Leider Gottes gibt es ja noch nicht wirklich viele Weblogs auf Textpattern-Basis wie das z.B. bei Wordpress der Fall ist. Doch dafür haben eigentlich alle TXP-Blogs etwas gemeinsam: Sie sind oft individuell gestaltet und eher selten Einheitsbrei. Daher möchte ich mal die Chance nutzen und euch kurz drei Weblogs vorstellen bei denen ich sowohl bei der Wahl des Blogsystems beraten durfte ;), als auch ein wenig bei der Einrichtung.

Kompletten Artikel lesen...


Der Webstandardblog ruft zum Frage/Antwort-Spielchen auf, und ich habe es mir natürlich nicht nehmen lassen auch meinen Senf dazu abzugeben (wo ich doch für solche Spielchen immer zu haben bin).

Und los gehts:

Seit wann beschäftigst du dich mit den Themen Webentwicklung bzw. Webdesign?

Uff das hat früh angefangen, ich kann mich noch daran erinnern das ich damals mit Frontpage bereits Seiten geschruppt habe obwohl wir noch nicht mal eine Verbindung zum Internet hatten, das muss so vor 10 Jahren gewesen sein. Nachdem wir dann in meinem Elternhaus endlich ISDN hatten stellte ich meine Werke endlich ins WWW und trug so im großem Stil zu dessen Vermüllung bei, bis heute :)

Kompletten Artikel lesen...


Banner: Webdevelopment heute im Adventskalender der Webkrauts

Mensch, der Weihnachtswahn kommt in diesem Jahr aber auch reichlich früh, und dann auch noch so dicht aufeinander!

Erst werden Stöckchen geworfen und nun, am 01.12.2007, wird auch der aus den Vorjahren bekannte Weihnachtskalender der Webkrauts fortgesetzt.

Da ich nun auch seit geraumer Zeit auf der Mitgliedslist stehe, hatte ich bereits ein wenig Einblick in die Themen die da vom 1-24 auf uns warten und kann nur sagen das sich ein täglicher Besuch mit Sicherheit lohnen wird.

Neu in diesem Jahr ist, das die Beiträge in Form von “Advents-Quickies” erfolgen. Lange Beiträge wie im letzten Jahr werden also nicht kommen, damit auch die Leser mit Zeitmangel die Beiträge verfolgen können.


Foto auf dem 4. Webmontag Hannover

Wie angekündigt war ich gestern mit den zwei anderen Christians von corona labs auf dem Webmontag Hannover, dessen Wiki-Eintrag in kürze wohl archiviert werden dürfte.

Zum Ablauf: Wir haben wohl den Fehler gemacht und sind hier aus Magdeburg schon gegen halb fünf losgefahren, was dann dazu führte das wir auch schon kurz nach sechs im Spago eintrafen. Die Einrichtung des Spago ist übrigens um längen besser als deren Webseite, das sei hier mal festgehalten. Tja, um kurz nach sechs waren leider auch noch nicht viele Leute anwesend. Egal, ich habe dann die Zeit genutzt mich noch kurz mit David zu unterhalten, bevor er von den anderen Technikwürze-Fans umzingelt wurde :)

Der erste Vortrag startete leider ein wenig später als 19:30, so das wir doch eine ganze weile mit Bier trinken überbrücken mussten. Das erste Thema war Fördermittel – Ein Buch mit sieben Siegeln? vorgetragen von Günter Lüdeke. Passte wie ich fand überhaupt nicht zu dem Abend und wurde vielleicht auch ein wenig steif vorgetragen, aber ich will hier nicht meckern: Nem geschenkten Gaul guckt man nicht ins Maul!

Danach begann es endlich mit einem interessanten Vortrag und zwar zum Thema Farben im Web – Von Entwürfen und kleinen Helfern von Tobias Glawe. Hier wurde die Umrechnung von Farben fürs Web erklärt, Prototyping von Weblayouts ans Herz gelegt und ein paar gute Links zu Farbschema-Generatoren vorgestellt. Bei dem Vortrag war denke ich für jeden etwas dabei.

