Spam frisch aus der Dose

Es gibt ja unzählige Wege und Anleitungen wie man Spam in seinen Formularen mindern oder ganz verdrängen könnte. Ob Captchas, Rechenaufgaben oder Dienste wie Akismet, sie alle haben ihre Vor und Nachteile.

Bei Arne fand ich nun eine relativ simple Lösung die aber perfekt zu funktionieren scheint.

Der Trick ist denke ich nichts neues, aber dafür sehr effektiv. Um Spambots möglichst eindeutig zu erkennen wird in diesem Beispiel ein zusätzliches Input-Feld im Quelltext eingebunden und im Stylesheet über display:none; bzw. visibility:hidden; für alle CSS fähigen Browser ausgeblendet. Nun füllen Spambots in der Regel ja alle vorhandenen Formularfelder mit irgendwelchem Quatsch aus, beachten dabei jedoch kein CSS. Der “normale” User füllt also das zusätzliche Input-Feld nicht aus, da er es gar nicht sehen kann. Der Spambot hingehen füllt das Feld mit irgendwelchem Müll.

Nun muss man mit einer Programmiersprache wie PHP oder ASP nur noch checken ob das Feld gefüllt wurde, ist dies der Fall kann dann davon ausgegangen werden das es sich um Spam handelt.

Für mich stellt sich dabei nur die Frage der Barrierefreiheit. Soweit ich weis interpretieren Screenreader ja CSS auch teilweise und lesen Objekte mit display:none ebenfalls nicht vor… hat da vielleicht schon jemand Erfahrungen mit gemacht?

Zu guter letzt kann man sich dann noch fragen, wie lange die Spambetreiber denn brauchen werden um ihre Programme so zu stricken, das diese auch CSS halbwegs interpretieren können.



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