Das der Firefox aus welchem Grund auch immer sich unter allen Betriebssystemen gleichermaßen von Zeit zu Zeit mal verabschiedet dürfte ja fast jedem bekannt sein.

Bis Firefox 3 verhielt sich der Browser nach dem Neustart der Software folgendermaßen: Man bekam eine kleine Dialogbox ausgegeben bei der man wählen konnte ob die letzte Browser-Session (Tabs, Formularfelder usw.) wiederhergestellt werden sollte, oder ob man einen sauberen Neustart bevorzugt.

In Firefox 3 wurde dieses Verhalten jedoch geändert. Schmiert der Browser nun ab und man startet das Programm erneut, so wird davon ausgegangen das man die letzte Session wiederherstellen möchte. Es werden also alle Tabs wiederhergestellt, die Passwörter für htaccess-Geschützte Webseiten neu abgefragt, verlorene Formulardaten wiederhergestellt, usw. Der Nutzer hat also nicht mehr die Möglichkeit direkt einen sauberen Neustart der Software zu machen.

Auf den ersten Blick mag das ja logisch erscheinen, immerhin hat sich das Programm unerwartet verabschiedet, folglich dürfte ich vielleicht noch irgendwo Seiten bzw. Daten haben mit denen ich noch arbeiten möchte.

Logisch betrachtet ergibt dies für mich aber keinen Sinn. Wenn Firefox sich verabschiedet liegt der Grund dafür meist in einer soeben geöffneten Webseite, die mit irgendwelchem Schadcode, Java-Spielereien oder sonstigem Firelefanz der den Browser zum Absturz bringt. Und so passiert es mir in letzter Zeit immer häufiger, das der Neustart des Browsers mir bis auf Abfrage von 20 Passwörtern nichts bringt, außer das der Browser beim Aufruf der besagten Seite genau das selbe macht wie beim vorherigen Besuch: Abschmieren.

Startet man den Browser dann ein zweites mal neu erscheint plötzlich auch die Dialogbox in der man tatsächlich wählen kann welche Tabs man wiederherstellen möchte, oder ob man vielleicht einen sauberen Neustart bevorzugt.

Als Nutzer ist es für mich schon schlimm genug wenn Software nicht Rund läuft, wenn dann aber die Wiederherstellungs-Routine den selben Fehler aber nochmal ausführt obwohl ich ihr schon sagen könnte das das nichts bringt, dann läuft da doch irgendwas schief, oder?

Ps.: Ja, ich weiß das es da draußen bessere, stabilere und schnellere Browser als den feurigen Fuchs gibt, aber leider ist es bei mir wie mit dem iPhone: Die Fülle des AppStore’s macht das Gerät erst zu dem was es ist ;)


Google Maps ist wohl mittlerweile zu einer der wichtigsten Webapplikationen im Web mutiert, und das aus gutem Grund.

Neben zahlreichen Webseiten die sich der API von Google Maps bedienen, gibt es nun auch eine äußerst praktische Firefox-Erweiterung die auf diesen Dienst aufbaut: Minimap Sidebar

Minimap Sidebar legt sich, wie der Name schon vermuten lässt, als Sidebar in Firefox ab. Findet man nun beispielsweise auf einer Seite eine Adresse oder Koordinate, so kann man diese durch Drag & Drop in die Sidebar sich in Google Maps anzeigen lassen. Möchte man die Sidebar nicht ständig geöffnet haben, so lässt sich nach markieren einer Adresse die Sidebar auch über das Kontextmenü aufrufen.

Das Plugin bringt zudem eine History mit, in der die letzten Adressen automatisch abgespeichert werden. Wegpunkte können zudem aus GPX,KML, GeoRSS und dem hauseigenem Format (.minimap) importiert, und existierende Wegpunkte als GPX, KML, CSV und .minimap wiederum exportiert werden.

Neben der Googlemaps Straßenkarte und Satellitenkarte kann das Plugin auch auf eine Terrainkarte, Google Earth, OpenStreetMap und OSMarender zurückgreifen.