Dritter und letzter richtiger Vortrag kam dann von Alan Webb zum großen Thema SEO – Suchmaschinenoptimierung: Aktuelle Kriterien für ein Google Top Ranking. Das Wissen das vermittelt wurde war für mich zu großen Teilen nichts Neues, was aber auch daran lag das sich Alan sehr kurz halten musste. Wie immer beim Thema SEO gab es auch hier einige Punkte die jeder anders einschätzt. So behauptete Alan z.B. das Google mit JavaScript überhaupt nichts anfangen kann, was ich seit diesem Beitrag allerdings zu gewissen Teilen anders sehe. Der Mann war mir auf jeden Fall sehr sympatisch und es hatte schon etwas, dass er während der ganzen Präsentation irgendwie nicht die Hand vom Bierglas lassen konnte ;) Für Leute die sich nicht oft mit der Thematik beschäftigen gab es aber sicherlich sehr viel Neues zu entdecken.

Nach dem letzten Vortrag begann dann auch die Liveaufnahme der Technikwürze 100 welcher ich leider nicht mehr komplett beiwohnen konnte, denn es war bereits kurz vor 23 Uhr, der 150Km lange Rückweg lag noch vor uns, wir wollten noch irgendwo was essen und ich musste heute früh um halb 8 aufstehen.

Der Webmontag war wirklich eine feine Sache! Besonderst gefreut hat mich das ich neben David auch endlich den Alexander, Dennis und Kilian mal persönlich kennen lernen durfte. Es war ein lustiger Abend, nicht zuletzt weil ich vor den Augen zahlreicher Apple-Fans Kilians iPhone zum Absturz gebracht habe… was für Alexander wohl ein Schock gewesen ist, aber wahrscheinlich habe ich das gute Stück mit dem aufrufen einer Webseite auch einfach überfordert :D

Ein paar Fotos vom 4. Webmontag Hannover findet Ihr in Mr. Keasones Flickr-Profil, doch auch David hat ein paar Fotos geschossen. Obwohl ich auf 2 Fotos aussehe als würde ich den Mann hinter der Kamera gleich verhauen trügt der Schein, ich war einfach nur müde ;)


Designus

Vorhin ganz frisch entdeckt: Dezignus.

Auf Dezignus findet man so viele und vor allem grafisch überragende Designressourcen wie auf kaum einem anderen Blog. Gerade die Icon-Sammlungen im EPS-Format haben es mir angetan. Solch genial durchgearbeitete Icons habe ich zuvor selten gesehen.

Auch die Panoramaaufnahmen, Silhouetten und Photoshop-Shapes haben es in sich. Wirklich guter Stoff den man sicherlich bei der ein oder anderen Designidee einbeziehen kann.

Die Seite scheint noch ein echter Geheimtipp zu sein, denn viele Kommentare findet man derzeit nicht zu den jeweiligen Downloads.

Wo ich schonmal am empfehlen von Designressourcen für euren Feedreader bin, hier noch ein paar weitere Seiten auf denen man sich ein paar Helferlein herunterladen kann bzw. über Neuerscheinungen informiert wird:

Da gab es zwar noch ein paar mehr, aber die schiebe ich wenn dann hinterher :) Beim schreiben der Liste fällt mir zudem auf, dass da aus Deutschland wohl noch nicht wirklich viel gekommen ist ;)


FDP-Wettbewerb

Ich habe nicht schlecht geguckt als ich gestern nebenstehenden Brief in meinem Postkasten fand. Da ruft die FDP Sachsen-Anhalt doch nun tatsächlich zu einem super tollen Wettbewerb zur Neugestaltung Ihrer Parteihomepage auf. An sich ja kein Problem, doch handelt es sich bei der Anfrage eben nicht um die Anfrage nach einem direkten Angebot zur Umsetzung der ganzen Webseite, sondern zum Aufruf zur Teilnahme an einem Wettbewerb. Soll heißen:

Ich soll einfach mal schnell ein Layout zusammenklickern (ist ja laut allgemeiner Denkweise auch in 5 Minuten getan) und kann danach mein Kunstwerk wie in Kindestagen an die FDP-Juri schicken, die dann unter allen Einsendungen die drei besten Entwürfe herauspickt. Die Gewinner erhalten dann ein Preisgeld von bis zu astronomischen 500€. Die besten drei dürfen dann weiter um die restliche Auftragsvergabe durch die FDP buhlen.

