Heute mal ein kurzer aber ich denke doch sehr durchdachter Trick:

Viele von uns kennen ja das umstrittene nofollow-Attribut. Nofollow wurde ins Leben gerufen, um in erster Linie Kommentarspam vermeiden zu können. In vielen Weblogs werden daher Links in Kommentaren standardmäßig in etwas so ausgegeben:

<a href="http://www.deinedomain.de" rel="nofollow">Dein Name</a>

Dieser Link kann alles was ein “normaler” Link auch kann, hat aber die Eigenschaft von Suchmaschinen nicht gewertet zu werden. Über den Sinn dahinter ist man geteilter Meinung, ich für meinen Teil habe mich aber bewusst gegen nofollow in meinen Kommentaren entschieden.

Nun gut werdet ihr sagen, kennen wir schon. Stimmt! Doch was viele nicht bedenken ist, das man dieses Attribut ebenso für interne Links verwenden kann.

Nehmen wir uns als Beispiel einmal einen üblichen Webshop welchen wir optimal für Suchmaschinen ausliefern wollen. Google spidert also den Shop und findet diverse Links in den HTML-Dokumenten, darunter z.B. auch Verweise auf:

All diese Seiten sind für ein gutes Ranking in den Suchmaschinen nicht wirklich relevant, im Gegenteil, sie könnten unter Umständen sogar Teile von Douplicate Content beinhalten. Ein wichtigerer Faktor ist jedoch das jede Seite im Shop auf diese “unwichtigen” Seiten verlinkt und damit immer auch ein wenig Authority abgibt. Versehen wir diese Links nun also mit einem rel="nofollow" haben diese keinerlei Einfluss auf das Ranking mehr und es bleibt mehr Saft für die restlichen Links über.

Sicherlich nur eine Kleinigkeit, doch gerade bei Seiten mit vielen Footerlinks könnte das doch einiges bewegen. Die Anregung dafür entsprang übrigens aus dem (sehr zu empfehlenden) Sistrix-Blog.


TrayIt!

Es gibt Software, die macht einem das Leben leichter. Seit heute gehört auch TrayIt! für mich dazu.

Dieses Miniprogramm beherbergt eine nützliche Funktion in sich, die ich als verlauster Windows-Nutzer seit je her vermisst habe.

TrayIt! kann jedes Programm auf Wunsch in die Tray-Leiste (das Ding neben der Systemuhr) minimieren. Super nützlich für Software die diese Funktion nicht bereits von Haus aus anbietet.

Die Tray-Leiste (gibts dafür nen genormten Begriff?) hat für mich den Vorteil das ich dort Programme ablegen kann, die zwar ständig aktiv seien sollen, also z.B. die To-Do-Liste, auf die ich jedoch nicht alle 2 Minuten Zugriff haben muss. Dabei belegen die Programme dann nur einen Bruchteil des Platzes den die normale Taskleiste benötigt, und gerade in meinem Windowswust kommt es da in letzter Zeit häufig vor, dass die Taskleiste in 2 Zeilen rutscht weil kein Platz mehr für neue Fensterchen da ist.

TrayIt! greift nach anlegen eines Profils für das jeweilige Programm direkt ein und kann das Programm automatisch (mit Mini-Icon) in den Tray verlagern. TrayIt! kann dann unsichtbar in den Autostart verlagert werden und von nun an still und heimlich alle dafür vorgesehenen Programme in die Tray-Leiste packen.

Zwei weitere Pluspunkte die ich an der Software schätze sind zum ersten der mit ca. 1MB Arbeitsspeicher recht minimale Ressourcenverbrauch und zum zweiten das die Software auch ohne Installation auskommt.


ClearType

Spätestens seit dem Internet Explorer 7 hat auch der letzte Webentwickler unter Windows seine Erfahrungen mit dem Subpixel-Rendering gemacht.

Bei diesem Verfahren werden alle Schriften einer automatischen Glättung unterzogen und wirken daher meist runder und eben weniger grob als es standardmäßig unter Windows XP der Fall ist, zumindest solange man eine bestimmte Schriftgröße unterschreitet.

Ich für meinen Teil war immer ein Fan von verpixelten Schriften auf Webseiten, konnte man doch alles wunderbar lesen. Doch mit der Zeit bin auch ich ein wenig auf den Zug der glatten Jungs aufgesprungen und fragte mich daher, wie es denn möglich sei unter Windows XP z.B. auch im Firefox geglättete Schriften zu erhalten.

Als erstes suchte ich natürlich nach einem Plugin für den Browser meiner Wahl, doch leider ohne Ergebnis. Die Lösung war eigentlich ganz simpel und zudem auch schon immer vor meiner Nase, ich hatte Sie wohl einfach nur verdrängt.

Ganz einfach folgendes unter Windows einmal ausprobieren:

  1. Rechtsklick auf den Desktop
  2. “Eigenschaften” auswählen
  3. Zum Reiter “Darstellung” wechseln
  4. Auf den Button “Effekte…” klicken
  5. Die Option zur Kantenglättung aktivieren und zudem noch “ClearType” als Wert festlegen.

Von anderen Betriebssystemen ist man es dann normalerweise auch noch gewöhnt das ganze ein wenig an seine Bedürfnisse anpassen zu können. Das geht zwar auch unter Windows, jedoch nur mit der Zusatzsoftware ClearType Tuner von Microsoft.

Ich werde jedoch wohl trotzdem noch ein wenig bei meinen harten Fonts bleiben, denn die meiste Kundschaft surft noch genauso kantig wie ich… und darauf kommt es für mich auch ein wenig an.

Übrigens hat der Gerrit gestern Abend eine aktualisierte Version seines Artikels HTML-Schriften unter der Lupe veröffentlicht. Das Original stammte aus dem Jahr 2004 und war daher stark überholungswürdig. Auf jeden Fall mein absoluter Lesebefehl des Tages.


Logo von CakePHP

Nun habe ich in letzter Zeit auch ein wenig in Sachen CakePHP dazu gelernt. Einige meiner Erfahrungen und Kniffe möchte ich an dieser Stelle an euch weiter geben. Gedacht sind sie gerade für Einsteiger in die Thematik, für alte Hasen sind viele der Tipps sicherlich nichts neues.

Sollten euch vielleicht auch noch nützliche Tipps zu diesem Thema einfallen, so sind diese natürlich in den Kommentaren jederzeit willkommen.

Kompletten Artikel lesen...



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