kommt mit MySQL 4.1, 5.0 und 5.1 zurecht.

Eine komplette Feature-Liste findet sich auf der Startseite des Projekts.


Aus einer fixen Idee ist schnell Realität geworden.

Im Klartext: Ein Wordpress-Plugin das zum aussperren der IP-Adressräume von Parteien, Fraktionen und Ministerien dient, damit diese in Zukunft nur noch eine Zensurseite sehen sobald sie das Blog betreten.

Nun, scheinbar stehe ich mit meiner Meinung nicht ganz allein da, das dies an absolutes Kindergartenmobbing feinster Güte erinnert, und das von Personen, von denen ich es nie und nimmer erwartet hätte.

Mal ganz im Ernst: Was denkt Ihr bringt das? Sollen die Politiker sich jetzt schämen weil sie unsere Geekblogs nicht mehr lesen können, und das auch noch während der Arbeitszeit? Aber was erzähle ich eigentlich, Michel hat das eigentlich astrein zusammengefasst.

Ne, mal ehrlich? Was genau bringt’s, dass ihr eure Blogs vor Politikern zensiert?

Nur weil die Politik sich mit ihren fucking Netzsperren lächerlich macht, macht ihr euch jetzt auch lächerlich?

Und vor allem, was ist mit dem Politikern, die über diese IP-Adressen, die ihr sperrt ins Netz gehen aber GEGEN die Netzsperren sind? Alberne Scheiße, das!

Lustig auch, das genau die Personen die bei dem Spielchen jetzt mitmischen, damals gegen meine Verdreht den IE6-Nutzern den Kopf… Aktion waren. Die Aktion war meiner Meinung nach damals von mir nicht minder dumm als das was jetzt durch die Blogs jagt. Es werden teilweise Leute ausgesperrt die vielleicht nur nach Contra-Argumenten suchen, die unsere Idee von einem zensurfreiem Internet unterstützen wollen, und wir machen einen auf “Mit dir wollen wir aber nicht spielen”.

Die Aktionen und Demonstrationen die bisher gegen Zensursula liefen haben uns wie ich finde immer in einem gutem Licht dastehen lassen und unsere Meinung gut und einleuchtend verdeutlicht, doch wenn das jetzt hier der große Stil im Internet wird… sehen wir alle wieder wie kleine Kinder aus denen man den Lolly geklaut hat und die sich jetzt im Zimmer eingesperrt haben.

Also, denkt bitte 3x nach bevor ihr euch dieser sinnlosen Kurzschlussreaktion anschließt.

Update: Natürlich soll das jetzt alles ein reiner Spaß gewesen sein, nicht ernst gemeint, nur so erdacht um Leute zu verwirren. Sorry, aber danach sah und sieht mir die Aktion nicht aus. Soll jeder glauben was er will…


Einige von euch kennen evtl. schon den Service Dropbox, ein Online-Datenspeicher inkl. einer systemübergreifenden Applikation die den Speicher aus dem Netz in das vorhandene Dateisystem mountet. Standardmäßig (also kostenlos) wird die Dropbox übrigens mit 2GB ausgeliefert, über diesen Anmeldelink gibts gleich mal 250MB mehr. Wer mehr Speicher haben möchte kann über Einladungen bis zu 3GB (also insgesammt 5GB) mehr bekommen, oder einen Pro-Account erstellen. Systemübergreifend heißt für mich übrigens: Windows, Mac und Linux.

Dropbox an sich ist schon ein toller Dienst, allerdings kamen immer wieder Stimmen von besorgten Leuten auf, die ihre sensiblen Daten nicht einer unbekannten Firma in die Arme werfen wollten. Dropbox selber sagen in ihren FAQ zwar, das die Daten mit AES-256 verschlüsselt gelagert werden… doch das Thema Sicherheit nimmt man ja gerne lieber selber in die Hand, denn da weiß man was man hat.

Nun wäre es ein leichtes mittels TrueCrypt ein verschlüsseltes Container-Image von z.B. 2GB Größe anzulegen und dieses in seiner Dropbox zu hinterlegen. Das Image könnte folglich auf allen Rechnern gleichermaßen per TrueCrypt eingebunden werden. Dort abgelegte Dateien wären auch automatisch zwischen allen Rechnern sicher synchronisiert.

Problem an der ganzen Sache ist jedoch: Ändere ich nur eine Datei in meinem Container-File, so würde sich die komplette 2GB-Datei ändern und Dropbox müsste selbst bei einem 5KB Update die 2GB-Datei jedes mal erneut hochladen.

Im OS X Freeware-Blog fand ich nun einen Artikel, der zeigt das Dropbox da intelligenter ist als ich es bisher annahm. Dropbox erkennt also den Abschnitt der Container-Datei der sich geändert hat und überträgt nur dieses Update. Einzig beim einmaligen Anlegen des Containers muss die komplette Datenmenge übertragen werden.