Geht es nur mir so oder wird dieses Spielchen immer öfter getrieben? Vorbei die Zeiten wo Kunde A durch Empfehlungen oder gute Referenzen auf Firma B aufmerksam gemacht wurde und schließlich bei dieser eine Webseite in Auftrag gegeben hat? Oder wo sind die Zeiten hin wo eine ganz normale Ausschreibung herausgegeben wurde an denen man sich ganz gewöhnlich beteiligen konnte?

Nein, das wär ja doof. Da würde man ja nur von EINEM Gestalter ein paar Entwürfe bekommen, wie uncool. Heute lässt man lieber 2000 Leute für sich arbeiten, pickt sich dann das beste raus und schickt zum Schluss wieder 1999 Firmen nach Hause, die sich dann darüber ärgern können das sie sich umsonst die ganze Mühe gemacht haben.

Ich für meinen Teil finde diese Entwicklung doch sehr bedenklich, wenn das irgendwann alle so machen kann ich ja jeden Tag an einem Wettbewerb teilnehmen und hoffen das ich irgendwann mal einer der Glücklichen bin der den Zuschlag bekommen hat.

Irgendwie erinnert mich das manchmal auch an meine Kindergartenzeit, wo Tante Helga dann zum Schluss das beste Buntstiftbild aus meiner Fitzliputzli-Gruppe mit einem Lolli prämiert hat.

Nicht das ich generell etwas gegen Wettbewerbe habe. Sowas wie der Mr. Wong Logocontest ist schon eine feine Sache, schon allein weil das Preisgeld für mich angemessen scheint, die Erfolgschance ist jedoch auch leider dementsprechend gering.

Also Wettbewerbe JA, aber nicht aus Teufel komm raus…

Übrigens hat die FDP Sachsen-Anhalt auch ganz genaue Vorstellungen was Ihre spätere Webpräsenz angeht, da wird einem sogar schon der Farbcode (übrigens liebe ich es wenn im Web Farbcodes als HKS-Nummer angegeben werden, HEX ist ja auch doof), das gewünschte CMS und was auf keinen Fall auf die Seite darf vorgegeben.

Für mich gilt bisher immer die Regel:
Kein Design vor der Auftragsbestätigung, und so bleibt es (hoffentlich) auch.

Achso: Man sollte weniger arbeiten wenn man statt FDP immer FTP schreibt.


Sefrengo

In einem früheren Technikwürze-Podcast der sich mit Content-Management-Systemen befasste hatte Sascha Postner ein für mich damals vollkommen unbekanntes CMS namens Sefrengo kurz vorgestellt.

Nun bin ich seit einiger Zeit bereits am Suchen nach dem CMS für kleinere Projekte. Bisher wurde ich bei meiner Suche in diesem Punkt meist enttäuscht. Entweder die Performance war einfach unter aller Sau (z.B. Typo3), oder ich kam mit der Funktionalität einfach nicht klar (z.B. Modx):

Bisher realisierte ich daher viele Seiten mit Textpattern, auch wenn diese gar keinen Blogstyle hatten. Das ging zwar, und die Resonanz der Kunden bezüglich der Seiten, des Systems und Textile war ebenfalls sehr positiv, doch für mich war es irgendwie immer Versklavung, denn Textpattern ist nun mal ein Weblogsystem und nicht unbedingt ein handelsübliches CMS.

Doch nun bin ich endlich bei Sefrengo gelandet, und was soll ich sagen, der erste Eindruck ist durchaus positiv. Die Struktur ist schnell begriffen, die Community immer hilfsbereit und sogar mal überwiegend in deutscher Sprache. Es gibt sogar schon halbwegs viele zusätzliche Erweiterungen (Module, Plugins) und absolut genial ist zudem das in einem Backend gleich mehrere Projekte bequem verwaltet werden können, sofern diese über einen Webspace laufen. Auch an die SEO-Freunde wurde mit gutem URL-Building und leicht definierbaren Meta-Tags gedacht. Der Output ist zudem weitestgehend anpassbar und bereits im Standard komplett XHTML-Konform.

