Die Google Sitelinks sind ja nett und schön, doch irgendwie liefert der Algorithmus dahinter nur sehr selten wirklich passenden Ergebnisse.

Sehr oft erscheinen mir die bis zu 8 Direktlinks unterhalb des ersten Suchergebnisses mehr als eine zufällige Ansammlung. Bei einigen Wenigen Softwareprojekten passen die Ergebnisse zwar seltsamerweise wie die Faust aufs Auge, doch gerade bei einigen Communitys verstehe ich nicht, wie unwichtige Profil-URLs den Weg in die Sitelinks finden.

Wäre es da nicht schön die Sitelinks als Webmaster selber bestimmen zu können, oder Google zumindest per Meta-Tag oder robots.txt einige Favoriten vorschlagen zu dürfen? In den Google Webmaster Tools ist es dem Seitenbetreiber aktuell nur möglich einzelne Sitelinks für maximal 3 Monate zu sperren, selber editieren oder gar hinzufügen kann man aktuell noch nicht.

Klar, das würde sicherlich auch wieder zu viel Manipulation führen, doch im Prinzip weiß der Seitenbetreiber doch am ehesten, was auf seiner Webseite am meisten hervorgehoben werden sollte, oder nicht?

So, das war mein spontanes Wort zum Sonntag ;)


Suchmaschinenoptimierung ist seit einiger Zeit ja das Thema im Netz wenn es um die Generierung von Traffic geht. Dabei unterscheidet man grob zwischen zwei Optimierungsbereichen:

  1. Der OnPage-Optimierung
  2. Der Off-Page Optimierung

Die OnPage-Optimierung betrifft alles was man selber an der Seite ändern bzw. optimieren kann, also den Quelltext, Metatags, Ladezeiten/Dateigrößen, URLs usw., während die OffPage-Optimierung all das betrifft was man von externen Seiten tuen kann um der eigenen Seite einen Rankingbonus zu verschaffen. Die OffPage-Optimierung besteht damit wohl zu 99.9% aus Linkbuilding ;)

Nun ist mir schon oft aufgefallen das viele Seitenbetreiber unendlich lange an ihrem HTML-Gerüst herumschrauben. Da werden die wichtigsten Keywords in <h1 /> gewrapped, Alt-Attribute für gewagte Keyword-Kombinationen missbraucht und möglichst alles genau so gestrickt wie es der letzte SEO-Artikel empfohlen hat (z.B. auch: immer alle wichtigen Wörter in <strong />. Ist man dann fertig mit diesen Optimierungen liest man plötzlich einen neuen Artikel der besagt das <h1 /> ja gar nicht mehr gewertet wird und nun <h2 /> der neue Schlüssel zum Glück wäre. Also fängt man von vorne an und strickt seine Seite zumindest Codetechnisch nochmal um, und vergisst dabei gerne auch die Semantik.

An den URLs wird auch oft bis zur Vergasung geschraubt. Möglichst sollte jedes erdenkliche Keyword darin vorkommen. Doch sollen jetzt Ordner oder doch .html-Dateien von mod_rewrite vorgegaukelt werden?

Viele Mythen ranken sich um die OnPage-Optimierung, und am Ende stelle ich für mich folgendes Fest: Simples und gutes Handwerk ist immer noch die beste Medizin. Es gibt keine Pauschalaussagen für die Bewertung von einzelnen HTML-Tags oder URLs. Macht die Seite einfach so wie ihr sie für eure User schreiben würdet. Setzt die semantisch korrekten Tags und nicht die die im letzten SEO-Ratgeber als Wunderwaffe ausgezeichnet wurden.

Ich habe schon so einige Seiten hin und her optimiert, doch nie sind mir große Sprünge im Ranking aufgefallen die auf eine solche Änderung zurückzuführen sein könnten. Es zählt also einzig und allein die allgemeine Zugänglichkeit. Am Ende ist das Hauptkriterium dann meist eh die Anzahl und Qualität der Backlinks… eine reine OnPage-Optimierung trägt ohne eine gewisse Masse an Backlinks (und die unterschätzt man meistens) nur sehr begrenzt Früchte.


Search Insights ist ein frischer Dienst von Suchmaschinenengiganten Google welcher sich ähnlich wie Google Trends mit der Popularität von Keywords befasst.

