Gestern hat die Denic ihre neuen Domain-Richtlinien für die Vergabe von .de-Domains bekannt gegeben.

Folgende Regeln treten dabei zum 23.10.2009 in Kraft:

Das spannendste daran ist vermutlich die Vergabe von 2 stelligen und reinen Ziffer-Domains.

Rechnet man sich das einmal hoch, so ergeben sich knapp 1300 neue .de-Domains mit 2 Stellen, was vermutlich gerade Hersteller wie z.B. VW freuen dürfte.

Allerdings sollten sich kleinere Unternehmen und Privatleute eher wenig Hoffnung machen eine der neuen Domains ergattern zu können, denn für fast jede Kombination wird es mehr als nur eine Firma geben die bereits jetzt in den Startlöchern steht um die jeweilige Domain zu ergattern. Zudem wird es wieder einige Domaingrabber geben die pünktlich zur Vergabe einige Scripte anrollen lassen werden um die Domains so schnell es geht einzusacken und später an den meistbietenden zu verkaufen, was 2 stellige DE-Domains wert seien dürften brauche ich hier glaube ich nicht zu sagen.

Wo ich allerdings noch Potential sehe ist in den Zifferdomains, immerhin hat man so evtl. die Möglichkeit sich ein besonderes Datum zu sichern, z.B. das eigene Geburtsdatum. Gespannt bin ich wie die Domaingrabber auf aktuelle Tagesdaten reagieren werden, also ob sich für jedes Tages-Datum ein Käufer findet, denn ich könnte mir vorstellen das z.B. frisch gebackene Eltern sich gerne das Geburtsdatum des eigenen Kindes als DE-Domain sichern würden, zumindest unter Geeks könnte das ein neuer Trend werden ;)


Nach der OMD fragen sich einige Kritiker warum es denn die OMD eigentlich gibt? Witzig oder? Der Gedankengang sieht dabei in etwa folgendermaßen aus:

Warum bewerben sich Online-Agenturen eigentlich noch Offline? Agenturen die Online-Marketing betreiben sollten es doch, sofern sie etwas von ihrem Handwerk verstehen, gar nicht mehr nötig haben sich Offline auf einer Messe zu zeigen. Eine Agentur die ihr Handwerk also versteht könnte ihre gesamte Kundschaft doch eigentlich mit dem eigenem Know-How online an Land ziehen. Solche Offline-Präsentationen wie auf der OMD zeugen daher nur von fehlendem Fachwissen.

Klingt logisch, denn Agenturen die Fernsehwerbung verkaufen bewerben ihre Werbeplätze ja schließlich auch in TV-Spots, oder nicht?

Oder nehmen wir folgendes Beispiel: Wir wollen Kunden die noch keinen Internetanschluss haben davon überzeugen das sie eben solchen bei uns buchen… na klar, da machen wir doch am besten gleich ne Spamschleuder Mailkampagne auf.

Macht doch Sinn, oder?

Also wirklich: Wer schreibt denn vor das man seine Kundschaft nur über den Kanal generieren sollte den man selber als Werbemedium nutzt. Muss man davon ausgehen das Entscheider die Kanäle auf denen Sie Werbung buchen auch tatsächlich selber nutzen? Warum darf man sich auf einer Offline-Messe nicht einfach mal seinen Offline-Kunden präsentieren? Wie will man Kunden für einen Kanal begeistern den sie selber vielleicht noch gar nicht richtig kennengelernt haben?

Also: Alle Firmen die die OMD besucht haben sind doof und wissen nur nicht wie man den großen Reibach im Netz macht… und wehe ihr trefft euch mit euren Kunden noch im realen Leben, online ist schließlich alles möglich ;)


Die OMD (Online Marketing Düsseldorf) ist vorbei, zumindest für mich. Zwei anstrengende Tage liegen hinter mir. Der erste Tag war nicht groß verplant, und so konnten Dani und ich uns die Messe mal etwas genauer ansehen.

Groß und stressig war es, aber auch informativ. Neben dem typischen Marketingeinheitsbrei (der immernoch ca. 90% der Stände ausmacht ;) gab es auch einige Innovative Neuigkeiten in der Branche. So hat man z.B. stark gemerkt das immer mehr Anbieter bereits damit anfangen den mobilen Bereich abzudecken, ein Fingerzeig darauf das das mobile Internet immer mehr in den Allag drängt. Der Mittwoch war natürlich noch etwas stärker besucht als der heutige Tag, so das wir es am Mittwoch auch nur bis kurz vor 3 zwischen den Menschenmassen aushielten.

Der heutige Tag war dann doch etwas entspannter. Vor 2 Stunden verließen wir nun die OMD und befanden sie durchaus für gut. Wieder einmal ist man mehr Menschen begegnet die man sonst nur aus Telefongesprächen oder E-Mails kennt.

