Google Maps ist wohl mittlerweile zu einer der wichtigsten Webapplikationen im Web mutiert, und das aus gutem Grund.
Neben zahlreichen Webseiten die sich der API von Google Maps bedienen, gibt es nun auch eine äußerst praktische Firefox-Erweiterung die auf diesen Dienst aufbaut: Minimap Sidebar
Minimap Sidebar legt sich, wie der Name schon vermuten lässt, als Sidebar in Firefox ab. Findet man nun beispielsweise auf einer Seite eine Adresse oder Koordinate, so kann man diese durch Drag & Drop in die Sidebar sich in Google Maps anzeigen lassen. Möchte man die Sidebar nicht ständig geöffnet haben, so lässt sich nach markieren einer Adresse die Sidebar auch über das Kontextmenü aufrufen.
Das Plugin bringt zudem eine History mit, in der die letzten Adressen automatisch abgespeichert werden. Wegpunkte können zudem aus GPX,KML, GeoRSS und dem hauseigenem Format (.minimap) importiert, und existierende Wegpunkte als GPX, KML, CSV und .minimap wiederum exportiert werden.
Neben der Googlemaps Straßenkarte und Satellitenkarte kann das Plugin auch auf eine Terrainkarte, Google Earth, OpenStreetMap und OSMarender zurückgreifen.
Für Geocacher besonders interessant ist, das in der oberen rechten Ecke immer die aktuellen Koordinaten des zentrierten Fadenkreuzes angezeigt und kopiert werden können.
Das einzige was mir bisher im Plugin noch fehlt ist ein eingebautes Pedometer, denn hier muss ich bisher immer auf das Gmaps Pedometer zurückgreifen
Für diejenigen die wie ich häufig mit Google Maps zutun haben ist die Minimap Sidebar sicherlich ein wirklich nützliches Tool.
Danke an Martin für den Hinweis!
Die Google Sitelinks sind ja nett und schön, doch irgendwie liefert der Algorithmus dahinter nur sehr selten wirklich passenden Ergebnisse.
Sehr oft erscheinen mir die bis zu 8 Direktlinks unterhalb des ersten Suchergebnisses mehr als eine zufällige Ansammlung. Bei einigen Wenigen Softwareprojekten passen die Ergebnisse zwar seltsamerweise wie die Faust aufs Auge, doch gerade bei einigen Communitys verstehe ich nicht, wie unwichtige Profil-URLs den Weg in die Sitelinks finden.
Wäre es da nicht schön die Sitelinks als Webmaster selber bestimmen zu können, oder Google zumindest per Meta-Tag oder robots.txt einige Favoriten vorschlagen zu dürfen? In den Google Webmaster Tools ist es dem Seitenbetreiber aktuell nur möglich einzelne Sitelinks für maximal 3 Monate zu sperren, selber editieren oder gar hinzufügen kann man aktuell noch nicht.
Klar, das würde sicherlich auch wieder zu viel Manipulation führen, doch im Prinzip weiß der Seitenbetreiber doch am ehesten, was auf seiner Webseite am meisten hervorgehoben werden sollte, oder nicht?
So, das war mein spontanes Wort zum Sonntag ;)
Ich hab mir mal den 20. Beitrag zur Ankündigung des Googlebrowsers gespart und berichte lieber gleich das das gute Stück nun für die Öffentlichkeit verfügbar ist.
Ehrlich gesagt traue ich es Google zu den Browser ordentlich zu pushen! Firefox 3 z.B. ist mir gerade auf dem eeePC zu hungrig was die Hardware angeht, und neben Opera 9.5 bin ich immer offen für neue und schnelle Geschosse auf dem Browsermarkt. Was bisher über den Browser veröffentlicht wurde klang gut, nun muss halt getestet werden ob es sich in der Praxis durchsetzen kann.
Update:
Ich habe den Browser nun mal etwas unter die Lupe genommen. Was mir positiv aufgefallen ist ist die Ladezeit, hier kann man wirklich nichts bemängeln. Seiten laden sehr schnell und auch JavaScript wird gefühlte 20x schneller ausgeführt als ihm lahmen Firefox.
