Seit meinem Umstieg auf Mac OSX habe ich meinem iMac auch direkt mittels BootCamp eine 30GB große Windows-Partition verpasst, um beim Bootvorgang die Wahl zwischen OSX oder eben Windows XP zu haben.
Seit ein paar Tagen stand ich jedoch vor dem Problem, das die erstelle Partition nicht mehr Groß genug war. So suchte ich also ein wenig nach Möglichkeiten die Partitionsgröße nachträglich mit möglichst geringem Aufwand zu ändern. Zwar bietet das OSX-Interne Festplatten-Dienstprogramm die Größenänderung für Laufwerke an, jedoch nicht bei NFTS-Partitionen.
Die Lösung für mein Problem fand ich heute in Winclone. Winclone ist ein kleines OSX Tool das es erlaubt eine Image-Datei der NTFS-Bootcamp-Partition anzulegen, und dieses auf einem beliebigen Datenträger zu sichern.
Nach der Sicherung der kompletten Partition löscht man mittels des OSX internen BootCamp-Assistenten einfach die bisherige Partition, startet den BootCamp-Assistenten im Anschluss erneut und erstellt eine neue Partition in der gewünschten Größe.
Nun startet man abermals Winclone, geht auf den Reiter “Restore”, wählt das zuvor gesicherte Paritions-Image aus und weist diesem die frisch formatierte BootCamp-Partition zu. Nach einem Klick auf “Restore” wird das Image wieder auf die Partition übertragen, was je nach Größe dann doch einige Zeit in Anspruch nehmen kann.
Nach Abschluss des Kopiervorgangs könnt ihr Windows mit der neuen Partitionsgröße sowohl nativ unter Bootcamp, als auch mittels Parallels sofort wieder nutzen.
Hier die aktuelle Feature-Liste
- Requires Mac OS X 10.5 (Leopard) New
- Clone either FAT32 or NTFS partitions New
- Mount images in the Finder New
- Fixes boot issues automatically New
- New preference window to fine tune your cloning New
- Source partition is not changed when cloning (except for removal of pagefile.sys) New
- Clone Windows XP or Windows Vista with ease.
- Clone to your Bootcamp partition either on a separate drive or on the same that contains your Mac OS X partition.
- Creates image documents that can be stored on any media and double-clicked to open in WinClone.
- Verbose logging so you know what is going on
- Built on the open source ntfstools
- Fast: Restore a 10 GB image in less than 10 minutes.
- Create a Bootcamp partition from within Winclone.
- Do it all from the boot drive: You don’t need to boot from a Firewire drive to clone the Windows partition.
- Clean and uncomplicated interface
Mit Winclone könnt ihr also zudem auch einfach Backups der Windows-Partition anfertigen und/oder diese auf einen anderen Mac transferieren, z.B. im Garantiefall.
Natürlich ist auch das verkleinern einer Partition möglich, und auch FAT32-Partitionen werden unterstützt, wenn auch mit Einschränkungen und der Empfehlung diese in NTFS zu konvertieren.
Wer gefallen an dem Tool gefunden hat, der findet auf der Seite auch ein kleines Spenden-Formular :)
Man(n) hat es wirklich nicht einfach. Seit knapp einem Jahr hadere ich nun schon mit mir, was denn nach meinem jetzigen Mittelmaß-PC Anno 2006 Einzug in mein Arbeitszimmer halten sollte.
Eigentlich stand mein Entschluss ja schon fest: Bei der nächsten iMac-Neuauflage wollte ich zuschlagen! Doch nun plagen mich doch wieder Zweifel. Nicht das mich ein iMac nicht reizen würde, ich frage mich viel eher ob er wirklich dem entspricht wie ich mir meinen Workflow vorstelle? Das beschränkt sich nicht auf den iMac, sondern eben dessen Betriebssystem OSX.
Ich glaube OSX ist ein tolles OS, doch passt es auf meine Vorstellung von einem Betriebssystem? Ich bin mit Windows aufgewachsen. Mein erster PC kam mit Windows 95 daher, und nun bin ich auf Windows XP hängengeblieben. Experimente in das Linux-Lager schlugen immer wieder fehl, ich bin und werde wohl einfach nie ein Console-Junkie, und auch wenn Ubuntu eine schöne GUI bietet, irgendwann kommt man doch immer in ein Konfigurations-Wirwar. Ubuntu habe ich gefühlte 80x installiert, und erwischte mich dabei am Ende doch immer wieder in irgendwelchen Geek-Foren wie ich gerade wieder die wildesten Befehle irgendwie kombinieren musste weil zu einem Programm mal wieder keine ordentliche GUI vorhanden war.

