Überraschend schnell nach Version 4.0.7 wurde nun ein Bugfix-Release für Textpattern auf Version 4.0.8 veröffentlicht.
Man sollte also nicht mit all zuviel neuem rechnen. Bei mir lief das Update soeben auf mehreren Blogs problemlos durch, aber das ist man von Textpattern ja nicht anders gewöhnt ;)
Haqch ja, das schöne mobile Internet. Nicht etwa auf dem Handy, sondern an meinem kleinen eeePC habe ich seit einigen Tagen UMTS-Empfang.
Und was war ich froh, endlich sollte ich nicht mehr auf spärlich gesähte T-Hotspots oder gar freie WLAN-Netze angewiesen sein. Endlich mobil arbeiten, endlich überall Mails checken, endlich überall mal eben eine IM absetzen.
Nun habe ich während der OMD exzessiv auf das mobile Netz zugegriffen, mhm falsch, eher wollte ich oftmals drauf zugreifen.
Ich habe eine Moobicent-Flatrate mit einem Novatel MC950D UMTS-Stick, und ich glaube ich habe noch nie schlechtere Software gesehen als die die Vodafone da für den Stick entwickelt hat. Die Oberfläche verspricht zwar einfachheit, doch Abstürze, Verbindungsabbrüche und fehlerhafte Netzwechsel sind an der Tagesordnung.
Gerade sitze ich im Zug gen Heimat und darf teilweise 80x auf einen Link klicken bis dieser auch tatsächlich mal geöffnet werden kann. Natürlich gibt es auch noch alternative Software um eine UMTS-Verbindung herzustellen, z.B. das wirklich kleine und feine Tool MWConn, doch das ist durch das Treiberwirwar das es zu diesem USB-Stick gibt leider kaum wirklich effizient einsetzbar, bzw. bedarf wieder exakter Anpassungen. Sofern man sich nicht bewegt und z.B. in einer Bar oder ähnlichem sitzt funktioniert alles tadellos, doch im Zug ist UMTS, egal mit welcher Software wohl noch eine sehr unangenehme Angelegenheit.
Ich hab mir mal den 20. Beitrag zur Ankündigung des Googlebrowsers gespart und berichte lieber gleich das das gute Stück nun für die Öffentlichkeit verfügbar ist.
Ehrlich gesagt traue ich es Google zu den Browser ordentlich zu pushen! Firefox 3 z.B. ist mir gerade auf dem eeePC zu hungrig was die Hardware angeht, und neben Opera 9.5 bin ich immer offen für neue und schnelle Geschosse auf dem Browsermarkt. Was bisher über den Browser veröffentlicht wurde klang gut, nun muss halt getestet werden ob es sich in der Praxis durchsetzen kann.
Update:
Ich habe den Browser nun mal etwas unter die Lupe genommen. Was mir positiv aufgefallen ist ist die Ladezeit, hier kann man wirklich nichts bemängeln. Seiten laden sehr schnell und auch JavaScript wird gefühlte 20x schneller ausgeführt als ihm lahmen Firefox.
Nunja, aber einige Sachen stören auch: Zum einen ist der Zoom nicht wie bei Firefox, dem IE7 oder Opera ein vollständiger Zoom, sondern wieder nur ein Textzoom. Gut, da ich die Zoomfunktion des Browsers so gut wie nie nutze sehe ich mal darüber hinweg. Was jedoch so überhaupt nicht sein darf ist die One-Click-Installation.
Läd man sich die Installationsdatei herunter und klickt diese an wird Chrome sich vollständig eigenmächtig Installieren. Es wird weder gefragt ob man die Software überhaupt installieren möchte, noch hat man irgendwelche Optionen wo der Browser auf der Festplatte überhaupt installiert werden soll. Ich für meinen Teil bestimme gerne noch selber wo ich ein Programm installiere!
Was auch übel aufstößt sind die Suchmaschinen, eventuell habe ich die Funktion dafür nur noch nicht gefunden, aber es scheint mir so als kann man immer nur eine Standardsuche aktivieren, also z.B. Google. Tippe ich nun einen Suchbegriff in die Adresszeile ein, so wird mir angeboten diesen Begriff bei Google zu suchen. Möchte ich nun aber etwas auf Amazon suchen muss ich erst wieder in die Optionen wechseln, dort Amazon als Standardsuche heraussuchen und kann dann im Adressfeld Amazon als Suche nutzen… in der Zeit war ich dann aber auch schon auf amazon.de und habe dort direkt gesucht.
Also die Ansätze gefallen mir, aber man sollte das Interface doch nicht soooo minimalistisch halten das die Funktionalität drunter leidet.
via Kristof Dreier
Da meine Freundin gerne draußen ist, mir aber einfach nur rumlaufen irgendwie auch zu langweilig wird hat mich Alexander vor kurzem auf das Geek-Hobby Geocaching aufmerksam gemacht.
Was macht man da? Nun, Geocaching ist im Prinzip eine moderne Form der Schnitzeljagd. Statt das man irgendwelche Zettel mit Hinweisen sammelt, gibt es im Internet tausende Koordinaten von Caches rund um den Globus die es zu besuchen gilt.
Caches können sich dabei überall befinden, irgendwo auf dem Brocken an einem Baum, auf einer kleinen Insel, einem Spielplatz, einer Kirche… Plätze an denen man täglich unaufmerksam vorbei geht.
Dabei gehört zur Grundausstattung ein Stift zur Eintragung ins Logbuch und ein GPS-Empfänger. Nur zum ausprobieren wäre mir jedoch die Anschaffung eines GPS-Empfängers doch etwas zu heftig, doch wozu hat mein MDA Compact III (bekannt als HTC P3300) denn einen eingebauten GPS-Chip.