Ich werde mich jedenfalls noch weiter mit diesem schmucken CMS beschäftigen und vielleicht auch ein wenig der Community unter die Arme greifen, denn ein paar Feinheiten müssen wohl noch behoben werden, z.B. das eingegebene Texte in der Textarea ordentlich in <p>Text</p> geschachtelt werden und nicht bei Absätzen hässliche <br /><br />s entstehen (hier sollte die nl2br-Funktion von PHP übrigens endlich mal automatisch dazu lernen).

Ansonsten bin ich mit meiner Wahl erstmal vollends zufrieden und werde wohl auch ab und an von meinen Fortschritten berichten.


Zwei Businessaffen

Nicht das sich jetzt einige über 180er hier bestätigt fühlen, nein, hierbei geht es um etwas ganz anderes, nämlich um Firmengrößen, im speziellen um Webschmieden.

Ich kenne ja nun wirklich einige Freelancer bzw. selbstständige die sich mit mehr oder weniger harter Arbeit mit dem erstellen von Webseiten ihr Geld verdienen. Die Qualität derer Arbeit bewegt sich aus meiner Sicht meist zwischen “befriedigend” bis “absolut hervorragend”.

Und woran liegt das?

Kompletten Artikel lesen...


Mein neues Textpattern-Interface

Auf meinem morgendlichen Feedrundgang guckt mich heute beim Textpattern Resources – Feed ein neuer Artikel Namens “Textpattern Interface Re-Styled” mit großen Augen an.

Dan Hoy hat sich kurzerhand daran gemacht, ein eigenes Design für das Textpattern-Backend zu entwerfen, und das ist ihm aus meiner Sicht auch sehr gelungen.

Die Modifikation ist schnell installiert und kann auf Wunsch auch schnell wieder rückgängig gemacht werden. Dafür sollte man jedoch die drei ausgetauschten Ordner bzw. Dateien vorher mit einem .bak versehen, dann braucht man diese später nur entfernen und alles läuft wieder normal.

Ich bin mit dem Aussehen meiner Adminoberfläche jetzt aber doch ein Stück zufriedener. Die Schriftart wurde auf ein höheres Level gebracht und erscheint nun in “Lucida Grande”...für Leute mit größeren Monitoren mit Sicherheit eine gute/bessere Wahl.

Der Codeblock ist nun (wie auf dem Screenshot zu sehen) Weiß auf Dunkelgrau, mal was anderes…

Die Navigation sieht jetzt irgendwie auch etwas freundlicher aus, wahrscheinlich durch die größeren Buttons.

Fazit: Ich bleibe dabei und ihr probierts aus :-)


Mit Clearing habe ich als Float-Lover ja eher selten Problem, wenn ich in meinem Stylesheet bzw. meiner XHTML-Struktur denn mal ein Clearing benötige, dann habe ich dass ganz easy über <br class="c" />, wobei die Klasse c hier für clear:both steht, gelöst.

Das ist von der Semantik her vielleicht nicht ganz so schick, jedoch dafür mit allen Browsern funktionell, simpel und schlank im Quelltext.

Ich persönlich werde diese Lösung wohl auch noch weiter verwenden, bzw. werde bei festen Layouts auch weiterhin auf eine Umgebung aus gefloateten Elementen setzen, etwas besseres und kompatibleres gibt es für mich derzeit einfach nicht :)

Wer jedoch wirklich 100% semantischen Quelltext will, der kommt oft um eine Lösung ohne zusätzliches Markup nicht herum.

Für all diese CSS-Fanatiker hat Robert Nyman einmal die gängigsten Clearing-Methoden zusammengefasst. Mit Codebeispielen, Demos und den Nachteilen der jeweiligen Technik.

Ein guter Überblick wie ich finden,den man auf jeden Fall einmal gelesen haben sollte.


In letzter Zeit liest man als Webdesigner immer mehr von dem YAML-Framework für CSS basierte Webseiten. YAML soll, so habe ich es zumindest verstanden, viele grundlegende Elemente und Formatierungen bereits mit sich bringen, die im Nachhinein dann noch variiert und angepasst werden können.