Während Google Trends jedoch kaum Filtermöglichkeiten zulässt und oftmals nur zum Vergleich zweier Keywords genutzt wurde ist Search Insights schon ein ausgewachsener Dienst der seine Ergebnisse zeitlich, geographisch und per Kategorien (Autos, Immobilien, Spiele, usw.) in Kombination filtern lässt.

So kann man z.B. ganz leicht die Popularität der Keywords “Textpattern”, “Wordpress” und “Serendipity” im Jahr 2007 in Deutschland miteinander vergleichen lassen. Die Ergebnisse nennen leider keine absoluten Daten so das man mit einem gewissen Traffic rechnen könnte, doch man erkennt zumindest auf einen Blick welches Keyword relevant ist und welches nicht, zumindest solange man einen Bezugspunkt hat.

Vor einiger Zeit hat Google ja bereits sein Adwords Keywordtool neu aufgelegt somit noch ein wenig tiefere Einblicke in den zu erwartenden Traffic geschaffen, auch wenn hier nicht ordentlich gefiltert werden kann.

Alle drei Keyword-Analysetools in Kombination sollten jedoch einen guten ersten Überblick darüber verschaffen welche Keywords es sich zu optimieren lohnt, und welche man maßlos überschätzt hat.

via Heise


Es ist definitiv keine neue Erkenntnis das alles unter Position 1 in den Google-Ergebnissen zu einer geringeren Klickrate führt. In manchen Fällen ist das vielleicht nicht so wild da es eh genug Suchanfragen zum Keyword gibt und man sich mit den generierten Besuchen auch auf Position 2 oder 3 noch glücklich schätzen kann, bei weniger frequentierten Suchanfragen zu speziellen Themen kommt es aber oft auf jeden Klick an.

Nehmen wir z.B. mal die Suchphrase webdesign magdeburg, ich kann aus Erfahrung sagen das mehr als 3 Besucher am Tag über dieses Keyword schon fast ein Wunder darstellen, doch hinter jedem kleinen Besucher könnte ein dicker Auftrag sitzen. War nie so, aber könnte ja sein… wenn man fest dran glaubt ;)

Peter machte heute jedoch auf eine Studie über die Klickverteilung in den ersten 10 Suchergebnissen aufmerksam. Hier wurde in einer Studie der Cornell University das Verhalten der User auf den Ergebnisseiten analysiert. Nichts Neues, aber doch interessant wie stark die Klickrate schon ab Position 2 in den Keller geht.


Anti-SEO

Links auf seine Webseite zu bekommen hat ja jeder gerne, doch bei einem aktuellem Projekt wurde dieser ja eigentlich positive Einfluss von wem auch immer umgedreht.

Beim Blick auf die Backlinkstatistik der Google Webmaster Tools viel mir nämlich auf, das es unter den Linkgebern (Referer) etliche hundert Seiten gibt, die sehr offensichtlich als Spamseiten betrieben werden. Kein wirklicher Inhalt, nur hunderte von Links auf verschiedenste Seiten auf sinnlosen Subdomains aus dem asiatischem Raum.

Als ich mich dann beim Seitenbetreiber darüber informierte ob da evtl. mal in jungen Jahren irgendwelche bösen Spamaktivitäten veranlasst wurden von denen wir hier vielleicht noch die Überreste sehen, wurde dies deutlich verneint. Bei einem genauerem Blick auf die Spamseiten tat sich dann noch eine Sonderheit auf…

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SEO

Ach ja, diese drei Buchstaben SEO lassen doch manch ehrlichen Webentwickler/Webdesigner unter uns immer wieder erschaudern. Dabei sind SEOs eigentlich Menschen wie du und ich, ja klar, sie gehen für Backlinks meist über Tische und Bänke, der eine noch halbwegs “legal”, andere wiederum sorgen mit Kommentarspam immer wieder dafür, das wir Blogger auch noch etwas zutun haben.

Gut, ich gebe zu, auf Arbeit sind diese 3 Buchstaben auch etwas um das ich mich kümmern muss, doch dabei ist mir nun ein großer Unterschied zwischen reinen SEOs und Leuten mit dem gewissen Webdesign-Background aufgefallen.

Für viele SEOs zählen eigentlich nur 2 Sachen. Content und Backlinks. Was den meisten von Ihnen anscheinend egal ist sind dagegen Layout und Webstandards.

