Eine Sache die mich jeher an vielen Seiten stört die JavaScript-Funktionen nutzen ist, dass sie selten Permalink-Tauglich programmiert werden.

Ein Beispiel: Viele Webseiten setzen seit geraumer Zeit auf sogenannte Accordions um viele Inhalte auf wenig Platz darzustellen. Das Problem was diese Dinger jedoch oft haben ist, das ich keinen Link generieren kann der dem Empfänger genau das zeigt was ich ihm hier evtl. zeigen wollte.

Eventuell möchte ich mein Gegenüber mit einem Link genau auf eine meiner Referenzen hinweisen die ich eben mittels eines Accordions dargestellt habe. Bei den meisten Webseiten endet das dann mit Aussagen wie:

Hier der Link zu meinen Referenzen:
http://meinedomain.de/referenzen.html
Bitte scrollen Sie doch bis ans Ende des aufklappbaren Menüs und klicken Sie dann auf den Eintrag “Musterfirma”.

Das ist weder Zugänglich, noch benutzerfreundlich! Dabei wäre es mit Ankern doch so einfach! Wäre es nicht schön dem Kunden einfach eine URL wie z.B. http://meinedomain.de/referenzen.html#musterfirma zuzuschicken, und sobald sich die Seite lädt springt sein Browser direkt zu dem gewolltem Eintrag und blendet den besagten Punkt im Accordion automatisch ein? Natürlich wäre es das ;)

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Greasemonkey ist fast schon ein Must-Have für Firefox. Mit diesem kleinen Plugin kann man ohne große Probleme bereits bestehende (fremde) Seiten mit nützlichen Funktionen nachträglich erweitern.

Im Prinzip steckt dahinter nichts als ein wenig Custom-JavaScript was beim aufrufen der Seite automatisch ausgeführt werden kann und somit den DOM der Seite nachträglich manipulieren kann. Neben der bestehenden Datenbank mit Greasemonkey-Scripten ist es natürlich auch interessant selber Hand anzulegen. Oft hat man Seiten die man relativ häufig benutzt, bei denen man sich aber die eine oder andere Funktion wünscht die noch fehlt. Beispiele wären z.B. das nachrüsten einer Tabellensortierung oder auch das verlinken von Geocaching-Tags auf Flickr.

Heute habe ich einen Weg entdeckt um auch in Greasemonkey die Features und Plugins von jQuery nutzen zu können. Alternativ kann natürlich auch folgende URL zum jeweils aktuellem Core genutzt werden: http://ajax.googleapis.com/ajax/libs/jquery/1/jquery.js. Sehr nützlich wie ich finde, denn so ist es nur noch ein Katzensprung bis zum eigenem Userscript.

Durch das duplizieren der ersten Zeilen kann man natürlich auch noch weitere JavaScript-Dateien mit ins Boot holen, also z.B. auch jQuery-Plugins auf die man dann im Customcode zugreifen kann.


Logo von CakePHP

Da ich leider nirgendwo ein fertiges Suchplugin für das “neue” CakePHP-Cookbook fand, bastelte ich mir schnell selber eins zusammen.

Dabei entstanden zwei einfache Suchplugins für die Dokumentation von CakePHP 1.1 und CakePHP 1.2. Im Anschluss wollte ich die beiden XML-Dateien über das Mozilla Add-Ons Portal anderen Entwicklern zugänglich machen, doch Pustekuchen. Ich kann zwar neue Plugins hochladen, aber darf nur Plugins, Wörterbücher, Themes oder Übersetzungen hochladen.

Komisch, oder gibt es da evtl. für die Suchwerkzeuge ein eigenes Formular das irgendwo weit weit versteckt untergebracht wurde?

Naja, solange ich die beiden Dateien nicht direkt bei Mozilla unterbringen darf bekommt der interessierte CakePHP-Entwickler sie eben hier.

Da meine Dateien jetzt nicht auf den Mozilla-Servern liegen, fragt der Firefox auch nicht selber ob man die Suchmaschine direkt hinzufügen will. Daher muss man aktuell noch manuell die jeweilige XML-Datei in den Ordner searchplugins im Firefox-Ordner kopieren. Nach einem Neustart des Browsers solltet ihr dann direkt aus der integrierten Suche heraus das Cookbook durchsuchen können.


Tja, da zum Glück nicht jede Woche ein Textpattern-Update ansteht ist es denke ich ganz hilfreich von Zeit zu Zeit auf die nützlichen Aktualisierungen dieses famosen Weblog-Systems hinzuweisen.

Seit dem frühen Morgen steht nun die Stable-Version von Textpattern 4.0.6 in den Startlöchern. Sowohl dieses Weblog, als auch das von Dani wurden bereits mit der neuen Version bestückt. Das Update verlief beide male ohne Probleme und war innerhalb von 2 Minuten erledigt. Bis auf ein eher unwichtiges Plugin gab es auch keinerlei Kompatibilitätsprobleme.

Michel und meine Wenigkeit haben es in der letzten Woche übrigens geschafft, Kristof wieder von Wordpress zu erlösen und ihn abermals von Textpattern zu überzeugen, eine Neuauflage ist also demnächst zu erwarten.