Nun habe ich mir in letzter Zeit einige Projekte die mit YAML umgesetzt wurden angesehen, und ich verstehe einfach den Sinn des ganzen nicht? Eine Zeitersparnis? Wohl kaum!

CSS ist nicht wirklich komplex, jedenfalls bei weitem nicht so komplex wie z.B. Programmiersprachen wie PHP, JavaScript oder Ruby. Wozu hier ein Framework benötigt wird ist mir wirklich rätselhaft.

Bin ich mal ehrlich, so muss ich gestehen dass ich evtl. seit 18 Monaten effektiv auf CSS setze, und mich konsequent von Tabellen befreit habe. Anfangs war alles natürlich noch ein wenig holperig, doch schon nach 2-3 Umsetzungen brauchte kaum eine Webseite länger als einen Nachmittag zur reinen XHTML & CSS-Umsetzung, und das ohne sich dabei auf nur eine kleine Anzahl von Browsern festzulegen.

YAML hat zwar gute Ansätze, doch finde ich es persönlich einfach unnütz. Jeder der sich eine kurze Zeit mit semantischem XHTML und CSS auseinander setzt wird schnell in der Lage sein, flexible Layouts umzusetzen und das auch Browser übergreifend.

Für mich persönlich bietet YAML derzeit einfach kaum Vorteile. Der Quelltext ist bei manchen Seiten einfach alles andere als logisch, semantisch oft erst recht nicht. Es wird Code übertragen der einfach nicht sein müsste, auch in den CSS-Dateien.

Ein weiteres Manko ist wie ich finde die fehlende Unterstützung des IE5, der leider immer noch nicht das zeitliche gesegnet hat. Hier setzt YAML darauf, dem User einfach kein Stylesheet auszugeben. Ich will nicht angeben, doch bisher ist es mir fast immer gelungen meine Projekte fast vollständig für den IE5 umzusetzen, und das mit minimalem Aufwand und vielleicht 200 Byte mehr Quelltext.

Ich würde gerne von den Anwendern des Frameworks erfahren wo hier wirklich die Vorteile liegen, vielleicht erkenne ich Sie auch einfach nur nicht.

Ich würde an Anfänger jedoch appellieren, sich einfach ein gutes Buch zum Thema zu kaufen und anhand von Projekten gaaaaanz viel zu üben. Das ist auf lange Sicht hin sicherlich besser, als sich von einem Framework abhängig zu machen.

Eine kleine Starthilfe auf die ich persönlich seit einiger Zeit zurückgreife ist übrigens das schmale Standard Template von Manuela Hoffmann.

Zwar nicht perfekt, aber als Ausgangsbasis zu gebrauchen.

P.s.: Ich sollte mir in Zukunft angewöhnen nicht mehr so oft das Wort “einfach” zu verwenden ;)


Wenn von Weiterleitungen im Web Gebrauch gemacht wird, dann meist aus zwei verschiedenen Gründen, die da wären:

  1. Umzug der Domain auf einen anderen “Sendeplatz”
  2. Ein und die selbe Seite sollen von verschiedenen Domains aus erreichbar sein

Im Grunde bedeuten jedoch beide Weiterleitungen das gleiche:
Der Content soll über mehr als eine Domain erreichbar sein.

Und hier liegt meist das Problem: Dublicate Content, also ein und der selbe Inhalt unter verschiedenen Adressen, ist von Google und auch anderen Suchmaschinen nicht gerne gesehen.

Doch nicht nur Suchmaschinen interessieren Weiterleitungen, auch Besucher die sich z.B. Bookmarks zu einer bestimmten Unterseite angelegt haben, sollten nach einem Domainumzug noch auf die richtige Seite gelangen.

Um eine optimale Weiterleitung sowohl für Suchmaschinen als auch die Besucher zu erreichen, habe ich bei einem meiner letzten Kundenprojekte auf eine Kombination aus einer index.php und .htaccess-Datei mit einigen mod_rewrite-Funktionen gesetzt.