Für Geocacher besonders interessant ist, das in der oberen rechten Ecke immer die aktuellen Koordinaten des zentrierten Fadenkreuzes angezeigt und kopiert werden können.

Das einzige was mir bisher im Plugin noch fehlt ist ein eingebautes Pedometer, denn hier muss ich bisher immer auf das Gmaps Pedometer zurückgreifen

Für diejenigen die wie ich häufig mit Google Maps zutun haben ist die Minimap Sidebar sicherlich ein wirklich nützliches Tool.

Danke an Martin für den Hinweis!


Greasemonkey ist fast schon ein Must-Have für Firefox. Mit diesem kleinen Plugin kann man ohne große Probleme bereits bestehende (fremde) Seiten mit nützlichen Funktionen nachträglich erweitern.

Im Prinzip steckt dahinter nichts als ein wenig Custom-JavaScript was beim aufrufen der Seite automatisch ausgeführt werden kann und somit den DOM der Seite nachträglich manipulieren kann. Neben der bestehenden Datenbank mit Greasemonkey-Scripten ist es natürlich auch interessant selber Hand anzulegen. Oft hat man Seiten die man relativ häufig benutzt, bei denen man sich aber die eine oder andere Funktion wünscht die noch fehlt. Beispiele wären z.B. das nachrüsten einer Tabellensortierung oder auch das verlinken von Geocaching-Tags auf Flickr.

Heute habe ich einen Weg entdeckt um auch in Greasemonkey die Features und Plugins von jQuery nutzen zu können. Alternativ kann natürlich auch folgende URL zum jeweils aktuellem Core genutzt werden: http://ajax.googleapis.com/ajax/libs/jquery/1/jquery.js. Sehr nützlich wie ich finde, denn so ist es nur noch ein Katzensprung bis zum eigenem Userscript.

Durch das duplizieren der ersten Zeilen kann man natürlich auch noch weitere JavaScript-Dateien mit ins Boot holen, also z.B. auch jQuery-Plugins auf die man dann im Customcode zugreifen kann.


Logo von CakePHP

Da ich leider nirgendwo ein fertiges Suchplugin für das “neue” CakePHP-Cookbook fand, bastelte ich mir schnell selber eins zusammen.

Dabei entstanden zwei einfache Suchplugins für die Dokumentation von CakePHP 1.1 und CakePHP 1.2. Im Anschluss wollte ich die beiden XML-Dateien über das Mozilla Add-Ons Portal anderen Entwicklern zugänglich machen, doch Pustekuchen. Ich kann zwar neue Plugins hochladen, aber darf nur Plugins, Wörterbücher, Themes oder Übersetzungen hochladen.

Komisch, oder gibt es da evtl. für die Suchwerkzeuge ein eigenes Formular das irgendwo weit weit versteckt untergebracht wurde?

Naja, solange ich die beiden Dateien nicht direkt bei Mozilla unterbringen darf bekommt der interessierte CakePHP-Entwickler sie eben hier.

Da meine Dateien jetzt nicht auf den Mozilla-Servern liegen, fragt der Firefox auch nicht selber ob man die Suchmaschine direkt hinzufügen will. Daher muss man aktuell noch manuell die jeweilige XML-Datei in den Ordner searchplugins im Firefox-Ordner kopieren. Nach einem Neustart des Browsers solltet ihr dann direkt aus der integrierten Suche heraus das Cookbook durchsuchen können.


Es gibt viele Plugins für Firefox die sehr nützlich und sinnvoll sind. Für mich gehören dazu z.B. so feine kleine Tools wie ColorZilla, Foxmarks oder auch mein aktueller RSS-Reader Brief.

Auf der anderen Seite gibt es aber auch so manches Plugin das uns Webentwicklern dank seiner Sinnlosigkeit ab und an übel aufstößt. Nachdem ich nun schon oft über das Firefox-Addon NoScript gestolpert bin wollte ich doch nun auch mal wissen was sich dahinter überhaupt versteckt.

