So, nun ist mein erstes Barcamp auch schon wieder vorbei.
Mein grobes Fazit: Super, muss ich öfter hin!
Für mich war das Wochenende ein perfekter Mix aus dem ergattern von Wissen, vermitteln von Wissen und dem Kennenlernen neuer und alter Bekannter.
Am Samstag schaffte ich zwar leider nur 4 Sessions, was jedoch vollkommen OK war, da man so immer mal die eine oder andere Minute fand um mit den sonst ja doch anonymen Internetbekanntschaften mal ein paar Worte persönlich zu wechseln. Die Sessions die ich an diesem Wochenende besucht habe drehten sich dabei in etwa um folgende Themen:
- Selbstorganisation / GTD
- Useability-Testing / Tipps und Tricks
- Arten des Prototypings
- Zukunft des Internets
- Vorstellung des eeePC
- China 2.0 a.k.a. Was hat China noch nicht geklaut?
Alles in allem war bei jeder Session immer etwas dabei was mein Gehirn noch gebrauchen konnte. Das Barcamp war super organisiert, hier nochmal ein dickes Danke an die Organisatoren, habt ihr wirklich einwandfrei gemacht.
Was ich nach diesem Wochenende erstmal für eine lange Zeit nicht mehr hören will sind jedoch folgende Begriffe:
- Socialising
- Startup(s)
- Web 2.0
- Venture Capital
Mal im Ernst: Mich nerven diese Buzzwords nur noch und ich hätte heute Mittag am liebsten jedes mal aufgeschrien bei jedem der solche Sätze wie “ Wir sind ein junges Startup das eine innovative Web 2.0-Applikation mit vielen Social-Network-Elementen entwickelt “ von sich gab. Ich meine es gab bestimmt schon Barcamps wo der Teil dieser enthusiastischen Jungunternehmer noch deutlich höher lag, aber auch hier hörte man alle 2 Minuten das Wort “Startup”, was nun also endgültig für mich an Sinn verloren hat.
Zwischen den Sessions lernte ich zudem neben den üblichen Verdächtigen wie z.B. Alex, David und Dennis auch ein paar neue Gesichter in real kennen (nicht der Supermarktkette), z.B. Hendrik, Eric und Jens.
Neben den Sessions und Gesprächen war ich dann auch zwei mal mit Hendrik und Alex auf Geocaching-Tour, leider nur einmal mit Erfolg.
Bilder wurden natürlich auch wieder mehr als genug gemacht, sowohl von mir, als auch allen anderen.
So, nach langer Zeit mal wieder ein Beitrag aus meiner Praxiserfahrung mit jQuery.
Seit gestern verziert die Sidebar dieses Weblogs nun auch mein Flickr-Stream, der über den wohl vielen Flickr-Nutzern bekannten Badge-Generator erzeugt wird. Hierbei wird über ein kleines JavaScript eine Liste der zuletzt veröffentlichten Fotos aus dem eigenen Flickr-Profil ausgegeben, nach einem Klick auf das jeweilige Bild landet man dann auf der jeweiligen Flickr-Seite.
Nun hat mich an dem Script ein wenig gestört, dass der User erstmal meine Seite verlassen musste um sich ein Foto anzusehen (zumindest die Leute ohne einen coolen Browser) und zum anderen hatte ich die fixe Idee, die Bilder direkt über die eh schon integrierte Thickbox anzeigen zu lassen.
Da man das JavaScript des Badge-Makers nicht direkt beeinflussen kann musste ich mir mit ein wenig jQuery-Magic behelfen.
Der Badgemaker macht erst einmal folgendes: Er holt die letzten x Thumbnail-Bilder des eigenen Flickr-Profils ab, und packt diese als <img /> in den DOM, je nachdem wo wir den Scriptaufruf in unser HTML gepackt haben. Um das Bild herum baut er natürlich auch gleich den passenden Link zur jeweiligen Flickr-Seite. Das schöne daran ist zudem, das z.B. der Titel des Bildes direkt im Alt-Atribut des Bildes zu finden ist.