Um diese Art der Domainumleitung zu erreichen, ist es zu allererst notwenig, alle sekundären Domains auf ein anderes Root-Verzeichnis auf dem Webspace zu dirigieren, wie zb. /_forward/. In diesem Verzeichnis erstellt man nun sowohl eine .htaccess-Datei, als auch eine index.php

Die index.php

<?php
 header("HTTP/1.1 301 Moved Permanently"); 
 header("Status: 301 Moved Permanently");
 header("Location:http://www.deinedomain.de");
 header("Connection:close"); 
 exit;
?>

Diese Weiterleitung sorgt dafür, dass Besucher und Suchmaschinen die auf die Startseite zugreifen wollen, direkt auf die Startseite der neuen Domain umgeleitet werden. Für die Suchmaschinen ist hierbei der Statuscode 301(Moved Permanently) wichtig. Er weist darauf hin, das die angesprochene Adresse nun dauerhaft unter einer neuen Adresse erreichbar ist. Das ist in sofern wichtig, als dass somit alle Indexeinträge und mögliche Pageranks auf die neue URL übertragen werden.

Normale Weiterleitungen senden meist einen 302 Statuscode, was jedoch oft nicht zum gewünschten Ergebnis führt.

Die .htaccess

<IfModule mod_rewrite.c>
 RewriteEngine on
 RewriteCond %{HTTP_HOST} !^www\.deinedomain\.de$
 RewriteRule ^(.*)$ http://www.deinedomain.de/$1 [L,R=301] 
</IfModule>

Diese Datei (die im übrigen nur mit aktiviertem mod_rewrite-Modul funktioniert) sorgt für die Weiterleitung aller Unterseiten und Ordner. Gibt ein Besucher (oder eine Suchmaschine) nun z.B. altedomain.com/links.html in der Adressleiste ein, so würde er automatisch auf die URL www.deinedomain.de/links.html umgeleitet. Für die lieben Suchmaschinen wird auch hierbei der Statuscode 301 ausgegeben.

Wer die alte Dateistruktur nach einem Umzug nicht beibehalten hat bzw. konnte, und nun alle alten Adressen auf die Startseite der neuen Adresse umleiten möchte, der sollte in der 4. Zeile die Zeichen /$1 löschen.

Zum Überprüfen der Ergebnisse kann ich euch nur Web-Sniffer empfehlen.


Ich bin ja bekanntlich kein Fan von Webtemplates, aber wer nicht will oder kann ist zumindest Privat auf eben solche Vorlagen für seinen Blog angewiesen.

Durch eine Vielzahl an Webtemplates ist zumindest einigermaßen sichergestellt das nicht jede Seite gleich aussieht (mal das Kubrick Theme von Wordpress ausgenommen :).

Doch nicht nur für das Weblogsystem Wordpress gibt es “tolle” Fertiglayouts. Auch Textpattern bietet den Faulen Bloggern die Einbindung von Webtemplates. Als Sammelstelle für eben solche habe ich gerade den Textgarden ausgemacht, doch auch unter Textpattern Resources und TXP-Templates finden sich eine Vielzahl von Themes bzw. Webtemplates.

Wer also keine Lust oder Zeit hat sich etwas Eigenes zu entwerfen ist hier gut bedient. Wordpress ist eh langweilig, schon allein weil es mittlerweile jeder Schuljunge von nebenan benutzt.

Also zeigt euch wenigstens in der Wahl eures Content-Management-Systems mal individualistisch und greift zu Textpattern!


swfIR steht für swf Image Replacement und ist sozusagen das Gegendstück zu SIFR, welches je bekanntermaßen dafür genutzt wird, auch Systemfremde Schriftarten, barrierefrei in Webseiten einbinden zu können.

swfIR interessiert sich jedoch nicht für Schriftarten. Mit swfIR ist es vielmehr möglich, Elemente auf Webseiten mit hübschen Effekten wie z.b Schlagschatten, Rotationen, runden Rahmen oder automatischer Bildgrößenanpassung zu versehen. Interessant sind diese Effekte wohl vor allem für automatisch generierte Bilder, bzw. bei generellem Massenaufkommen von Bildern. Hier macht die Anwendung wirklich Sinn, denn bei einer eventuellen Änderung im Design muss das Bildmaterial nicht im geringsten angefasst bzw. verändert werden.

swfir - swf Image Replacement

swfIR baut sowohl auf JavaScript als auch Flash. Ist eine der beiden Techniken nicht auf dem System vorhanden wird die Grafik ganz einfach ohne Effekt(e) wiedergegeben, von daher sollte auch der Punkt der Barrierefreiheit geklärt sein.

