Der Umzug des Blogs ging doch schneller und einfacher als erwartet.
Da der liebe Patrick so zügig mit der Konfiguration des Webservers voran kam, konnte ich gestern schon das ISPConfig einrichten, alle Dateien überspielen und auch die Datenbanken umsiedeln.
Einzig und allein an der Statistikdatenbank mit ihren 20MB haben wir noch zu knabbern, die will nicht so wie wir wollen.
Alle anderen Domains werden wohl in den nächsten Tagen dann folgen.
Was sich als ein wenig ernüchtern rausgestellt hat war die Performance. Diese hatte sich nach dem Umzug auf den VPS halbiert, und zwar von 0.04S/Parse auf 0.08S/Parse. Das ist zwar derzeit noch kein Problem, könnte jedoch bei wachsenden Projekten zum Flaschenhals werden.
Patrick hatte kurzzeitig auf Lighty gesetzt, was auch einen enormen Performanceschub bracht, jedoch nicht mit den herkömmlichen .htaccess-Geschichten und mod_rewrite-Rules funktionierte. Für Stand-Alone-Projekte kann der Lighty-Webserver jedoch wirklich empfohlen werden.
Wer Fehler findet der kann sie mir ruhig mitteilen :)
Gestern war ich mal wieder bei meinem Kumpel Tilo, bei nem Bierchen erzählt er mir von seinem alten Notebook, und wie er es doch wieder zum laufen gebracht hätte.
Das “gute” Stück hat glaube ich max. 166Mhz und 32MB Ram und sollte eigentlich nur noch als kleine Schnittstelle zu einem vorhandenen Webinterface im lokalen Netzwerk dienen.
Nun ist die Sache, wie bekommt man auf ein solch altes Notebook überhaupt noch ein neues Betriebsystem drauf, vor allem da noch kein CD-Laufwerk verbaut ist.
Die Lösung fand sich schnell, und zwar in der Linux Distribution Damn Small Linux.
Diese ist mit ihren 50MB wirklich extrem klein und muss auf dem Zielsystem nicht einmal installiert werden, auch ein Start der Distribution aus Windows heraus stellt kein Problem dar.
Hier einmal alle Highlights im Überblick:
- passt vollständig auf eine CD im Visitenkartenformat
- startet von USB – Speichermedien
- kann innerhalb eines anderen Betriebssystems(z.B. Windows XP) starten
- kann auf einer Compact-Flash Speicherkarte installiert werden
- kann mit einer herkömmlichen Installation auf der Festplatte in ein vollwertiges Debian-System umgewandelt werden
- läuft schon auf einem 486DX mit nur 16 Megabyte Arbeitsspeicher
- passt vollständig in die virtuelle Ramdisk des Computers (ab 128 Megabyte Arbeitsspeicher)
- läßt sich unglaublich einfach an die eigenen Bedürfnisse anpassen
So sah es dann auch bei meinem Kumpel aus, die Distribution lief auf der uralten Mühle ohne Probleme, selbst das surfen mit dem Speicherfresser Firefox war auf dem System kein Problem. Alle Programme für den Normalen Office und Internet Gebrauch sind in den 50MB übrigens bereits enthalten.