Kurz vor 7 geht dann auch endlich unser Zug Richtung Magdeburg, und kurz vor Mitternacht ist der Tag dann auch endlich für uns zuende.

Doch dennoch hat sich der Aufwand gelohnt. Wer jedoch so garnichts mit Marketing am Hut hat, der ist auf dieser messe defintiv falsch aufgehoben, aber das sagt ja bereits der Name ;)


Vor etwas über einem Jahr bin ich ja nun endlich unter die Notebooknutzer gegangen. Naja, mein Fazit: Das Thinkpad ist wirklich ein super Gerät, hat ne ordentliche Performance, ist robust und hat viele gute Features, doch für mich ist es einfach nicht mobil genug. Nicht das Thinkpad an sich, sondern anscheinend generell “normale” Notebooks.

Ich bin niemand der gerne viele Taschen umher trägt, was wahrscheinlich auch ein Grund dafür ist das ich keine Frau geworden bin. Da die Kameratasche, hier die Notebooktasche und ich sehe aus wie Carla Kolumna auf Speed. Das Ende vom Lied war, das ich das Thinkpad im vergangenen Jahr sträflichst vernachlässigt und teilweise 2 Monate am Stück in der Tasche habe stecken lassen. Seit dem ich XULU-Webdesign auch nur noch nebenberuflich betreibe, bin ich auch nicht mehr täglich für Kunden unterwegs.

Obwohl ich auch damals schon gemerkt habe, dass ein ausgewachsenes Notebook zu Kundenterminen in 75% der Fälle keinen Sinn macht. Entweder es ist kein Platz am Tisch, kein WLAN vorhanden (oder noch besser: keiner die Zugangsdaten kennt), oder der Kunde möchte eh viel lieber an seinem eigenem PC/Notebook etwas gezeigt bekommen. Zudem beschränkt sich eine Präsentation am PC eh meist auf wenige Minute, die restliche Zeit wird erzählt, diskutiert und verhandelt.

Lange Rede kurzer Sinn: Das Thinkpad wird verkauft und damit ich in der Zukunft nicht völlig unmobil bin was das digitale Zeitalter angeht, kommt mir ein neuer eeePC 900 von Asus ins Haus. Leider wird es dieses kleine Sub-Notebook wohl erst ende Juni in Deutschland zu kaufen geben, doch ich habe vorgesorgt und mir bereits einen eeePC 900 (in Schwarz) im T-Online Shop vorbestellt. Eigentlich schade, denn das kleine Wunder wäre z.B. ideal dafür gewesen, die Bilder meiner Digitalkamera im Urlaub irgendwo zwischenzuspeichern.

Wer also gerade ein Notebook suchen sollte und bei einem fast ungenutztem IBM/Lenovo Thinkpad R60 UL1DXGE Interesse hat, der darf sich gerne zwecks weiterer Infos und Preisverhandlungen bei mir melden. Ansonsten wird es wohl seinen Weg zu eBay finden.


Einige erinnern sich vielleicht noch an meinen Aufruf zur Webworker-Umfrage 2008 der Webkrauts, und just heute wurden endlich die ausgewerteten Ergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Auch bei den Webkrauts direkt gibt es eigene kurze Zusammenfassung der Ergebnisse.

Die Auswertung ist auf den ersten Blick sehr ausführlich und auch wie die Umfrage in folgende Bereiche gegliedert:

Mal sehen wann ich dazu komme mir das ganze mal genauer anzusehen. Der doch recht winzige Frauenanteil hat mich erstmal stark verblüfft, sieht man doch immerhin ab und an mal auch eine Webworkerin in den Weiten des Webs.


Google Analytics kennen sicherlich viele von uns. Es ist aktuell vielleicht das Statistiktool für Webseiten schlechthin. Kostenlos, lässt sich leicht implementieren, schont unsere eigenen Server und liefert so detaillierte Daten wie kaum eine andere Statistik.

Die Nutzung von Google Analytics hat für mich dabei nur einen Nachteil:

Auf “normalen” Webseiten weiß Google nach dem Klick des Users in seinen Suchergebnissen nicht was der User danach auf der Seite treibt. Wie oft klickt der User? Wie lange hält er sich auf den Seiten auf? Hat er das gefunden was er wollte? Findet er die Seite doof und verlässt sie direkt wieder?

Google weiß es in vielen Fällen einfach nicht, denn hier hört die Zuständigkeit für Google beim ausliefern der Suchergebnisse auf. Statistiken liegen also in den meisten Fällen auf unseren eigenen Servern und somit haben auch nur wir darauf zugriff.

Kompletten Artikel lesen...



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