Folgende Verkettung von Ereignissen könnten unter Umständen dafür sorgen, dass man seinen neuen Freund schon nach kurzer Zeit zum Umtausch zurückschicken muss.

  1. Man lässt den kleinen verdursten was seine Akkufüllung angeht, so das er automatisch herunterfährt
  2. Man packt ihn behutsam in die mitgelieferte Stofftasche
  3. Nach 10 Minuten fällt einem auf das man ihn doch gleich wieder aufladen könnte. Dafür öffnet man einfach die Verschlusslasche der Tasche und steckt das Netzteil in die dafür vorgesehene Öffnung
  4. Nach 2-3 Stunden fällt einem ein das der kleine ja eigentlich voll sein müsste
  5. Man hebt die Stofftasche hoch und denkt man würde eine Herdplatte anfassen.
  6. Man zieht ihn schnell aus seinem Stoffmantel und sieht das alle Lampen wild leuchten
  7. So schnell wie möglich entfernt man den Akku, der eher einem glühendem Stück Eisen gleicht aus seinem Slot
  8. Man nimmt beide Teile des Gerätes und stellt sie für 10 Minuten auf den kühlen Balkon
  9. Man setzt die Teile wieder zusammen, startet voller Angst den eeePC und freut sich das er ohne Probleme anspringt
  10. Man ärgert sich nach 2 Minuten das der Lüfter Geräusche von sich gibt wie eine Brotschneidemaschine
  11. Man sucht schon mal den Rücksendeschein raus und packt das Paket für die Post zusammen

Und nein, es liegt denke ich nicht daran das der eeePC schlecht verarbeitet wäre.. bei den Temperaturen in der Tasche hätte ich eine Konsistenz des Gehäuses erwartet wie Schokolade die 2 Stunden in der Sonne lag.

Ich weiß nicht warum der kleine Freund angeschaltet war. Normalerweise dürfte er bei geschlossener Klappe ja gar nicht anspringen oder zumindest in den Sleep-Mode runterfahren. Ich hake das mal unter “Phänomen” ab und hoffe das mir der T-Online Shop schnell ein Ersatzgerät zuschickt.

Fazit: Steckt niemals das Ladegerät in euren eeePC solange er in seiner Stofftasche steckt, es sei denn ihr möchtet einen teuren Wärmflaschenersatz haben.


Hach was waren das aufregende 2 Wochen. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich hasse es Dinge die ich unbedingt haben will nur “vorzubestellen”. Man weiß nicht genau wann man nun sein neues “Spielzeug” in den Händen hält, ob man es überhaupt jemals bekommt… und ausserdem fängt man irgendwann damit an, die Tage bis zum vermeintlichem Termin zu zählen.

So war es auch wie vor kurzem Berichtet, nach dem vorbestellen des eeePC 900. Auslieferungstermin sollte der 26.6.2008 sein… und anders als ich es sonst kenne kam bereits gestern, also am 25.6.2008 der Postbote vorbei. Also direkt nach der Arbeit ab zur Postzentrale und das Paket gegen Erstattung der Nachnahmegebühr ordnungsgemäß in Empfang genommen. Da wir jedoch noch einige andere Wege hatten juckte es mir während der ganzen Autofahrt sozusagen schon in den Fingern… das Wort “auspacken” brannte sich in meinem Kopf fest… schlimm ist das wenn man so Technikversessen ist, und vor allem vollkommen unverständlich für die Frauenwelt.

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Vor etwas über einem Jahr bin ich ja nun endlich unter die Notebooknutzer gegangen. Naja, mein Fazit: Das Thinkpad ist wirklich ein super Gerät, hat ne ordentliche Performance, ist robust und hat viele gute Features, doch für mich ist es einfach nicht mobil genug. Nicht das Thinkpad an sich, sondern anscheinend generell “normale” Notebooks.

Ich bin niemand der gerne viele Taschen umher trägt, was wahrscheinlich auch ein Grund dafür ist das ich keine Frau geworden bin. Da die Kameratasche, hier die Notebooktasche und ich sehe aus wie Carla Kolumna auf Speed. Das Ende vom Lied war, das ich das Thinkpad im vergangenen Jahr sträflichst vernachlässigt und teilweise 2 Monate am Stück in der Tasche habe stecken lassen. Seit dem ich XULU-Webdesign auch nur noch nebenberuflich betreibe, bin ich auch nicht mehr täglich für Kunden unterwegs.

