Wordpress ist ja nun mit Abstand das beliebteste (warum auch immer) Blogsystem am Markt. Vermutlich greifen bald 90% der Neublogger direkt zu Wordpress. Immerhin gibts da ja die meisten Plugins, Widgets und natürlich auch die meisten Themes.
Also wird Wordpress schnell auf dem kleinem 2€ Webspace installiert auf dem auch schon die 10 anderen Webseiten liegen, dazu dann noch ein Theme installiert, 30 Plugins hinzugefügt und fertig ist das eigene Blog.
Für 95% der Blogger ist dieser Ablauf wahrscheinlich vollkommen Ok. Man schreibt nun 5, 10 oder vielleicht auch 20 Artikel, verliert dann die Lust am schreiben und verfasst vielleicht nochmal alle paar Wochen einen Artikel über das Leben seiner Wasserschildkröte um seinen Blog nicht als gänzlich gestorben anzusehen, denn für irgendwas muss die ganze “Arbeit” ja gut gewesen sein.

Auf immer mehr der von mir erstellten Webseiten kommt in der letzten Zeit das jQuery-Framework zum Einsatz. Die Anwendung ist aus meiner Sicht genial einfach und dennoch super flexibel. Innerhalb weniger Stunden kann damit auch ein Javascript-Laie erste kleinere Ajax-Funktionen in seine Seiten implementieren.
Seit geraumer Zeit bietet jQuery nun auch den Bezug des Frameworks über den Amazon S3-Service an.
Mit Amazon S3 ist es möglich die gleiche Servertechnik wie das Amazon-Portal zu nutzen, was theoretisch eine fabelhafte Performance und eine nahezu hundertprozentige Ausfallsicherheit bedeutet.
Es gibt ja viele Erweiterungen für Firefox, doch Erweiterungen für Erweiterungen sind normalerweise ja eher selten. Eric wies mich heute jedoch via Twitter auf YSlow hin un.
YSlow ist wie oben schon gesagt eine von Yahoo entwickelte Developer-Erweiterung für die Firefox-Erweiterung Firebug, welche übrigens auf keiner Webdeveloper-Umgebung mehr fehlen sollte.
Vor der Installation von YSlow muss erst einmal die normale Firebug-Extension installiert worden sein. Nach der Installation beider Erweiterungen findet man dann in der Statusleiste die YSlow-Anzeige.
Mit YSlow ist es nun möglich die Performance einer Seite zu bewerten. So kann z.B. in 13 kurzen Tests eine Schulnote für die Performance ermittelt werden, wobei Dinge wie GZip-Kompression, externe Javascripts und Stylesheets, DNS und HTTP-Anfragen oder mögliche Redirects analysiert werden. YSlow zeigt zudem auch den anstehenden Traffic einer Seite und vergleicht dabei das verhalten bei leerem und vollem Cache.
Bei mir steht die Extension noch auf dem Prüfstand, mal sehen ob Sie es durch meine harten Bewährungsproben hindurch schaft.