Nunja, aber einige Sachen stören auch: Zum einen ist der Zoom nicht wie bei Firefox, dem IE7 oder Opera ein vollständiger Zoom, sondern wieder nur ein Textzoom. Gut, da ich die Zoomfunktion des Browsers so gut wie nie nutze sehe ich mal darüber hinweg. Was jedoch so überhaupt nicht sein darf ist die One-Click-Installation.
Läd man sich die Installationsdatei herunter und klickt diese an wird Chrome sich vollständig eigenmächtig Installieren. Es wird weder gefragt ob man die Software überhaupt installieren möchte, noch hat man irgendwelche Optionen wo der Browser auf der Festplatte überhaupt installiert werden soll. Ich für meinen Teil bestimme gerne noch selber wo ich ein Programm installiere!
Was auch übel aufstößt sind die Suchmaschinen, eventuell habe ich die Funktion dafür nur noch nicht gefunden, aber es scheint mir so als kann man immer nur eine Standardsuche aktivieren, also z.B. Google. Tippe ich nun einen Suchbegriff in die Adresszeile ein, so wird mir angeboten diesen Begriff bei Google zu suchen. Möchte ich nun aber etwas auf Amazon suchen muss ich erst wieder in die Optionen wechseln, dort Amazon als Standardsuche heraussuchen und kann dann im Adressfeld Amazon als Suche nutzen… in der Zeit war ich dann aber auch schon auf amazon.de und habe dort direkt gesucht.
Also die Ansätze gefallen mir, aber man sollte das Interface doch nicht soooo minimalistisch halten das die Funktionalität drunter leidet.
via Kristof Dreier
Für viele eventuell noch unbekannt, aber es gibt sie: Die Google Wetter-API.
Komischerweise scheint diese XML-Schnittstelle keine öffentliche API von Google zu sein, sondern eher sowas wie ein Nebenprodukt für die Personalisierte Startseite von Google.
Wie kann man diese API nun Ansprechen und wie genau funktioniert das?
Eigentlich sehr simpel: Es braucht im Prinzip nichts ausser einer URL, z.B. wie folgt: http://www.google.com/ig/api?weather=Magdeburg
Wie man sieht kann man in der URL den Namen einer Stadt hinterlegen. Leerzeichen im Stadtnamen können durch ein + ersetzt werden, also z.B. New+York. Alternativ kann man auch die Postleitzahl angeben, das kann dann so aussehen: 39120+Germany. Und was erhält man da nun?
Ganz simpel: Eine XML-Datei mit vielen Infos zum Wetter. Unter anderem aktuelle Temperaturen, Windgeschwindigkeiten, Luftfeuchtigkeit, Regenwahrscheinlichkeit, Bewölkung, etc. pp.
Zudem gibt es eine Vorhersage für die nächsten 3 Tage. Da das ganze als XML daher kommt können wir es natürlich auch vielseitig einsetzen und ausgeben. Egal ob nun als HTML, Grafik oder Flash.
Es ist definitiv keine neue Erkenntnis das alles unter Position 1 in den Google-Ergebnissen zu einer geringeren Klickrate führt. In manchen Fällen ist das vielleicht nicht so wild da es eh genug Suchanfragen zum Keyword gibt und man sich mit den generierten Besuchen auch auf Position 2 oder 3 noch glücklich schätzen kann, bei weniger frequentierten Suchanfragen zu speziellen Themen kommt es aber oft auf jeden Klick an.
Nehmen wir z.B. mal die Suchphrase webdesign magdeburg, ich kann aus Erfahrung sagen das mehr als 3 Besucher am Tag über dieses Keyword schon fast ein Wunder darstellen, doch hinter jedem kleinen Besucher könnte ein dicker Auftrag sitzen. War nie so, aber könnte ja sein… wenn man fest dran glaubt ;)

Peter machte heute jedoch auf eine Studie über die Klickverteilung in den ersten 10 Suchergebnissen aufmerksam. Hier wurde in einer Studie der Cornell University das Verhalten der User auf den Ergebnisseiten analysiert. Nichts Neues, aber doch interessant wie stark die Klickrate schon ab Position 2 in den Keller geht.
