Ach was hat die Aktion doch für Staub aufgewirbelt. Größtenteils stieß auf ich auf
vollkommenes Unverständnis, einige wenige verstanden mich.
Nun bin ich immer für Kritik zu haben, und verstehe auch das das aussperren von Nutzern eine zu drastische Maßnahme ist. Das Internet sollte für alle da sein, auch für die armen Schweine die mit dem IE6 surfen (müssen). Das sehe ich ein, doch dennoch werde ich nicht dem alten Trott folgen, und Seiten wie bisher auf Teufel komm raus an den IE6 anzupassen.
Es wurden Stimmen laut die einfach für eine größere Aufklärung plädierten. Nun weiß ich jedoch aus Erfahrung das gerade IE6-User meist ein Völkchen bilden, die solche ekeligen Wörter wie “Bugfix” und “Update” nicht weiter wahrnehmen. Meiner Meinung nach hilft eine bessere Aufklärung auch nur in zweiter Instanz. Warum sollte jemand seinen Browser wechseln wenn er persönlich dadurch, zumindest in der Darstellung, keine Vorteile zieht? Der Benutzer will einen Mehrwert wenn er sich schon die “Mühe” macht und mal sein System auf den Neusten Stand bringt. Hat Karl Otto von Nebenan diesen Mehrwert wenn wir unsere Seiten für ihn optimieren? Nein! Ok, da können wir ihm erzählen das es doch jetzt so tolle Sachen wie RSS-Feeds gibt, oder man sich Plugins installieren kann… aber auch das ist nicht sofort greifbar, und Menschen bleiben gerne in ihrem gewohnten Trott.