Das Paket kommt unobtrusive daher, es braucht also wieder nur einen geringen Aufwand, die Effekte in den eigenen Quelltext einzupflegen, der Rest passiert wieder über die Manipulation des DOMs.

Wiegen tut das ganz “nur” 23KB, ein verkraftbarer Wert wie ich finde, es sei denn der Quelltext strotzt eh schon vor CSS-Dateien, Bildern und JavaScripten.

Gefunden via: Jowra


Headergrafik des Netzfürhling Showcases

Sehr schön, wunderbar, das freut mich :)

Es ist doch immer wieder schön wenn die eigene Arbeit in Form von Erwähnungen gelobt wird, so heute geschehen. Zwei meiner Webprojekte wurden heute im Netzfrühling-Showcase erwähnt. Zum einen wäre da die Foges GmbH zum anderen dieser Blog.

Das zeigt mir doch, das es eine gute Entscheidung war das alte Design abzusetzen. Wenn sich jetzt noch die Interaktivität der Seite erhöhen würde wär ich vollends zufrieden, aber das bringt evtl. die Zeit mit sich.


Vorschaubild einer Javascript-Reflektion

Jeder kennt sie, jeder will sie… diese tollen Reflektionen unter Bildern und Logos.

Bisher habe ich das immer via Photoshop erledigt. Das wird nun in vielen Fällen ein Ende haben :)

Eben habe ich ein kleines JavaScript mit dem simplen Namen reflections.js entdeckt, welches den besagten Effekt automatisch generieren kann. Das Script wiegt nur kleine 5KB, ist mit allen modernen Browsern (auch dem IE 5.5) kompatibel und ist einfach anzuwenden.

Um einem Bild eine solche Reflektion zuzuweisen muss die JavaScript-Datei nur einmal in den HEAD der Webseite integriert werden, der Rest erfolgt über eine DOM-Manipulation, wodurch man dem besagten Bild nur noch ein class="reflect" zuweisen muss.

Ein wirklich hilfreiches Script, das vor allem den Vorteil hat, das bei deaktiviertem Javascript immer noch das normale Bild dargestellt werden kann. Die Reflektion ist zudem in Höhe und Transparenz anpassbar und richtet sich immer nach der jeweiligen Hintergrundfarbe.

Für Textpattern-Fans hat Robert Wetzlmayr bereits ein passendes Textpattern-Plugin veröffentlicht.


Nur nochmal Blümchen, herrliche Farben wie ich finde.

Wie evtl. einige schon mitbekommen haben, nutze ich seit der neuen Hackthenet-Version eine Art Lightbox, welche jedoch auf den Namen Thickbox hört und einige tolle Vorteile mit sich bringt.

Zum einen wäre da, das die Thickbox “nur” 31Kb wiegt. Die Thickbox basiert zudem nicht auf den JS-Frameworks Scriptacolous oder Prototype sondern auf dem immer beliebteren jQuery. Da wäre also schon der zweite Vorteil. jQuery bringt viele gute und tolle Effekte mit sich, welche in der 31KB-Variante der Thickbox also bereits integriert wären. Wer eine kleine Kostprobe will, der möge einfach auf das Artikelbild klicken :)

Die Thickbox bietet jedoch noch andere Vorteile:

Zum einen werden Bilder automatisch der Browsergröße angepasst, kommt also jemand mit einer 800×600 Auflösung daher bleibt ihm das Scrollen erspart, das Bild wird automatisch proportional herunter gerechnet. Das ganze wird dann zwar etwas pixelig, jedoch ist diese Methode ja auch nur für die Ausnahme bestimmt.