Links auf seine Webseite zu bekommen hat ja jeder gerne, doch bei einem aktuellem Projekt wurde dieser ja eigentlich positive Einfluss von wem auch immer umgedreht.
Beim Blick auf die Backlinkstatistik der Google Webmaster Tools viel mir nämlich auf, das es unter den Linkgebern (Referer) etliche hundert Seiten gibt, die sehr offensichtlich als Spamseiten betrieben werden. Kein wirklicher Inhalt, nur hunderte von Links auf verschiedenste Seiten auf sinnlosen Subdomains aus dem asiatischem Raum.
Als ich mich dann beim Seitenbetreiber darüber informierte ob da evtl. mal in jungen Jahren irgendwelche bösen Spamaktivitäten veranlasst wurden von denen wir hier vielleicht noch die Überreste sehen, wurde dies deutlich verneint. Bei einem genauerem Blick auf die Spamseiten tat sich dann noch eine Sonderheit auf…
Ach ja, diese drei Buchstaben SEO lassen doch manch ehrlichen Webentwickler/Webdesigner unter uns immer wieder erschaudern. Dabei sind SEOs eigentlich Menschen wie du und ich, ja klar, sie gehen für Backlinks meist über Tische und Bänke, der eine noch halbwegs “legal”, andere wiederum sorgen mit Kommentarspam immer wieder dafür, das wir Blogger auch noch etwas zutun haben.
Gut, ich gebe zu, auf Arbeit sind diese 3 Buchstaben auch etwas um das ich mich kümmern muss, doch dabei ist mir nun ein großer Unterschied zwischen reinen SEOs und Leuten mit dem gewissen Webdesign-Background aufgefallen.
Für viele SEOs zählen eigentlich nur 2 Sachen. Content und Backlinks. Was den meisten von Ihnen anscheinend egal ist sind dagegen Layout und Webstandards.
Wenn ich durch Zufall mal wieder über eine dieser SEO-Seiten stolpere, zieht sich da oft immer das selbe Bild hindurch…
Wie viele vielleicht wissen kann man mit der Google-Suchphrase…
cache:http://www.somedomain.de/site.html
… den Cache der angesprochenen Seite im Google-Index erfragen. Gibt man also bei Google eine URL mit dem Prefix cache: ein, so sieht man ein Abbild der Seite zum Zeitpunkt des letzten Zugriffs des Spiders. Zudem wird auch ausgegeben wann die Seite zum letzten mal vom Googlebot heimgesucht wurde.
Da ich in letzter Zeit immer öfter überprüfen muss ob bestimmte Seiten im Googleindex schon aktualisiert bzw. überhaupt schon aufgenommen wurden, war es mir irgendwann zu mühselig immer wieder die aktuelle URL zu kopieren und mit dem Cache-Prefix in die Suchleiste einzutippen.
Daher habe ich mir schnell ein simples Bookmarklet erstellt, das bei einem Klick automatisch den Google-Cache der aktuellen Seite auf den Monitor bringt. Dazu einfach den folgenden Link per Drag & Drop in die Favoritenleiste eures Browsers befördern.
Falls ihr noch den schäbigen Internet Explorer benutzt müsst ihr euch wohl oder übel selber helfen! ;)
Heute mal ein kurzer aber ich denke doch sehr durchdachter Trick:
Viele von uns kennen ja das umstrittene nofollow-Attribut. Nofollow wurde ins Leben gerufen, um in erster Linie Kommentarspam vermeiden zu können. In vielen Weblogs werden daher Links in Kommentaren standardmäßig in etwas so ausgegeben:
<a href="http://www.deinedomain.de" rel="nofollow">Dein Name</a>
Dieser Link kann alles was ein “normaler” Link auch kann, hat aber die Eigenschaft von Suchmaschinen nicht gewertet zu werden. Über den Sinn dahinter ist man geteilter Meinung, ich für meinen Teil habe mich aber bewusst gegen nofollow in meinen Kommentaren entschieden.
Nun gut werdet ihr sagen, kennen wir schon. Stimmt! Doch was viele nicht bedenken ist, das man dieses Attribut ebenso für interne Links verwenden kann.
