Piwik ist eine aus phpMyVisites hervorgegangene freie Statistiksoftware für den eigenen Webserver.
Die Funktionen sowie der Aufbau ähneln dabei in gewisser Weise dem von Google Analytics, nur eben mit dem kleinen Unterschied das diese Applikation auf der eigenen Hosting-Umgebung laufen kann und die Ergebnisse nicht für das Ranking in den Suchmaschinen “missbraucht” werden können.
Natürlich ist die Software noch lange nicht so ausgereift wie es bei Google Analytics der Fall ist, doch auch bei Piwik findet man trotz des noch frühen Entwickungsstadiums bereits das wichtigste auf einen Blick. Besonders schön ist auch die Darstellung in schicken Flash-Diagrammen, die auf Wunsch auch im öffentlichem Bereich der eigenen Seite eingebettet werden können.
Piwik ist zudem ebenfalls Mehrprojekte-fähig, und dank JavaScript/Ajax auch sehr schön anzusehen und für den Benutzer durch Drag & Drop auch leicht individualisierbar.
Piwik besitzt eine integrierte API, was auf viele schöne Plugins hoffen lässt. Alle gespeicherten Daten können zudem in verschiedensten Formaten, wie z.B. JSON und XML abgegriffen werden, wodurch sich sehr einfach eigene Statistiken generieren lassen.
Ich habe es noch nicht ausgiebig getestet, doch auf den ersten Blick scheint Piwik hier endgültig SlimStats den Rang abzulaufen, auch Mint (was ich seit kurzem auch auf diesem Blog einsetze) kann hier mit einigen Features nicht mehr wirklich mithalten.
Gefunden via hackr.

Auf immer mehr der von mir erstellten Webseiten kommt in der letzten Zeit das jQuery-Framework zum Einsatz. Die Anwendung ist aus meiner Sicht genial einfach und dennoch super flexibel. Innerhalb weniger Stunden kann damit auch ein Javascript-Laie erste kleinere Ajax-Funktionen in seine Seiten implementieren.
Seit geraumer Zeit bietet jQuery nun auch den Bezug des Frameworks über den Amazon S3-Service an.
Mit Amazon S3 ist es möglich die gleiche Servertechnik wie das Amazon-Portal zu nutzen, was theoretisch eine fabelhafte Performance und eine nahezu hundertprozentige Ausfallsicherheit bedeutet.

Boah, und das auf einen Freitag…
Heute bekam ich die Zugangsdaten für ein 1&1-Paket eines Kunden, um dieses auf die nötigen Voraussetzungen hin zu prüfen.
Ich loggte mich also in den 8 Jahre alten Account ein, und mich erwartete das, was ich erwartete ;)
Der Account kostete meinen Kunden knapp 10€ im Monat, und das für 50MB Webspace, und 2 Domains, das wars, kein PHP, kein MySQL, nix, nur platten Webspace. Andere Anbieter passen die Pakete Ihrer Kunden ja mehr oder weniger automatisch an, sofern sich die Pakete denn verändern, bei 1&1 setzt man hier wohl auf die Unwissenheit der Kunden.
Naja ok, jeder Konzern betreibt da eine andere Politik. Ich wollte also bei 1&1 anrufen und mich mal schnell für ein aktuelleres Paket umschreiben lassen, denn in den heutigen Zeiten bekommt man selbst bei 1&1 für 10€ im Monat Webspace mit PHP & MySQL.
Ich rufe also die 14ct-Hotline an, und muss mich erstmal durch 8 Menüs sprechen bzw. bekomme noch 2 Minuten etwas über aktuelle Viren erzählt (kostet ja nur 14ct die Minute). Nach 5 Minuten Menü komme ich dann endlich zu einem Mitarbeiter durch, schildere diesem den Sachverhalt und gebe auch meine Kundennummer durch.
Nach weiteren 5 Minuten will der Mitarbeiter auf einmal nicht mehr fürs Hosting verantwortlich sein. Komisch, dabei habe ich doch extra die Nummer fürs Hosting angerufen, und mich auch im Menü immer auf die Abteilung Hosting bzw. Vertragsfragen gehalten. Naja, kann man nix machen.
Der Mitarbeiter gibt mir eine andere Rufnummer unter der mir geholfen werden soll. Ich schaue schnell auf der HP von 1&1 nach, und siehe da, dies ist die Rufnummer für Hostingneukunden, ich bin doch aber gar kein Neukunde?
Nun gut, ein zweiter Versuch unter der alternativen Hotline kann ja nicht schaden (dachte ich mir). Diesmal erwartete mich ein noch “detaillierteres” Menü. Nach dessen Absolvierung (mein Schreibtisch hatte jetzt Kratzspuren) bekam ich diesmal eine Mitarbeiterin an den Hörer. Wieder erklärte ich ihr den Sachverhalt, die hörte geduldig zu und meinte dann wiederum nach 5 Minuten, das ich in der Abteilung für DSL-Anschlüsse gelandet sei.
Öhm, erste Frage: Warum sagen die Mitarbeiter das nicht gleich?
Erste Antwort: Weil ich für jede Minute Geld bezahle!
Zweite Frage: Warum will mir keiner helfen?
Zweite Antwort: Weil Callcenter-Mitarbeiter von 1&1 ziemlich Faul zu sein scheinen?
Ich hab die Frau dann noch 2 Minuten mit Flüchen belegt und geschworen, meinen Kunden zu einem anderen Anbieter zu raten.
So, das musste ich einfach loswerden!