An alle anderen da draußen, für die außer Wordpress nichts anderes mehr existiert:

Bei der Wahl des Weblogsystems kommt es nicht nur auf die Anzahl der Plugins oder die der Fertigthemes an, sondern auch, wie einfach und flexibel man seinen individuellen Ideen freien lauf lassen kann.

Wer gerne aus den Schranken bricht, Neues ausprobiert, und sich selbst als Individualisten bezeichnen würde, dem kann ich einen Blick auf dieses Weblog-System nur empfehlen.

Zwar wirkt das Backend rein optisch auf viele etwas altbacken, doch kommt es doch nicht darauf an ob im Hintergrund alles bunt und knackig ist, sondern wie einfach dessen Bedienung ist, wie sauber und flexibel das grandiose Tagsystem arbeitet und wie leicht die Erweiterbarkeit durch eigene Plugins ist. Ein Blick über den Tellerrand hat jedenfalls noch keinem geschadet, und es wird wohl seine Gründe haben warum kaum jemand der einmal zu Textpattern gewechselt ist, diesen Schritt je bereut hat.


DebugBar Screenshot

Meine Gebete wurden erhört, nur leider habe ich das wohl zu spät mitbekommen.

Gerade eben habe ich die DebugBar für den Internet Explorer entdeckt. Das ist für mich schon fast eine kleine Sensation! Die DebugBar sieht auf den ersten Blick so aus wie der kleine Bruder von Firebug, einer Extension die wohl kein Webentwickler mehr missen möchte.

DebugBar bildet nun die annähernd gleichen Funktionalität auch für den Internet Explorer ab. Man kann die einzelnen DOM-Elemente per Drag & Drop aktivieren oder durchklicken, sich deren (vom IE “interpretierten”) CSS-Eigenschaften ansehen, einzelne Elemente wie Bilder, Formulare und Links auflisten lassen, AJAX-Calls verfolgen, JavaScript-Funktionen einsehen und selbst das (X)HTML lässt sich on-the-fly validieren. Ein ebenfalls nettes Feature ist die grafische Darstellung des (meist kaputten) Boxmodels, also der width/height, padding, border und margins.

Ich denke das kann doch ein großer Schritt in Sachen Bug-Bekämpfung des IE sein. Zwar werden wir in einigen Fällen wohl um unsere Hacks nicht herum kommen, doch das “WARUM, WARUM VERDAMMT!!!” klärt sich vielleicht doch etwas schneller als bisher.

Mir ist zudem aufgefallen das sich die Toolbar wunderbar mit MultipleIE zu verstehen scheint, man kann sie also beim Debuggen auf einem System sowohl im IE6 als auch IE7 zeitgleich verwenden.

Doch aufgepasst, solltet ihr DebugBar für kommerzielle Projekte benutzen wollen, so wird eine Gebühr von 59$ für eine Single-User-License fällig. Für private Geschichten ist die nutzung der Software jedoch kostenlos.


Es gibt zwei Dinge die mich persönlich am Firefox total stören. Zum einen wäre da der massive Speicherverbrauch, dem aber relativ einfach mit einem zusätzlichen RAM-Riegel entgegengewirkt werden kann. Das zweite was mich stört und manchmal zur Weißglut bringt, ist die überdurchschnittlich langsame Rendering-Engine in Punkto JavaScript.

Gerade in Zeiten wo JavaScript so populär wie nie zuvor ist, kommt der Firefox mit einem derart langsamem Motor an den Start das es einem manchmal die Schuhe auszieht. Als ich vor einiger Zeit z.B. das Backend von Modx nutzen musste kam ich vor lauter Warten gar nicht mehr zum Arbeiten. Ich weiß zudem nicht ob es nur bei mir so ist, doch manchmal lässt das JavaScript den Browser auch einfach mal für ein paar Sekunden einfrieren. Sicherlich ist daran auch die Zahl der Plugins nicht ganz unschuldig, da bin ich ehrlich.

Erst gelobten die Firefox-Entwickler ja eine Verbesserung der JavaScript-Performance in Version 3.0, was jedoch dann mal wieder auf Version 4.0 rausgezögert wurde. Gut, aber laut aktueller Übersicht im Javascript Speed Test 2007 schneidet die Alpha-Version der 3 sogar noch schlechter ab als Version 2.

Einen guten Vergleich zwischen den Geschwindigkeiten der einzelnen Browser kann man zudem mit der Demo von DHTML Gallery ziehen, hier gibt es zumindest auf meinem System keine Freude. Alles ruckelt und zuckelt nur so vor sich hin, und nebenbei gibt es auch 80% CPU-Last. Öffne ich die Seite jedoch im IE7, so läuft alles sehr flüssig.

Der Firefox hat bei mir im Prinzip nur noch durch die Masse an Plugins seine Daseinsberechtigung. Opera sagt mir vom Performance-Verhalten her deutlich mehr zu, kann in Punkto Erweiterbarkeit jedoch dem Firefox nicht das Wasser reichen, leider. Durch seinen geringen Verbreitungsgrad und die Faulheit einiger Webentwickler hat Opera zudem immer noch ein Problem mit vielen Darstellungsfehlern.

Sollte sich die JavaScript-Performance in der Final von Firefox 3 wie derzeit zu sehen ist nochmals verschlechtern, muss ich mir wohl doch einen neuen Alltags-Browser suchen.



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