Dafür ist es übrigens nur notwendig in Truecrypt die Aktualisierung des Container-Timestamps abzuschalten.

Da ich für meinen Teil eh nur unkritische Daten in meiner Dropbox aufbewahre ist diese Möglichkeit für mich eher unwichtig. Für Leute die aber auf Nummer sicher gehen wollen ist das sicherlich ein gute Möglichkeit die tollen Features von Dropbox mit maximaler Sicherheit zu verbinden.


Geht es nur mir so oder merken andere das auch? Mit jedem Browserupdate werden dem gewillten Browsernutzer neue, teils abenteuerliche prozentuale Werte an Performancegewinn an den Kopf geklatscht.

Da wird durch den Wechsel der JavaScript-Engine auf einmal alles 1000% schneller, wo hingegen der Konkurrent mit seinem letzten Update ja nur 800% zulegen konnte… also schnell wieder den Browser wechseln damit Google Maps auch ja 2ms schneller geladen wird.

Ist das Gefecht um die Feature-Reichhaltigkeit also ausgetragen, und es geht nun in die zweite Runde? Ich persönlich gebe auf die Performance-Vergleiche der einzelnen Browser nicht mehr viel, denn es ist nur eine Frage der Zeit bis Browser X wieder von Browser Y überholt wird und umgekehrt, und ständig seine Nutzung anzupassen um immer dem schnellstem Browser hinterher zu jagen kann und will ich nicht.

Was in meinen Augen die wenigsten Browserhersteller erkannt bzw. gut umgesetzt haben ist, das der einzige wirkliche Vorteil des Marktführers Firefox, aktuell in seiner schier unendlichen Erweiterbarkeit liegt. Seien wir mal ehrlich, der Firefox ist ansonsten ein instabiler, Ressourcen fressender Browserklotz und es gäbe viele andere Browser die dem Firefox im Rohzustand bei weitem das Wasser reichen könnten. Was viele von einem Wechsel nur abhält ist, das es meist genau eine unverzichtbare Erweiterung gibt die ein anderer Browser (noch) nicht abbilden kann.

Das Mozilla hier genau das erkannt hat zeigt in meinen Augen die Entwicklung des Firefox Add-on Collector, mit dem es nun Möglich ist eine Sammlung von Plugins anzulegen und dieses Plugin-Paket in einem Atemzug in seinen Firefox zu integrieren.

Das Konzept der Plugins und deren einfachen Verwaltung hat in dieser Form noch kein anderer Browser gut integrieren können, was es den restlichen Herstellern schwer machen sollte hier schnell Zuwachs verzeichnen zu können.


Ich habe ja bereits vor einigen Monaten bekundet das ich nicht wirklich viel von Adblock-Plugins halte. Die Gründe möchte ich jetzt hier nicht noch einmal bis ins kleinste breit treten aber: Natürlich sind LayerAds und Soundbanner ein echtes Übel das vor allem dadurch penetrant wird das es unseriöse Anbieter gibt die beim Klick auf “Schließen” die Seite erst recht öffnen, dennoch denke ich das man kostenlosen Diensten etwas zurück geben sollte… und da stört es nicht die paar Banner mal mitladen zu lassen, es sei denn man bezahlt für seinen Traffic oder surft mit ISDN.

Nun kann es allerdings Fälle geben wo man als Seitenbetreiber erkennen möchte ob ein Besucher denn ein solches Plugin in seinem Browser benutzt oder nicht. Da das Plugin ja clientseitig fungiert und sich auch nicht im Header des Browsers zu erkennen gibt, ist das serverseitige erkennen aktuell nicht möglich.

Durch Zufall bin ich nun auf das kleine JavaScript Adblock Detector gestoßen. Auf der Seite findet man einige Beispiele und auch einen Livecheck mit dem man On-The-Fly testen kann ob das Script den eigenen AdBlocker denn erkennt. Bettet man das Script in die eigene Seite ein, kann es von nun an über einige kurze Tests im Hintergrund erkennen ob der aktuelle Nutzer denn einen Adblocker nutzt oder nicht, und dementsprechende Aktionen ausführen.

Möglich wäre z.B. in der eigenen Statistik aufzuzeichnen wie viele Besucher einen AdBlocker nutzen, oder den Besuchern einen Hinweis auszugeben das es durch die Benutzung von AdBlockern zu Darstellungsfehlern kommen kann.

Natürlich könnte man auch einen kurzen Hinweis ausgeben das das blockieren von Werbung dem Dienst die Einnahmen verringert, oder gar User mit AdBlockern vom Dienst aussperren, meine Erfahrung hat jedoch gezeigt das solche Moralpredigten oder gar Gängelungen bei Usern die bewusst auf Werbung verzichten wollen nichts bewirken.

Solltet ihr noch weitere nützliche Anwendungsbereiche sehen, dann immer her damit.



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