Zur groben Navigation wird daher das bereits installierte TomTom 6 bedient. Für das detaillierte Auffinden des “Verstecks” kann ich PPC-Nutzern aktuell das Tool BeeLineGPS empfehlen. Nach dem 30 tägigem Test ist das umfassende Tool für erschwingliche 30$ zu bekommen. Dafür stehen einem verschiedenste Import/Export-Formate für Cache-Koordinaten zur Verfügung, ein Tracking-Lock und verschiedenste Übersichten und Statistiken. Da das Programm gezielt fürs Geocaching ausgelegt ist sollte man hier kaum etwas vermissen.
Online-Treffpunkt für Interessierte stellen die Portal Geocaching.com (Englisch) und Opencaching (Deutsch) dar. Ersteres ist aus meiner Sicht zwar etwas verwirrend, aber anscheinend die vollständigere der beiden Datenbanken. Eine Übersicht aller Begriffe die sich um dieses Thema ranken findet ihr im CacheWiki.
Also einfach Informieren, Anmelden, schauen was es für Caches in eurer Nähe gibt, und dann ab in die Natur (das ich das mal sage).
Irgendwie komisch wenn man sich nun vorstellt das es in Deutschland tausende Erwachsene Menschen gibt die scheinbar sinnlose Plastikdosen und Tupperboxen hinterherjagen, aber beim Fußball wird ja auch einfach einem rundem Leder hinterher gelaufen, ist auch nicht viel besser. Das ganze drumherum, die Rätzel die man dabei teilweise lösen muss, und die Orte die man kennen lernt bringen für viele wohl noch einen weiteren Spaßfaktor.
Übrigens muss ich gestehen das ich bisher auch nur theoretisches Wissen gewonnen habe, BeeLineGPS habe ich heute Früh aber in einem kleinen Selbstversuch getestet und vorerst für die beste Software befunden. Am Wochenende werden dann wohl die ersten 2-3 Caches erlegt, ich freu mich drauf :)
Es gibt Software, die macht einem das Leben leichter. Seit heute gehört auch TrayIt! für mich dazu.
Dieses Miniprogramm beherbergt eine nützliche Funktion in sich, die ich als verlauster Windows-Nutzer seit je her vermisst habe.
TrayIt! kann jedes Programm auf Wunsch in die Tray-Leiste (das Ding neben der Systemuhr) minimieren. Super nützlich für Software die diese Funktion nicht bereits von Haus aus anbietet.
Die Tray-Leiste (gibts dafür nen genormten Begriff?) hat für mich den Vorteil das ich dort Programme ablegen kann, die zwar ständig aktiv seien sollen, also z.B. die To-Do-Liste, auf die ich jedoch nicht alle 2 Minuten Zugriff haben muss. Dabei belegen die Programme dann nur einen Bruchteil des Platzes den die normale Taskleiste benötigt, und gerade in meinem Windowswust kommt es da in letzter Zeit häufig vor, dass die Taskleiste in 2 Zeilen rutscht weil kein Platz mehr für neue Fensterchen da ist.
TrayIt! greift nach anlegen eines Profils für das jeweilige Programm direkt ein und kann das Programm automatisch (mit Mini-Icon) in den Tray verlagern. TrayIt! kann dann unsichtbar in den Autostart verlagert werden und von nun an still und heimlich alle dafür vorgesehenen Programme in die Tray-Leiste packen.
Zwei weitere Pluspunkte die ich an der Software schätze sind zum ersten der mit ca. 1MB Arbeitsspeicher recht minimale Ressourcenverbrauch und zum zweiten das die Software auch ohne Installation auskommt.
Lange habe ich darauf gewartet und heute war es endlich soweit. Vor einigen Stunden wurde nun endlich das bereits lang angekündigte Magento-Shopsystem in Form einer ersten Beta-Version der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Zeit für einen Test war leider noch nicht da, doch die Featurelist, Screenshots und Screencasts verheißen gutes. Endlich eine Shoplösung mit gutem Markup, sauberen URLs und allem grundlegend wichtigem um saubere, schöne, barrierefreie und suchmaschinenoptimierte Onlineshops ins Leben zu rufen.
Natürlich ging das auch schon in der Vergangenheit, doch leider oftmals nur über hochpreisige eCommerce-Software oder über die beiden veralteten Brüder osCommerce und XTCommerce (und da leider nur mit viiiiiiiel Aufwand).
Gerade Online-Shops gehören bei mir zu den Arten von Webseiten die in jeglicher Form einer genauen Optimierung bedürfen, denn Onlineshops sollen nichts anderes als verkaufen. Das ist nun mal ihr einziges wirkliches Ziel. Umso mehr hat es mich in der Vergangenheit überrascht das zwar immer mehr Content-Management-Systeme mit SEO-Faktoren auf den Open-Source-Markt gelangten, die Shopsoftware hier aber aus meiner Sicht auf der Strecke blieb.
Doch mit etwas Glück hat das bald ein Ende und mann kann endlich mit weniger Zeitaufwand Onlineshops ins Leben rufen die nicht erst 200 Erweiterungen benötigen um von Suchmaschinen halbwegs gut indexiert werden zu können und zudem nicht mit einem 7fach verschachteltem Tabellenkonstrukt im Standardpaket daher kommen.
Über eure Erfahrungen in Bezug auf die erste Beta-Version von Magento würde ich mich aus Zeitmangel natürlich sehr freuen :)




