Nach der OMD fragen sich einige Kritiker warum es denn die OMD eigentlich gibt? Witzig oder? Der Gedankengang sieht dabei in etwa folgendermaßen aus:
Warum bewerben sich Online-Agenturen eigentlich noch Offline? Agenturen die Online-Marketing betreiben sollten es doch, sofern sie etwas von ihrem Handwerk verstehen, gar nicht mehr nötig haben sich Offline auf einer Messe zu zeigen. Eine Agentur die ihr Handwerk also versteht könnte ihre gesamte Kundschaft doch eigentlich mit dem eigenem Know-How online an Land ziehen. Solche Offline-Präsentationen wie auf der OMD zeugen daher nur von fehlendem Fachwissen.
Klingt logisch, denn Agenturen die Fernsehwerbung verkaufen bewerben ihre Werbeplätze ja schließlich auch in TV-Spots, oder nicht?
Oder nehmen wir folgendes Beispiel: Wir wollen Kunden die noch keinen Internetanschluss haben davon überzeugen das sie eben solchen bei uns buchen… na klar, da machen wir doch am besten gleich ne Spamschleuder Mailkampagne auf.
Macht doch Sinn, oder?
Also wirklich: Wer schreibt denn vor das man seine Kundschaft nur über den Kanal generieren sollte den man selber als Werbemedium nutzt. Muss man davon ausgehen das Entscheider die Kanäle auf denen Sie Werbung buchen auch tatsächlich selber nutzen? Warum darf man sich auf einer Offline-Messe nicht einfach mal seinen Offline-Kunden präsentieren? Wie will man Kunden für einen Kanal begeistern den sie selber vielleicht noch gar nicht richtig kennengelernt haben?
Also: Alle Firmen die die OMD besucht haben sind doof und wissen nur nicht wie man den großen Reibach im Netz macht… und wehe ihr trefft euch mit euren Kunden noch im realen Leben, online ist schließlich alles möglich ;)