Zusammengefasst kann man sagen das NoScript erstmal alle möglichen Plugins in der Standardkonfiguration blockiert. Also keine JavaApplets, keine JavaScripts, kein Flash…. nichts also, pures HTML und CSS. Ok, Java wird auch aus meiner Sicht zu oft auf alten, mit Katzencontent gefüllten Webseiten für sinnlose Effekte missbraucht, das sehe ich ein. Doch JavaScript von vornherein für alle Webseiten zu sperren ist aus meiner Sicht totaler Quatsch. Ich hatte mit Firefox und JavaScript noch nie Probleme in Punkto Sicherheit, und auch der integrierte Popup-Filter funktioniert bis auf wenige Ausnahmen tadellos. Warum also von vornherein alle Scripte aussperren und dann auf Wunsch für einzelne Seiten freizuschalten?

Ich freue mich wirklich über jeden weiteren Nutzer der sich für JavaScript entscheidet (sofern er das denn selber bestimmen kann), solch ein Plugin wie NoScript hingegen arbeitet irgendwie rückschrittlich.

Zugegeben, man kann das Prinzip des Plugins auch umkehren: Die Ausführung von Scripten wird also generell erlaubt und dann für die aktuelle Seite explizit gesperrt. So und nicht anders macht das Plugin für mich noch Sinn. Stört einen etwas an einer Seite kann man diese auf die Blacklist setzen. Leider wird diese Funktion im Menü jedoch mit dem Hinweis “nicht empfohlen” angegeben und dürfte den unwissenden User daher erstmal abschrecken. Von vornherein allen Webseiten zu misstrauen ist doch aber irgendwo der falsche Weg, oder?


Es gibt zwei Dinge die mich persönlich am Firefox total stören. Zum einen wäre da der massive Speicherverbrauch, dem aber relativ einfach mit einem zusätzlichen RAM-Riegel entgegengewirkt werden kann. Das zweite was mich stört und manchmal zur Weißglut bringt, ist die überdurchschnittlich langsame Rendering-Engine in Punkto JavaScript.

Gerade in Zeiten wo JavaScript so populär wie nie zuvor ist, kommt der Firefox mit einem derart langsamem Motor an den Start das es einem manchmal die Schuhe auszieht. Als ich vor einiger Zeit z.B. das Backend von Modx nutzen musste kam ich vor lauter Warten gar nicht mehr zum Arbeiten. Ich weiß zudem nicht ob es nur bei mir so ist, doch manchmal lässt das JavaScript den Browser auch einfach mal für ein paar Sekunden einfrieren. Sicherlich ist daran auch die Zahl der Plugins nicht ganz unschuldig, da bin ich ehrlich.

Erst gelobten die Firefox-Entwickler ja eine Verbesserung der JavaScript-Performance in Version 3.0, was jedoch dann mal wieder auf Version 4.0 rausgezögert wurde. Gut, aber laut aktueller Übersicht im Javascript Speed Test 2007 schneidet die Alpha-Version der 3 sogar noch schlechter ab als Version 2.

Einen guten Vergleich zwischen den Geschwindigkeiten der einzelnen Browser kann man zudem mit der Demo von DHTML Gallery ziehen, hier gibt es zumindest auf meinem System keine Freude. Alles ruckelt und zuckelt nur so vor sich hin, und nebenbei gibt es auch 80% CPU-Last. Öffne ich die Seite jedoch im IE7, so läuft alles sehr flüssig.

Der Firefox hat bei mir im Prinzip nur noch durch die Masse an Plugins seine Daseinsberechtigung. Opera sagt mir vom Performance-Verhalten her deutlich mehr zu, kann in Punkto Erweiterbarkeit jedoch dem Firefox nicht das Wasser reichen, leider. Durch seinen geringen Verbreitungsgrad und die Faulheit einiger Webentwickler hat Opera zudem immer noch ein Problem mit vielen Darstellungsfehlern.

Sollte sich die JavaScript-Performance in der Final von Firefox 3 wie derzeit zu sehen ist nochmals verschlechtern, muss ich mir wohl doch einen neuen Alltags-Browser suchen.