Nehmen wir uns als Beispiel einmal einen üblichen Webshop welchen wir optimal für Suchmaschinen ausliefern wollen. Google spidert also den Shop und findet diverse Links in den HTML-Dokumenten, darunter z.B. auch Verweise auf:
- agb.html
- datenschutz.html
- gebuehren.html
All diese Seiten sind für ein gutes Ranking in den Suchmaschinen nicht wirklich relevant, im Gegenteil, sie könnten unter Umständen sogar Teile von Douplicate Content beinhalten. Ein wichtigerer Faktor ist jedoch das jede Seite im Shop auf diese “unwichtigen” Seiten verlinkt und damit immer auch ein wenig Authority abgibt. Versehen wir diese Links nun also mit einem rel="nofollow" haben diese keinerlei Einfluss auf das Ranking mehr und es bleibt mehr Saft für die restlichen Links über.
Sicherlich nur eine Kleinigkeit, doch gerade bei Seiten mit vielen Footerlinks könnte das doch einiges bewegen. Die Anregung dafür entsprang übrigens aus dem (sehr zu empfehlenden) Sistrix-Blog.
So scheint es mir zumindest. Waren es im Vormonat noch knappe 6500 Besucher, sagt die Prognose für diesen Monat wohl eher 4000-5000 Besucher voraus. Der April war was die Besucherzahlen und Kommentare anging bisher auch aus meiner sicht der bisher beste Monat, unterstützt durch das neue Design, denke ich zumindest. Doch was ist passiert? Hat sich der Content denn verschlechtert?
Eigentlich war ich nicht der Meinung, im Gegenteil, ich bemühe mich immer mehr Tipps und Anregungen zu vermitteln, und immer weniger blödsinnigen Privatkram einzustellen (so ganz werd ich das wohl nie sein lassen :-)
Nun ist aber ein merkwürdiger Trend zu verzeichnen, nehmen die Googlebesucher auch ab, steigt laut Feedburner gleichzeitig die Zahl meiner Feedleser. Es scheint also fast so, als würde die “Laufkundschaft” abnehmen und die “Stammtischbesucher” zunehmen.
Alles in allem ein Trend mit dem ich leben kann, zwar im gesamten seit einiger Zeit wieder nur 170 Besucher am Tag, dafür aber anscheinend mehr und mehr Menschen die die vermittelten Inhalte hier doch irgendwie gut finden müssen. Für mich im Prinzip egal, die Adwords-Werbung ist eigentlich eh nur ein Experiment und erbrachte in 2 Monaten einen satten Gewinn von 7$. Meine Mutti würde jetzt sagen “Aber nicht alles auf einmal ausgeben”.
Ich bedanke mich an dieser Stelle einmal bei allen die meinen Blog überhaupt so lesen, und wünsche mir für die Zukunft nur eins: mehr Kommentare.

Auch wenn sich meine Meldungen über Google so nach und nach häufen, will ich euch meine neueste Erkenntnis nicht vorenthalten.
Google macht mir Angst! Und warum? Weil Google nun sogar schon Seiten im Index hat, die dort eigentlich gar nicht sein sollten.
Ich spreche von Projekten, die die Öffentlichkeit eigentlich noch nicht zu sehen bekommen sollte, also Webseiten an denen ich derzeit noch fleißig arbeite. Da legt man extra eine neue Subdomain an, und erwähnt wirklich nirgendwo einen Link oder sonst etwas, und trotzdem stellt man nach ein paar Wochen fest, das sich bereits Besucher auf der Seite tummeln, da diese in der Suchmaschine schon gelistet werden. Ich würde so etwas einen typischen Fall von Über-SEO bezeichnen. Woher Google meine Seiten kennt ist mir wirklich schleierhaft, und das war nicht das erste mal das mir so etwas passiert ist.
Da hilft aber wohl nichts, außer eben eben im HEAD vorübergehend <meta name="robots" content="noindex,nofollow" /> zu setzen, oder die Seite bis zur Veröffentlichen gleich ganz mit HTACCESS zu schützen.





