Google Maps ist wohl mittlerweile zu einer der wichtigsten Webapplikationen im Web mutiert, und das aus gutem Grund.
Neben zahlreichen Webseiten die sich der API von Google Maps bedienen, gibt es nun auch eine äußerst praktische Firefox-Erweiterung die auf diesen Dienst aufbaut: Minimap Sidebar
Minimap Sidebar legt sich, wie der Name schon vermuten lässt, als Sidebar in Firefox ab. Findet man nun beispielsweise auf einer Seite eine Adresse oder Koordinate, so kann man diese durch Drag & Drop in die Sidebar sich in Google Maps anzeigen lassen. Möchte man die Sidebar nicht ständig geöffnet haben, so lässt sich nach markieren einer Adresse die Sidebar auch über das Kontextmenü aufrufen.
Das Plugin bringt zudem eine History mit, in der die letzten Adressen automatisch abgespeichert werden. Wegpunkte können zudem aus GPX,KML, GeoRSS und dem hauseigenem Format (.minimap) importiert, und existierende Wegpunkte als GPX, KML, CSV und .minimap wiederum exportiert werden.
Neben der Googlemaps Straßenkarte und Satellitenkarte kann das Plugin auch auf eine Terrainkarte, Google Earth, OpenStreetMap und OSMarender zurückgreifen.
Für Geocacher besonders interessant ist, das in der oberen rechten Ecke immer die aktuellen Koordinaten des zentrierten Fadenkreuzes angezeigt und kopiert werden können.
Das einzige was mir bisher im Plugin noch fehlt ist ein eingebautes Pedometer, denn hier muss ich bisher immer auf das Gmaps Pedometer zurückgreifen
Für diejenigen die wie ich häufig mit Google Maps zutun haben ist die Minimap Sidebar sicherlich ein wirklich nützliches Tool.
Danke an Martin für den Hinweis!
Ich hoffe hier entsteht nicht der Eindruck ich würde nur noch über meine beiden Lieblingsframeworks schreiben, doch gerade bei jQuery passiert in der letzten Zeit doch eine ganze Menge.
jQuery UI ist die Weiterentwicklung der vielleicht dem ein oder anderen bekannten Erweiterung Interface Elements. Das Release wurde eigentlich für gestern, also Sonntag den 16.09.07 angekündigt, fand jedoch erst vor einigen Minuten den Weg in den offiziellen Weblog. Die Subdomain ui.jquery.com war jedoch schon seit gestern zugänglich.
Auf den ersten Blick macht jQuery UI einen ganz passablen Eindruck. Derzeit stehen den fleißigen Entwicklern folgende Module/Plugins zur Verfügung:
- Draggables
- Sortables
- Resizables
- Calendar
- Slider
- Tabs
- Magnifier
- Droppable
- Selectables
- Accordion
- Dialog
- Tablesorter
- Shadow
Wer die Interface-Elements kennt, der wird in dieser Liste so ziemlich alles bereits einmal gesehen haben. Leider war es in der Vergangenheit nicht mehr Möglich die Interface Elements wirklich zu nutzen, da diese nur bis zu jQuery 1.1.2 unterstützt wurden. Die Demos von jQuery UI lassen aber vermuten das jQuery UI gerade in der Performance um einiges besser abschneiden dürfte und durch die offizielle Unterstützung auch in Punkto Kompatibilität am Ball bleibt.
Ähnlich wie bei den Interface Elements kann man sich auch bei jQuery UI seine benötigten Module zusammenklicken und herunterladen. Selektiert man alle Module kommt man derzeit auf eine Größe von 60KB (Minidfied, ohne Gzip).
Das liegt natürlich schwer im Magen, doch wer benötigt auf einer einzelnen Seite schon alle Module? Wenn doch, so sind 60Kb für das Mehr an Funktionen aus meiner Sicht dennoch ein Leichtgewicht.
Was neu ist sind die vorgefertigten CSS-Themes für jQuery UI. Derzeit stehen für die Module 3 unterschiedliche Themes zum Download zur Verfügung, die man sich für die eigene Applikation natürlich auch nach belieben anpassen kann.
Ganz nebenbei wurde heute morgen eine kleine Bugfix-Version vom jQuery-Core veröffentlicht, die im übrigen Pflicht zur Verwendung von jQuery UI ist, sofern alles richtig funktionieren soll.
Aus meiner Sicht bringt jQuery UI einen echten Mehrwert für das Javascript-Framework. Die einzelnen Plugins sind, wie man es von jQuery gewohnt ist, sehr leicht nutzbar und können sicherlich in vielen Applikationen sehr nützlich sein. Bleibt nur zu hoffen das nun nicht jede 2. Seite im Netz mit unnötigen Effekten daher kommt :)
Nach dieser Möglichkeit habe ich schon lange gesucht. Bisher war man mit Textpattern ja ziemlich eingeengt was die Ausgabe des jeweiligen Contents im Feed anging. Eigentlich konnte man dabei nur zwischen den Formaten Atom und RSS wählen und zudem noch angeben ob (wenn vorhanden) nur das Exzerpt ausgegeben werden soll.
Nun fand ich aber z.B. schon immer die Idee cool, das jeweilige Artikelbild direkt im Feedreader auszugeben, bisher gelang das jedoch nur indem man ein Bild direkt in den Content einfügt, also relativ unschön.
Patrick aus dem Textpattern-Forum hat nun gestern auf meine Anfrage hin ein kleines Mini-Plugin zusammengeschraubt, mit dem man beliebigen Inhalt an den body eines Feed-Eintrags angehangen werden kann.
Ich habe das ganze ein wenig modifiziert, und zwar indem ich nun die Möglichkeit habe, den kompletten Content meines Feed-Bodys frei zu gestalten, und zwar über einen TXP-Baustein.
Dafür muss man einfach in der vorletzten Zeile aus $thisarticle['body'] .= parse($form); nun $thisarticle['body'] = parse($form); machen, und kann das Aussehen des Feed-Bodys nun über den Baustein feed_append frei gestalten.
Mein Baustein sieht derzeit z.B. einfach so aus:
<txp:article_image style="margin: 0.5em;float:right" thumbnail="1" /> <txp:body />
Nun wird also (sofern vorhanden) rechtsbündig in meinem Feed das jeweilige Artikelbild eingebunden. Das ganze könnte man nun beliebig erweitern, z.B. wie viele Kommentare es schon gibt, oder nochmals einen Link zum Artikel manuell einbinden. Gemixt mit ein paar Plugins ergeben sich daraus fast endlose Möglichkeiten…
Ich denke eine wirklich kleine aber feine Lösung die Patrick da schnell mal auf die Beine gestellt hat, ich bin jedenfalls gespannt was aus dem Plugin wird. Für meine Zwecke reicht mir das Plugin in diesem Fall jedoch schon völlig.