YSlow-Fenster

Es gibt ja viele Erweiterungen für Firefox, doch Erweiterungen für Erweiterungen sind normalerweise ja eher selten. Eric wies mich heute jedoch via Twitter auf YSlow hin un.

YSlow ist wie oben schon gesagt eine von Yahoo entwickelte Developer-Erweiterung für die Firefox-Erweiterung Firebug, welche übrigens auf keiner Webdeveloper-Umgebung mehr fehlen sollte.

Vor der Installation von YSlow muss erst einmal die normale Firebug-Extension installiert worden sein. Nach der Installation beider Erweiterungen findet man dann in der Statusleiste die YSlow-Anzeige.

Mit YSlow ist es nun möglich die Performance einer Seite zu bewerten. So kann z.B. in 13 kurzen Tests eine Schulnote für die Performance ermittelt werden, wobei Dinge wie GZip-Kompression, externe Javascripts und Stylesheets, DNS und HTTP-Anfragen oder mögliche Redirects analysiert werden. YSlow zeigt zudem auch den anstehenden Traffic einer Seite und vergleicht dabei das verhalten bei leerem und vollem Cache.

Bei mir steht die Extension noch auf dem Prüfstand, mal sehen ob Sie es durch meine harten Bewährungsproben hindurch schaft.


Screenshot der Webdeveloper-Toolbar

Wie hab ich heute doch geguckt als mir mein Firefox eine neue Version der Webdeveloper-Toolbar ankündigte und nach einem Neustart meine Lieblingstoolbar doch ganz anders aussah.

Optisch wurden die Icons auf das bekannte Iconpack SilkIcons umgestellt, eine gute Entscheidung wie ich finde. Doch dabei blieb es nicht, auch die Funktionen wurden optimiert und erweitert, und das ganz gewaltig wie ich finde.

Was mir bisher aufgefallen ist, ist ein Optionsmenü bei dem man sich eigentlich die gesamte Toolbar anpassen kann, so kann man nun z.B. weitere Browserauflösungen frei definieren was mir schon einmal ein weiteres Plugin erspart. Weiterhin gibt es nun eine Livevalidierung. Wird diese aktiviert so wird eine weitere Toolbar eingeblendet die einem den jeweiligen Validierungsstatus für CSS, HTML und WAI ausgibt, natürlich immer für die derzeitige Webseite.

Es gibt aber noch mehr tolle Verbesserungen, die ich hier jedoch nicht im Detail aufzählen möchte und kann, probiert euch dieses Must-have-Plugin doch einfach einmal aus.


Endlich habe ich es gefunden, das ultimative Firefox Plug-in zur Bookmarksynchronisation. Foxmarks kann beliebig viele Lesezeichen zwischen mehreren PCs abgleich, und das vollkommen im Hintergrund.

Man meldet sich einfach einmalig bei Foxmarks an, und kann nun unter seinem Account fleißig seine Bookmarks ablegen, sowohl über die Foxmarks Webseite (gut wenn man mal an einem Fremd-Rechner ist) als auch automatisch mit dem Firefox Addon.

Der Clou: Zusammen mit Sage lassen sich somit auch die RSS-Feeds zwischen mehreren Rechnern abgleichen.

Endlich habe ich also nicht mehr das Problem auf Arbeit und daheim unterschiedliche Lesezeichen nutzen zu müssen. Lege ich mir nun ein Bookmark in der Lesezeichen-Leiste ab, so ist es heute Abend an meinem Heim PC auch dort :)

Am Ende möchte ich noch vor einer Erweiterung warnen die mir letztens beim versuch einer Synchronisation alle Bookmarks über den Jordan geschickt hat. Google Browsersync hatte ich genau 2 Stunden im Einsatz. Als mein Internet dann kurzzeitig ausgefallen war und GBS einen abgleich starten wollte hat es einfach mal alle Bookmarks gelöscht, weil sich ja nichts finden ließ.



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