Einige erinnern sich vielleicht noch an meinen Aufruf zur Webworker-Umfrage 2008 der Webkrauts, und just heute wurden endlich die ausgewerteten Ergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Auch bei den Webkrauts direkt gibt es eigene kurze Zusammenfassung der Ergebnisse.
Die Auswertung ist auf den ersten Blick sehr ausführlich und auch wie die Umfrage in folgende Bereiche gegliedert:
- Fachliches
- Beruflicher Werdegang
- Aktuelle Tätigkeit
- Finanzielles
- Ausbildung
- Persönliche Angaben
Mal sehen wann ich dazu komme mir das ganze mal genauer anzusehen. Der doch recht winzige Frauenanteil hat mich erstmal stark verblüfft, sieht man doch immerhin ab und an mal auch eine Webworkerin in den Weiten des Webs.
Ach ja, diese drei Buchstaben SEO lassen doch manch ehrlichen Webentwickler/Webdesigner unter uns immer wieder erschaudern. Dabei sind SEOs eigentlich Menschen wie du und ich, ja klar, sie gehen für Backlinks meist über Tische und Bänke, der eine noch halbwegs “legal”, andere wiederum sorgen mit Kommentarspam immer wieder dafür, das wir Blogger auch noch etwas zutun haben.
Gut, ich gebe zu, auf Arbeit sind diese 3 Buchstaben auch etwas um das ich mich kümmern muss, doch dabei ist mir nun ein großer Unterschied zwischen reinen SEOs und Leuten mit dem gewissen Webdesign-Background aufgefallen.
Für viele SEOs zählen eigentlich nur 2 Sachen. Content und Backlinks. Was den meisten von Ihnen anscheinend egal ist sind dagegen Layout und Webstandards.
Wenn ich durch Zufall mal wieder über eine dieser SEO-Seiten stolpere, zieht sich da oft immer das selbe Bild hindurch…
Wir Webkrauts haben ja immer wieder tolle Ideen, ob es der Weihnachtskalender oder die Webdesign-Bundesliga ist, irgendwas findet sich immer womit man seine eh schon knappe Freizeit noch ein wenig dezimieren kann :)
Spaß bei Seite, worauf ich hinaus will ist die Webworker-Umfrage 2008 die von Michael Jendryschik ins Leben gerufen wurde.
Die Umfrage knüpft an das Vorbild von A List Apart an, welche im Vorjahr die Web Design Survey 2007 veranstaltet hatten.
In der kurzen Umfrage geht es um die Hauptthemen: Wohnort, Gehalt, Zufriedenheit, Zukunft, Ausbildung und Kompetenzen. Je mehr Webworker sich dem ganzen anschließen, umso eher kann man später eine Statistik darüber einsehen, wie es eigentlichen den Kollegen so ergeht. Verdient ihr zu wenig oder vielleicht “zu viel”? Sind alle so zufrieden wie ihr? Seid ihr ein junger Hüpfer oder schon ein alter Hase in der Branche?
Sofern jeder der sich angesprochen fühlt an der Umfrage teilnimmt sollte das Ergebnis also später jedem helfen können sich in unserem Beruf richtig einzuordnen.
Eine prima Sache wie ich finde. Eigentlich überflüssig zu sagen das bitte keiner flunkern sollte. Da das ganze eh halbwegs anonym ist braucht man sich also auch für nichts zu schämen.
Na wenn da mal nicht die “Chef, ich verdien zu wenig”-Zeiten anbrechen ;)