Wenn ich durch Zufall mal wieder über eine dieser SEO-Seiten stolpere, zieht sich da oft immer das selbe Bild hindurch…

Kompletten Artikel lesen...


Wie viele vielleicht wissen kann man mit der Google-Suchphrase…

cache:http://www.somedomain.de/site.html

… den Cache der angesprochenen Seite im Google-Index erfragen. Gibt man also bei Google eine URL mit dem Prefix cache: ein, so sieht man ein Abbild der Seite zum Zeitpunkt des letzten Zugriffs des Spiders. Zudem wird auch ausgegeben wann die Seite zum letzten mal vom Googlebot heimgesucht wurde.

Da ich in letzter Zeit immer öfter überprüfen muss ob bestimmte Seiten im Googleindex schon aktualisiert bzw. überhaupt schon aufgenommen wurden, war es mir irgendwann zu mühselig immer wieder die aktuelle URL zu kopieren und mit dem Cache-Prefix in die Suchleiste einzutippen.

Daher habe ich mir schnell ein simples Bookmarklet erstellt, das bei einem Klick automatisch den Google-Cache der aktuellen Seite auf den Monitor bringt. Dazu einfach den folgenden Link per Drag & Drop in die Favoritenleiste eures Browsers befördern.

Google Cache

Falls ihr noch den schäbigen Internet Explorer benutzt müsst ihr euch wohl oder übel selber helfen! ;)


Heute mal ein kurzer aber ich denke doch sehr durchdachter Trick:

Viele von uns kennen ja das umstrittene nofollow-Attribut. Nofollow wurde ins Leben gerufen, um in erster Linie Kommentarspam vermeiden zu können. In vielen Weblogs werden daher Links in Kommentaren standardmäßig in etwas so ausgegeben:

<a href="http://www.deinedomain.de" rel="nofollow">Dein Name</a>

Dieser Link kann alles was ein “normaler” Link auch kann, hat aber die Eigenschaft von Suchmaschinen nicht gewertet zu werden. Über den Sinn dahinter ist man geteilter Meinung, ich für meinen Teil habe mich aber bewusst gegen nofollow in meinen Kommentaren entschieden.

Nun gut werdet ihr sagen, kennen wir schon. Stimmt! Doch was viele nicht bedenken ist, das man dieses Attribut ebenso für interne Links verwenden kann.

Nehmen wir uns als Beispiel einmal einen üblichen Webshop welchen wir optimal für Suchmaschinen ausliefern wollen. Google spidert also den Shop und findet diverse Links in den HTML-Dokumenten, darunter z.B. auch Verweise auf:

All diese Seiten sind für ein gutes Ranking in den Suchmaschinen nicht wirklich relevant, im Gegenteil, sie könnten unter Umständen sogar Teile von Douplicate Content beinhalten. Ein wichtigerer Faktor ist jedoch das jede Seite im Shop auf diese “unwichtigen” Seiten verlinkt und damit immer auch ein wenig Authority abgibt. Versehen wir diese Links nun also mit einem rel="nofollow" haben diese keinerlei Einfluss auf das Ranking mehr und es bleibt mehr Saft für die restlichen Links über.

Sicherlich nur eine Kleinigkeit, doch gerade bei Seiten mit vielen Footerlinks könnte das doch einiges bewegen. Die Anregung dafür entsprang übrigens aus dem (sehr zu empfehlenden) Sistrix-Blog.


Lange Zeit war es um den geliebten und gleichzeitig oft gehassten grünen Balken still, doch damit ist jetzt Schluss: Das Pagerank-Update wurde nun auch auf die Öffentlichkeit losgelassen, und auch bei mir hat es zugeschlagen.

Doch was zeigt das Update?

Aus meiner Sicht zeigt es nur, das der Pagerank ein vollkommen nichtssagendes Werkzeug zur SEO-Einschätzung von Webseiten geworden ist. Warum das so ist lässt sich wohl am besten an meinen beiden Seiten zeigen. Zum ersten hätten wir da xulu.net. Vor dem Update hatte die Seite einen PR4 und wurde nun auf PR5 befördert. Die zweite Seite, nämlich diese hier, hatte vor dem Update einen PR3 und wurde nun ebenfalls auf PR5 hochgestuft.

