Vor knapp 2 Monate habe ich mir ein iPad 3G 16GB zugelegt, für viele überraschend, denn immerhin bin ich bisher auf meine Apple-Produkte ja nicht sonderlich gut zu sprechen.

Das stimmt so aber eigentlich nicht. Was stimmt ist das ich meine Probleme mit dem iMac bzw. eher Mac OS habe, was mich wohl auch bald endgültig wieder zu Windows 7 treiben wird, was allerdings nicht stimmt ist das ich mit iOS bzw. den darauf basierenden Produkten unzufrieden wäre.

Mein iPhone 3GS ist zu einem treuem Begleiter herangewachsen, und so doof sich das anhört, man lebt ein wenig anders mit dem Teil. Informationen die man sich vorher immer irgendwo her organisieren musste hat man jetzt On-The-Fly immer dabei, alles steckt irgendwo in der Cloud, kaum etwas geht noch verloren. Morgen einen spontanen Tagesausflug? Warte, muss ich nachher erst mal Wetter checken, ach ne… zack, morgen wirds gut, alles klar. Aber ich muss dazu sagen, auch was ich von Android bisher gesehen habe sah nicht schlecht aus, mein iPhone gefällt mir aufgrund der wirklichen Einfachheit, einfachen Synchronisation und der fülle an Apps immer noch einen Tuck besser. Zudem ist die Pflege der Software einfach zuverlässiger als bei HTC und Co, wo man nach dem Kauf des Handys ziemlich selten überhaupt noch ein Upgrade auf die neuste Android-Version nachgeschoben bekommt. Das Geld ist halt in der Kasse, und ohne Upgrade ist die Chance höher das der User sich schneller ein neues Gerät zulegt.

Aber egal, iPad ist das Thema.

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Still und heimlich, und ohne jegliche Ankündigung durch einen Blogpost hielt er nun einzug in meinen 4 Wänden, der iMac.

Zwar war das letzte Hardwareupdate nicht ganz das was ich mir erwartet hatte, doch noch länger warten wollte nicht. Anfangs schwankte ich wieder zwischen iMac oder aufgemotztem Windows-PC, die Neugier ließ den iMac dann am Ende aber siegen.

Nun sind die ersten 48 Stunden mit dem iMac vergangen, und eigentlich ist das eingetreten was ich mir im stillen schon fast gedacht hatte: Ein wenig Ernüchterung. Die ersten 2 Stunden verliefen sauber und reibungslos. Aufbau war einfach, Verarbeitung ist super, OS schnell für den ersten Bootvorgang vorbereitet.

Am ersten Tag war nicht viel machbar in den 3 Stunden zwischen der Abholung bei UPS und dem ins Bett fallen. Gestern ging es dann an die Bestückung mit Software. Ich wusste ja das man beim Mac nicht die gleiche Auswahl an Freeware hat wie unter Windows, allerdings bin ich doch etwas erschlagen für was man teilweise alles Geld abdrücken soll/muss. Das fängt bei den Texteditoren an und hört bei Treibern noch lange nicht auf. Wer also einen Switch wagt, der sollte nicht nur mit der Mac-Hardware rechnen, sondern auch noch ein paar hundert Dollar für Software einplanen, so zumindest mein erster Eindruck. Das ist im Prinzip ja nichts verkehrtes, gute Arbeit soll auch bezahlt werden, aber wer sich den Idealismus nicht leisten kann/will steht einer doch etwas kargen Softwareauswahl gegenüber.

Der Switch gestaltet sich bisher doch sehr holperig. Lightroom war das geringste Problem. Einfach alle Bilder übers Netzwerk rüber kopiert, die Katalogdatei importiert und die Pfade zu den Bilderordnern angepasst. Das ging Flink.

Es gibt jedoch so Feinheiten, an die ich mich nur schwer gewöhnen werde. Ich war z.B. nie ein Fan von Musikverwaltung. Bisher habe ich meine Alben in Ordner verpackt und über meine Ordnerstruktur organisiert. iTunes will mir das nun komplett abnehmen. Wäre ja auch nicht das Ding, wenn meine ID3-Tags nicht teilweise nicht ganz sauber wären. So wird z.B. ein neues Album angelegt wenn beim Interpreten “feat. XXX” steht, was in einem unorganisiertem Haufen endet.

Was für mich als Switcher zwar nur ein kleines, aber doch krasses Problem darstellt ist die Sortierung im Finder. Von Windows ist man es gewohnt das in einer Ordnerauflistung erst die Ordner erscheinen und dann die Dateien, beides jeweils nach Alphabet sortiert. Unter Mac ist eine Solche Sortierung nicht möglich, was sich auch auf die genutzten Programme auswirkt. Hat man also einen Order mit 1200 Dateien und 5 Ordner, so kann man erstmal ordentlich lange nach den Ordnern ausschau halten. Für mich erstmal unpraktisch, aber vielleicht kommt ja noch der WOW-Effekt und ich begreife warum man es den Switchern hier so schwer macht.

Zwischenzeitlich gab es dann auch gleich den ersten System-Crash und das Problem das der iMac nicht mit meiner Windowsfreigabe kooperieren wollte (und ja, das lag definitiv am Mac und nicht an Windows), aber gut, hoffen wir mal das es ein Einzelfall bleibt.

Und so fällt mein erster Eindruck doch erstmal etwas negativ aus, was ich aber wie schon gesagt fast erwartet hatte. Von Windows war/bin ich es gewöhnt meist wirklich alles bis ins kleinste Detail so einzustellen wie ich es haben will.Der Mac erdrückt einen hier teilweise erstmal mit Vorschriften, welche man teilweise leider einfach nicht durchbrechen kann, oder wenn doch, dann mit Software die man wieder mal für XX$ dazu kaufen muss damit diese Probleme löst die eigentlich gar nicht da sein sollten. Solche Sachen wie mit iTunes erleichtern das ganze auch nicht, denn jetzt müsste ich mich eigentlich erstmal hinsetzen und alle meine MP3-Dateien vereinheitlichen… da ich dazu keine Lust und Zeit habe wird es wohl zwangsläufig ein anderer, leichterer, Player werden.

Ich will hier nichts verteufeln, es war mir klar das ich dieses OS wohl erstmal dafür hassen werde das es einfach anders ist. Die Frage ist jetzt nur, ist es nicht nur anders, sondern ist es auch besser… und zwar nicht nur für die Allgemeinheit sondern speziell für meine Bedürfnisse. Das wird wohl einzig die Zeit zeigen.

Ich bin ehrlich, heute ist der erste Anflug von Begeisterung erstmal wieder verschwunden… geben wir dem ganzen noch ein paar Wochen damit ich mir eine saubere Meinung bilden kann.



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