Obwohl ich auch damals schon gemerkt habe, dass ein ausgewachsenes Notebook zu Kundenterminen in 75% der Fälle keinen Sinn macht. Entweder es ist kein Platz am Tisch, kein WLAN vorhanden (oder noch besser: keiner die Zugangsdaten kennt), oder der Kunde möchte eh viel lieber an seinem eigenem PC/Notebook etwas gezeigt bekommen. Zudem beschränkt sich eine Präsentation am PC eh meist auf wenige Minute, die restliche Zeit wird erzählt, diskutiert und verhandelt.

Lange Rede kurzer Sinn: Das Thinkpad wird verkauft und damit ich in der Zukunft nicht völlig unmobil bin was das digitale Zeitalter angeht, kommt mir ein neuer eeePC 900 von Asus ins Haus. Leider wird es dieses kleine Sub-Notebook wohl erst ende Juni in Deutschland zu kaufen geben, doch ich habe vorgesorgt und mir bereits einen eeePC 900 (in Schwarz) im T-Online Shop vorbestellt. Eigentlich schade, denn das kleine Wunder wäre z.B. ideal dafür gewesen, die Bilder meiner Digitalkamera im Urlaub irgendwo zwischenzuspeichern.

Wer also gerade ein Notebook suchen sollte und bei einem fast ungenutztem IBM/Lenovo Thinkpad R60 UL1DXGE Interesse hat, der darf sich gerne zwecks weiterer Infos und Preisverhandlungen bei mir melden. Ansonsten wird es wohl seinen Weg zu eBay finden.


Der Umzug des Blogs ging doch schneller und einfacher als erwartet.

Da der liebe Patrick so zügig mit der Konfiguration des Webservers voran kam, konnte ich gestern schon das ISPConfig einrichten, alle Dateien überspielen und auch die Datenbanken umsiedeln.

Einzig und allein an der Statistikdatenbank mit ihren 20MB haben wir noch zu knabbern, die will nicht so wie wir wollen.

Alle anderen Domains werden wohl in den nächsten Tagen dann folgen.

Was sich als ein wenig ernüchtern rausgestellt hat war die Performance. Diese hatte sich nach dem Umzug auf den VPS halbiert, und zwar von 0.04S/Parse auf 0.08S/Parse. Das ist zwar derzeit noch kein Problem, könnte jedoch bei wachsenden Projekten zum Flaschenhals werden.

Patrick hatte kurzzeitig auf Lighty gesetzt, was auch einen enormen Performanceschub bracht, jedoch nicht mit den herkömmlichen .htaccess-Geschichten und mod_rewrite-Rules funktionierte. Für Stand-Alone-Projekte kann der Lighty-Webserver jedoch wirklich empfohlen werden.

Wer Fehler findet der kann sie mir ruhig mitteilen :)


Wie versprochen nehme ich den kürzlichen Serverausfall sehr ernst.

Aus diesem Grund habe ich in Kooperation mit einem befreundeten Kollegen nun einen VPS von Hosteurope gemietet. Das gute Stück sollte fürs erste genügend Systemressourcen zur Verfügung stellen und lässt selbstverständlich eine viel detailliertere Konfiguration als ein Confixx-Account zu.

Der VPS ging in dieser Nacht online und wird nun noch vom Patrick in den nächsten Tagen Konfiguriert. Ein Umzug wird dann in den nächsten 2 Wochen in einer Nacht und Nebel Aktion erfolgen.

Wir haben uns als Betriebssystem für Debian entschieden und werden wohl wie es aussieht alles komplett eigenhändig bespielen, also nichts von der Stange :)


Screenshot von Damn Small Linux

Gestern war ich mal wieder bei meinem Kumpel Tilo, bei nem Bierchen erzählt er mir von seinem alten Notebook, und wie er es doch wieder zum laufen gebracht hätte.

Das “gute” Stück hat glaube ich max. 166Mhz und 32MB Ram und sollte eigentlich nur noch als kleine Schnittstelle zu einem vorhandenen Webinterface im lokalen Netzwerk dienen.

Nun ist die Sache, wie bekommt man auf ein solch altes Notebook überhaupt noch ein neues Betriebsystem drauf, vor allem da noch kein CD-Laufwerk verbaut ist.

Die Lösung fand sich schnell, und zwar in der Linux Distribution Damn Small Linux.

Diese ist mit ihren 50MB wirklich extrem klein und muss auf dem Zielsystem nicht einmal installiert werden, auch ein Start der Distribution aus Windows heraus stellt kein Problem dar.

Hier einmal alle Highlights im Überblick:

So sah es dann auch bei meinem Kumpel aus, die Distribution lief auf der uralten Mühle ohne Probleme, selbst das surfen mit dem Speicherfresser Firefox war auf dem System kein Problem. Alle Programme für den Normalen Office und Internet Gebrauch sind in den 50MB übrigens bereits enthalten.



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