Was sagt uns das? Zumindest erstmal rein Garnichts über das Ranking in den Serps, denn gerade dieses Weblog hat in den letzten Tagen bzw. Wochen wieder gehörig einstecken müssen was die Besucherzahlen über Google angeht. Rund 100 Besucher weniger als noch vor 2 Wochen sind die bittere Realität, und das obwohl ja der Pagerank um ganze 2 Punkte gewachsen ist.

Ein anderes Beispiel wäre auch die Seite von Kollegin Manuela die nun einen Absteiger auf PR4 machen durfte. Würde man den grünen Balken nun als Maßstab für die Linkpopularität nehmen, so würde dies ja heißen das mein kleiner Weblog dort besser vertreten wäre als das doch viel populärere Blog von Manuela… ist aber definitiv nicht der Fall.

Für mich ist diese Tatsache ein Beweis dafür, das man den Pagerank getrost aus den Augen lassen kann. Die Zahl hinter dem Balken hat kaum noch eine reale Aussage. Also grämt euch nicht für einen eventuellen Abstieg, sondern guckt einfach auf eure Positionen in den Serps, denn darauf kommt es nun mal am Ende an :)


Ein Trend der so langsam ins Rollen kommt ist das Geotagging von Webseiten. Darunter versteht man, einer Webseite in den Meta-Descriptions nicht nur die “normalen” Metas wie eben description, keywords und author zu übergeben, sondern auch die geografischen Koordinaten zur aktuellen Webseite.

Das hat, sofern es sich denn weiter durchsetzen kann, natürlich viele Vorteile. Indexierungsdienste können anhand des Längen- und Breitengrades direkt und einfach erkennen worauf sich die Seite auf unserem Globus bezieht. Das geht natürlich auch über die Interpretierung von Straßennamen, aber so wirklich einen direkten Standard gibt es da bei der Angabe ja nicht, bzw. ist er nicht so genau wie eine direkte Koordinatenangabe.

Ein Set von den oben beschrieben Metatags sieht z.B. so aus:

<meta name="geo.region" content="DE-ST" />
<meta name="geo.placename" content="Magdeburg" />
<meta name="geo.position" content="52.096482;11.628532" />
<meta name="ICBM" content="52.096482, 11.628532" />

geo.region steht hierbei für DeutschlandSachsen-Anhalt
geo.placename steht für die Stadt Magdeburg
geo.position und ICBM geben beide jeweils den Längengrad und Breitengrad an. ICBM ist dabei nur ein weiterer Semi-Standard der von manchen Robots genutzt wird.

Eine feine Sache, so ist es ein leichtes z.B. herauszufinden welche Blogs und andere Webseiten man so in seiner Umgebung hat.

Solltet ihr noch auf der Suche nach einem optimalen Generator für diese vier Zeilen Code sein, so kann ich euch den Geo Tag Generator empfehlen. Einfach die Adresse eintippen und er spuckt euch die dazu passenden Meta-Angaben aus. Etwas ausführlicher kann man sich das ganze aber auch auf MyGeoPosition erzeugen lassen. Hier hat man zudem die Möglichkeit den Marker noch manuell etwas zu justieren.

Ich würde mich freuen wenn die Verwendung der Geo-Tags in immer mehr Webseiten Verwendung finden würde, wer weis wozu das noch alles gut sein kann. Es wäre ja z.B. richtig cool wenn ich in meinem Navi irgendwann nur noch die Webadresse der Firma eingeben müsste um ans Ziel zu gelangen. Mist, wieder eine Geschäftsidee ausgeplaudert ;)

Eine ausführlichere Anleitung (falls man Sie denn braucht) gibts auch bei Markus Baumi.


Magento Logo

Lange habe ich darauf gewartet und heute war es endlich soweit. Vor einigen Stunden wurde nun endlich das bereits lang angekündigte Magento-Shopsystem in Form einer ersten Beta-Version der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Zeit für einen Test war leider noch nicht da, doch die Featurelist, Screenshots und Screencasts verheißen gutes. Endlich eine Shoplösung mit gutem Markup, sauberen URLs und allem grundlegend wichtigem um saubere, schöne, barrierefreie und suchmaschinenoptimierte Onlineshops ins Leben zu rufen.

