Wir wissen gerade nicht wirklich woran es liegt, aber Patrick hatte gestern unseren VPS auf PHP 5.2.4 aktualisiert, seit dem kam es bei allen fast allen Seiten zu Problemen die wir aber irgendwie nicht genau lokalisieren konnten.
Wie ihr vielleicht mitbekommen habt wurde den ganzen Vormittag der Blog ohne CSS ausgegeben und auch die URLs mittels mod_rewrite liefen nicht mehr, und das obwohl Patrick den Apache gar nicht angefasst hatte. Auch einige CakePHP-Projekte die sich gerade in der Entwicklung befanden hatten keine Probleme, andere die jedoch gerade Produktiv arbeiten schon. Der Output war auch extrem seltsam. Mal erschien unter hackthenet.de das Textpattern-Fenster, mal wieder der Blog und umgekehrt, also seeeehr merkwürdig.
Wir haben nun hin und her überlegt wo der Fehler liegen könnte und haben dann Probehalber mal APC deaktiviert, und siehe da: Alle Seiten liefen wieder, und auch die mod_rewrite-Seiten kamen zurück.
Wir wissen gerade immer noch nicht woran es jetzt liegt, denn APC ist ebenfalls auf dem neusten Stand. Und warum laufen einige Seiten und andere nicht? Eine CakePHP 1.1 Version lief ohne Fehler, eine andere wieder nicht… sehr merkwürdig das ganze.
Solange wir den wirklichen Ursprung des Fehler nicht ausfindig machen können muss wohl erstmal APC deaktiviert bleiben. Da der Server aber derzeit nicht wirklich unter Last steht ist das kein großes Problem.
Mal sehen ob wir da nicht auch einfach auf einen bisher unbekannten Bug gestoßen sind.
Update:
Es scheint so als Wenn APC in der aktuellsten Version einige Fehler im Umgang mit mod_rewrite-URLs aufweist. Der Fehler scheint auch schon bekannt zu sein, wurde bisher aber anscheinend noch nicht gefixt. Seltsam ist, das der Fehler anscheinend nur in Verbindung mit PHP 5.2.4 auftritt, ein Downgrade auf PHP 5.2.3 “löste” unser Problem erstmal.
Heute stand ich mal wieder vor dem Problem, das meine Entwicklungsumgebung doch eigentlich sehr un durchdacht ist.
Bis vor einiger Zeit entwickelte ich noch direkt auf dem Zielwebserver, was sich jedoch immer als sehr unproduktiv herausstellte. FTP-Verbindungen und FTP-Clients sind meist nicht die aller schnellsten und haben auch oft nicht den Komfort den man in seiner gewohnten Desktop-Umgebung hat. Der Vorteil war natürlich, das der Kunden ebenfalls direkt den Stand der Dinge einsehen konnte.
Nun habe ich seit einiger Zeit ja eine 16000er Leitung und somit auch gute 120Kb/Sekunde im Upload, was für eine kleine Entwicklungsumgebung durchaus ausreicht. Daher entschied ich mich dafür in meinen eigenen 4 Wänden einen Mini-Office-Server aufzustellen, der dann zur Entwicklung von Projekten und als Datenverteiler dienen sollte.
So, das hat mich als Linux-Anfänger gestern doch einiges an Zeit gekostet, doch wenn man es einmal kann gehts eigentlich ganz einfach.
Als kleinen Notizzettel für später und Personen mit gleichen Absichten hier ein kurze Anleitung:
Erstmal Klartext, was soll am Ende dabei eigentlich rauskommen? Nun, LAMP steht frei übersetzt für (L)inux (A)pache (M)ySQL und (P)HP. Ich versuche hier jedoch noch einen kleinen Schritt weiter zu gehen und beschreibe im Anschluss noch kurz wie man die oft benötigten Zusatzpakete PEAR, die GDLib, PHPMyAdmin und mod_rewrite installiert.
Der Umzug des Blogs ging doch schneller und einfacher als erwartet.
Da der liebe Patrick so zügig mit der Konfiguration des Webservers voran kam, konnte ich gestern schon das ISPConfig einrichten, alle Dateien überspielen und auch die Datenbanken umsiedeln.
Einzig und allein an der Statistikdatenbank mit ihren 20MB haben wir noch zu knabbern, die will nicht so wie wir wollen.
Alle anderen Domains werden wohl in den nächsten Tagen dann folgen.
Was sich als ein wenig ernüchtern rausgestellt hat war die Performance. Diese hatte sich nach dem Umzug auf den VPS halbiert, und zwar von 0.04S/Parse auf 0.08S/Parse. Das ist zwar derzeit noch kein Problem, könnte jedoch bei wachsenden Projekten zum Flaschenhals werden.
Patrick hatte kurzzeitig auf Lighty gesetzt, was auch einen enormen Performanceschub bracht, jedoch nicht mit den herkömmlichen .htaccess-Geschichten und mod_rewrite-Rules funktionierte. Für Stand-Alone-Projekte kann der Lighty-Webserver jedoch wirklich empfohlen werden.
Wer Fehler findet der kann sie mir ruhig mitteilen :)