Ein weiterer Vorteil ist, das die Thickbox nicht nur mit allen möglichen Bildformaten umzugehen weis, nein, jeglicher Browserinhalt kann mit Ihr hervorgehoben werden, sei es ein JPG, PNG oder auch ein PDF. Worauf ich jedoch hinaus will, ist die Möglichkeit von AJAX abrufen, also auch der Nutzung von HTML innerhalb der Thickbox, so ist es z.B. möglich ein schickes Loginformular bei einem Klick einfaden zu lassen, wirklich etwas sehr nützliches und innovatives.

Auch eine Galerieunterstützung (also das Vor und Zurückklicken innerhalb einer Bildershow) ist kein Problem.

Einzig Abstriche beim Effekt muss man evtl. tätigen, so klappt sich die Bühne nicht wie bei der Lightbox auseinander, sondern wird “nur” durch eine schöne Ladeanimation angekündigt und dann eingefadet.

Und noch ein Tpp:

Wer übrigens wirklich nur mal eben ein Bild schön einbinden möchte, dabei die 100KB der Lightbox scheut und die tollen Dinge der Thickbox nicht benötigt, der sollte auf die Slimbox zurückgreifen.

Sie arbeitet mit dem Mootools-Framework und ist Alles in Allem nur 21Kb “fett”. Die Slimbox unterscheidet sich im Effekt und der Anwendung dabei in keinster Weise zur Lightbox 2.0.


Screenshot der Webdeveloper-Toolbar

Wie hab ich heute doch geguckt als mir mein Firefox eine neue Version der Webdeveloper-Toolbar ankündigte und nach einem Neustart meine Lieblingstoolbar doch ganz anders aussah.

Optisch wurden die Icons auf das bekannte Iconpack SilkIcons umgestellt, eine gute Entscheidung wie ich finde. Doch dabei blieb es nicht, auch die Funktionen wurden optimiert und erweitert, und das ganz gewaltig wie ich finde.

Was mir bisher aufgefallen ist, ist ein Optionsmenü bei dem man sich eigentlich die gesamte Toolbar anpassen kann, so kann man nun z.B. weitere Browserauflösungen frei definieren was mir schon einmal ein weiteres Plugin erspart. Weiterhin gibt es nun eine Livevalidierung. Wird diese aktiviert so wird eine weitere Toolbar eingeblendet die einem den jeweiligen Validierungsstatus für CSS, HTML und WAI ausgibt, natürlich immer für die derzeitige Webseite.

Es gibt aber noch mehr tolle Verbesserungen, die ich hier jedoch nicht im Detail aufzählen möchte und kann, probiert euch dieses Must-have-Plugin doch einfach einmal aus.


und richtig schön evil und gemein. Da habe ich schon Hilfe von DSKOnline erhalten und dann so etwas. In 2005 waren meine Umsätze mit Gewerbeeinnahmen gleich 0, ich musste eigentlich nur eine einzige Rechnung schreiben.

Dennoch fällt hier ein Haufen Schreibkram an den ich eigentlich schon seeeeeeehr lange vor mir herschiebe. Heute dann nochmal den Umschlag geöffnet und nach 30 Minuten hätte ich am liebsten alle Zettel zerrissen.

Aber was sein muss muss sein, da hilft halt nix. Übermorgen muss der Wisch jedenfalls beim Finanzamt sein.

Ab 2007 werde ich für diese ganze finanzielle Organisation sowohl einen Steuerberater organisieren, als auch das ganze digital festhalten und zwar entweder kostenlos mit OpenOffice EÜR oder für ca. 120€ mit Lexware Büroeasy 2007 Plus.

Mal sehen was mich überzeugt, ich spring jetzt wieder in Wust aus Blättern den mir das Finanzamt da geschickt hat.


Ja, das kann für Flashentwickler ganz schön heikel werden, wie der Flashfilm Animator vs. Animation 2 uns beweist. Sehr lustig das ganze, vor allem wenn der Feuerfuchs den Gegenangriff versucht :)

Den ersten Teil gibt es übrigens hier.



Blogsuche

RSS-Feeds

Plaste & Plastik

plasteundplastik.de - Das Geocaching-Weblog

Die Kategorien


Netz-Fundstücke


Meta / Propaganda