Natürlich ging das auch schon in der Vergangenheit, doch leider oftmals nur über hochpreisige eCommerce-Software oder über die beiden veralteten Brüder osCommerce und XTCommerce (und da leider nur mit viiiiiiiel Aufwand).

Gerade Online-Shops gehören bei mir zu den Arten von Webseiten die in jeglicher Form einer genauen Optimierung bedürfen, denn Onlineshops sollen nichts anderes als verkaufen. Das ist nun mal ihr einziges wirkliches Ziel. Umso mehr hat es mich in der Vergangenheit überrascht das zwar immer mehr Content-Management-Systeme mit SEO-Faktoren auf den Open-Source-Markt gelangten, die Shopsoftware hier aber aus meiner Sicht auf der Strecke blieb.

Doch mit etwas Glück hat das bald ein Ende und mann kann endlich mit weniger Zeitaufwand Onlineshops ins Leben rufen die nicht erst 200 Erweiterungen benötigen um von Suchmaschinen halbwegs gut indexiert werden zu können und zudem nicht mit einem 7fach verschachteltem Tabellenkonstrukt im Standardpaket daher kommen.

Über eure Erfahrungen in Bezug auf die erste Beta-Version von Magento würde ich mich aus Zeitmangel natürlich sehr freuen :)


Kurze Statistik

So scheint es mir zumindest. Waren es im Vormonat noch knappe 6500 Besucher, sagt die Prognose für diesen Monat wohl eher 4000-5000 Besucher voraus. Der April war was die Besucherzahlen und Kommentare anging bisher auch aus meiner sicht der bisher beste Monat, unterstützt durch das neue Design, denke ich zumindest. Doch was ist passiert? Hat sich der Content denn verschlechtert?

Eigentlich war ich nicht der Meinung, im Gegenteil, ich bemühe mich immer mehr Tipps und Anregungen zu vermitteln, und immer weniger blödsinnigen Privatkram einzustellen (so ganz werd ich das wohl nie sein lassen :-)

Nun ist aber ein merkwürdiger Trend zu verzeichnen, nehmen die Googlebesucher auch ab, steigt laut Feedburner gleichzeitig die Zahl meiner Feedleser. Es scheint also fast so, als würde die “Laufkundschaft” abnehmen und die “Stammtischbesucher” zunehmen.

Alles in allem ein Trend mit dem ich leben kann, zwar im gesamten seit einiger Zeit wieder nur 170 Besucher am Tag, dafür aber anscheinend mehr und mehr Menschen die die vermittelten Inhalte hier doch irgendwie gut finden müssen. Für mich im Prinzip egal, die Adwords-Werbung ist eigentlich eh nur ein Experiment und erbrachte in 2 Monaten einen satten Gewinn von 7$. Meine Mutti würde jetzt sagen “Aber nicht alles auf einmal ausgeben”.

Ich bedanke mich an dieser Stelle einmal bei allen die meinen Blog überhaupt so lesen, und wünsche mir für die Zukunft nur eins: mehr Kommentare.


Wenn von Weiterleitungen im Web Gebrauch gemacht wird, dann meist aus zwei verschiedenen Gründen, die da wären:

  1. Umzug der Domain auf einen anderen “Sendeplatz”
  2. Ein und die selbe Seite sollen von verschiedenen Domains aus erreichbar sein

Im Grunde bedeuten jedoch beide Weiterleitungen das gleiche:
Der Content soll über mehr als eine Domain erreichbar sein.

Und hier liegt meist das Problem: Dublicate Content, also ein und der selbe Inhalt unter verschiedenen Adressen, ist von Google und auch anderen Suchmaschinen nicht gerne gesehen.

Doch nicht nur Suchmaschinen interessieren Weiterleitungen, auch Besucher die sich z.B. Bookmarks zu einer bestimmten Unterseite angelegt haben, sollten nach einem Domainumzug noch auf die richtige Seite gelangen.

Um eine optimale Weiterleitung sowohl für Suchmaschinen als auch die Besucher zu erreichen, habe ich bei einem meiner letzten Kundenprojekte auf eine Kombination aus einer index.php und .htaccess-Datei mit einigen mod_rewrite-Funktionen gesetzt.

