Vor knapp 2 Monate habe ich mir ein iPad 3G 16GB zugelegt, für viele überraschend, denn immerhin bin ich bisher auf meine Apple-Produkte ja nicht sonderlich gut zu sprechen.
Das stimmt so aber eigentlich nicht. Was stimmt ist das ich meine Probleme mit dem iMac bzw. eher Mac OS habe, was mich wohl auch bald endgültig wieder zu Windows 7 treiben wird, was allerdings nicht stimmt ist das ich mit iOS bzw. den darauf basierenden Produkten unzufrieden wäre.
Mein iPhone 3GS ist zu einem treuem Begleiter herangewachsen, und so doof sich das anhört, man lebt ein wenig anders mit dem Teil. Informationen die man sich vorher immer irgendwo her organisieren musste hat man jetzt On-The-Fly immer dabei, alles steckt irgendwo in der Cloud, kaum etwas geht noch verloren. Morgen einen spontanen Tagesausflug? Warte, muss ich nachher erst mal Wetter checken, ach ne… zack, morgen wirds gut, alles klar. Aber ich muss dazu sagen, auch was ich von Android bisher gesehen habe sah nicht schlecht aus, mein iPhone gefällt mir aufgrund der wirklichen Einfachheit, einfachen Synchronisation und der fülle an Apps immer noch einen Tuck besser. Zudem ist die Pflege der Software einfach zuverlässiger als bei HTC und Co, wo man nach dem Kauf des Handys ziemlich selten überhaupt noch ein Upgrade auf die neuste Android-Version nachgeschoben bekommt. Das Geld ist halt in der Kasse, und ohne Upgrade ist die Chance höher das der User sich schneller ein neues Gerät zulegt.
Aber egal, iPad ist das Thema.
Man(n) hat es wirklich nicht einfach. Seit knapp einem Jahr hadere ich nun schon mit mir, was denn nach meinem jetzigen Mittelmaß-PC Anno 2006 Einzug in mein Arbeitszimmer halten sollte.
Eigentlich stand mein Entschluss ja schon fest: Bei der nächsten iMac-Neuauflage wollte ich zuschlagen! Doch nun plagen mich doch wieder Zweifel. Nicht das mich ein iMac nicht reizen würde, ich frage mich viel eher ob er wirklich dem entspricht wie ich mir meinen Workflow vorstelle? Das beschränkt sich nicht auf den iMac, sondern eben dessen Betriebssystem OSX.
Ich glaube OSX ist ein tolles OS, doch passt es auf meine Vorstellung von einem Betriebssystem? Ich bin mit Windows aufgewachsen. Mein erster PC kam mit Windows 95 daher, und nun bin ich auf Windows XP hängengeblieben. Experimente in das Linux-Lager schlugen immer wieder fehl, ich bin und werde wohl einfach nie ein Console-Junkie, und auch wenn Ubuntu eine schöne GUI bietet, irgendwann kommt man doch immer in ein Konfigurations-Wirwar. Ubuntu habe ich gefühlte 80x installiert, und erwischte mich dabei am Ende doch immer wieder in irgendwelchen Geek-Foren wie ich gerade wieder die wildesten Befehle irgendwie kombinieren musste weil zu einem Programm mal wieder keine ordentliche GUI vorhanden war.