Um diese Art der Domainumleitung zu erreichen, ist es zu allererst notwenig, alle sekundären Domains auf ein anderes Root-Verzeichnis auf dem Webspace zu dirigieren, wie zb. /_forward/. In diesem Verzeichnis erstellt man nun sowohl eine .htaccess-Datei, als auch eine index.php

Die index.php

<?php
 header("HTTP/1.1 301 Moved Permanently"); 
 header("Status: 301 Moved Permanently");
 header("Location:http://www.deinedomain.de");
 header("Connection:close"); 
 exit;
?>

Diese Weiterleitung sorgt dafür, dass Besucher und Suchmaschinen die auf die Startseite zugreifen wollen, direkt auf die Startseite der neuen Domain umgeleitet werden. Für die Suchmaschinen ist hierbei der Statuscode 301(Moved Permanently) wichtig. Er weist darauf hin, das die angesprochene Adresse nun dauerhaft unter einer neuen Adresse erreichbar ist. Das ist in sofern wichtig, als dass somit alle Indexeinträge und mögliche Pageranks auf die neue URL übertragen werden.

Normale Weiterleitungen senden meist einen 302 Statuscode, was jedoch oft nicht zum gewünschten Ergebnis führt.

Die .htaccess

<IfModule mod_rewrite.c>
 RewriteEngine on
 RewriteCond %{HTTP_HOST} !^www\.deinedomain\.de$
 RewriteRule ^(.*)$ http://www.deinedomain.de/$1 [L,R=301] 
</IfModule>

Diese Datei (die im übrigen nur mit aktiviertem mod_rewrite-Modul funktioniert) sorgt für die Weiterleitung aller Unterseiten und Ordner. Gibt ein Besucher (oder eine Suchmaschine) nun z.B. altedomain.com/links.html in der Adressleiste ein, so würde er automatisch auf die URL www.deinedomain.de/links.html umgeleitet. Für die lieben Suchmaschinen wird auch hierbei der Statuscode 301 ausgegeben.

Wer die alte Dateistruktur nach einem Umzug nicht beibehalten hat bzw. konnte, und nun alle alten Adressen auf die Startseite der neuen Adresse umleiten möchte, der sollte in der 4. Zeile die Zeichen /$1 löschen.

Zum Überprüfen der Ergebnisse kann ich euch nur Web-Sniffer empfehlen.


Auch wenn sich meine Meldungen über Google so nach und nach häufen, will ich euch meine neueste Erkenntnis nicht vorenthalten.

Google macht mir Angst! Und warum? Weil Google nun sogar schon Seiten im Index hat, die dort eigentlich gar nicht sein sollten.

Ich spreche von Projekten, die die Öffentlichkeit eigentlich noch nicht zu sehen bekommen sollte, also Webseiten an denen ich derzeit noch fleißig arbeite. Da legt man extra eine neue Subdomain an, und erwähnt wirklich nirgendwo einen Link oder sonst etwas, und trotzdem stellt man nach ein paar Wochen fest, das sich bereits Besucher auf der Seite tummeln, da diese in der Suchmaschine schon gelistet werden. Ich würde so etwas einen typischen Fall von Über-SEO bezeichnen. Woher Google meine Seiten kennt ist mir wirklich schleierhaft, und das war nicht das erste mal das mir so etwas passiert ist.

Da hilft aber wohl nichts, außer eben eben im HEAD vorübergehend <meta name="robots" content="noindex,nofollow" /> zu setzen, oder die Seite bis zur Veröffentlichen gleich ganz mit HTACCESS zu schützen.


Das DMOZ-Verzeichnis erfreute sich in der Vergangenheit immer größerer Beliebtheit, gab es doch fast allen die Möglichkeit, Ihre Seite in Suchmaschinen ein wenig populärer zu machen, sofern denn einem Antrag stattgegeben wurde.

Leider haben die Moderatoren der DMOZ-Kategorien ihre Arbeit in den letzten Monaten und Jahren ziemlich schleifen lassen, womit es fast schon unmöglich wurde, einen der begehrten Einträge zu ergattern.

Matthias vom Rent-a-SEO-Blog hatte eine grandiose Idee.
Er bietet seine Mithilfe beim DMOZ-Eintrag völlig gegenleistungsfrei an. Also schnell noch in den Kommentaren die gewünschten Seiten eintragen und schauen ob die Seite irgendwann im DMOZ auftaucht.



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