Sefrengo

In einem früheren Technikwürze-Podcast der sich mit Content-Management-Systemen befasste hatte Sascha Postner ein für mich damals vollkommen unbekanntes CMS namens Sefrengo kurz vorgestellt.

Nun bin ich seit einiger Zeit bereits am Suchen nach dem CMS für kleinere Projekte. Bisher wurde ich bei meiner Suche in diesem Punkt meist enttäuscht. Entweder die Performance war einfach unter aller Sau (z.B. Typo3), oder ich kam mit der Funktionalität einfach nicht klar (z.B. Modx):

Bisher realisierte ich daher viele Seiten mit Textpattern, auch wenn diese gar keinen Blogstyle hatten. Das ging zwar, und die Resonanz der Kunden bezüglich der Seiten, des Systems und Textile war ebenfalls sehr positiv, doch für mich war es irgendwie immer Versklavung, denn Textpattern ist nun mal ein Weblogsystem und nicht unbedingt ein handelsübliches CMS.

Doch nun bin ich endlich bei Sefrengo gelandet, und was soll ich sagen, der erste Eindruck ist durchaus positiv. Die Struktur ist schnell begriffen, die Community immer hilfsbereit und sogar mal überwiegend in deutscher Sprache. Es gibt sogar schon halbwegs viele zusätzliche Erweiterungen (Module, Plugins) und absolut genial ist zudem das in einem Backend gleich mehrere Projekte bequem verwaltet werden können, sofern diese über einen Webspace laufen. Auch an die SEO-Freunde wurde mit gutem URL-Building und leicht definierbaren Meta-Tags gedacht. Der Output ist zudem weitestgehend anpassbar und bereits im Standard komplett XHTML-Konform.

Ich werde mich jedenfalls noch weiter mit diesem schmucken CMS beschäftigen und vielleicht auch ein wenig der Community unter die Arme greifen, denn ein paar Feinheiten müssen wohl noch behoben werden, z.B. das eingegebene Texte in der Textarea ordentlich in <p>Text</p> geschachtelt werden und nicht bei Absätzen hässliche <br /><br />s entstehen (hier sollte die nl2br-Funktion von PHP übrigens endlich mal automatisch dazu lernen).

Ansonsten bin ich mit meiner Wahl erstmal vollends zufrieden und werde wohl auch ab und an von meinen Fortschritten berichten.



Kommentare zum Thema Das Sefrengo-CMS:

1 | Werner Strauch schrieb am 11.08.2007 um 17:24
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Werde mir Sefrengo mal anschauen, hört sich sehr gut an.

Tipp: Ein weiteres sehr flexibles und schnelles CM-System, welches ich in letzter Zeit öfters einsetze, bietet: http://www.redaxo.de/

Schau es dir mal an, vielleicht gefällt es dir ja.

2 | Tobias schrieb am 12.08.2007 um 20:20
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Hatte genau das selbe Problem wie du. Habe mir ein kleines OpenSource CMS genommen und nun in mehr als einem Jahr Arbeit (viiieel Arbeit!) an meine Bedürfnisse angepasst. Resultat: Immer noch hunderter kleiner Bugs, Code mit unglaublich großen Qualitätsschwankungen und 1000 Ideen wie’s besser ginge … aber immer weniger Zeit. Ich wünsche mir so sehr, ich würde eines Tages über DAS EINE kleine einfache saubere CMS stolpern, das alles kann, was ich von ihm will, einen Hauptfokus auf Ease-of-Use und Usability hat und dazu noch effizient und sauber gecodet ist…
Sefrengo sieht ganz nett aus – Erfüllt aber auch nicht meine Wünsche. Redaxo auch nicht.
Es gibt ja sooo viele CMSe… und so viele Websites, die nichts anderes tun als diese zu listen, zu beschreiben und zu bewerten… und trotzdem ist es offensichtlich unendlich schwer, ein kleines einfaches sauberes CMS zu finden.
Ich habe mich bei 2 Entwicklungen eingeklinkt, die quasi in die von mir gewünschte Richtung gehen. Aber erstens fehlt beiden einiges & zweitens fehlt mir momentan die Zeit.
Man müsste echt mal “Nägel mit Köpfen” machen, dieses ewige Forken (und daraufhin meistens baldiges Absterben des Forks) sein lassen, all die fähigen Leute, die sich wie wir ein kleines, perfektes CMS wünschen, an einen Tisch holen und dieses ONE CMS TO DRIVE THEM ALL einfach mal schreiben! Das wäre toll! :)

3 | Christian schrieb am 12.08.2007 um 22:48
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Mhm, also Sefrengo ist natürlich auch nicht perfekt… aber das ist aus meiner Sicht auch einfach nicht möglich. Jeder hat andere Ansprüche, der eine will nicht von übermäßig vielen Optionen verunsichert werden, der nächste will aber gerade diese tausende von Einstellungsmöglichkeiten um alles perfekt einstellen zu können.

Sefrengo geht aus meiner Sicht einen guten Weg und ist relativ einfach erweiterbar/anpassbar, aber eben auch nicht das was sich jeder unter einem perfekten System vorstellt. Was genau findest du denn an Sefrengo nicht so gelungen?

Ich für meinen Teil habe in den letzten Wochen und Monaten ebenfalls an einem Eigenbau gearbeitet. Als Basis diente CakePHP womit ich auch schnell Fortschritte erzielte, doch ich merkte schnell das die Entwicklung eines eigenen CMS irgendwo auch der falsche Weg ist. Jeder kleine Webprogrammierer entwickelt derzeit so vor sich hin, am Ende kommt meist sehr unsichere und wenig ausgereifte Software dabei raus… das ist halt meist so wenn man alleine an solch einem großen Vorhaben arbeitet.

Ich habe mich daher entschlossen mich einem bestehenden System anzuschließen, denn je mehr Leute gute Ideen einbringen und mitmachen, umso ausgereifter wird das ganze (zumindest in vielen Fällen). Meine Eigenentwicklung in allen Ehren, aber wenn ich mir ansehe wie viele Entwickler an einer relativ “kleinen” Lösung wie Sefrengo arbeiten, dann sehe ich da für mich einfach keine Chancen etwas besseres auf den Markt zubringen, gerade wo ich nicht der Programmierprofi bin.

Ich verstehe dich da aber voll und ganz, und natürlich wäre ich ebenfalls für solch ein Projekt, denn jeder besteht da auf andere Eigenschaften. Ich z.B. finde die JS-Verseuchte Oberfläche von Modx einfach langsam und nicht benutzerfreundlich, andere wollen nie wieder was anderes in die Finger nehmen, wem soll mans also recht machen? ;)

4 | Hasch schrieb am 12.08.2007 um 23:40
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Und warum soll eine Eigenentwicklung unsicher sein? Gerade, wenn man nur wenige Module benötigt, wie für viele Seiten benötigt, die sich einfach nur repräsentieren wollen, d.h. zumeist statische oder über eine DB-angesteurte Inhalte, ist eine Eigenentwicklung doch 1. schneller, 2. stabiler und 3. wartungsfreundlicher.
Zumal man seine eigene Software doch viel besser kennt. Sofern man sich mit Eingabenvalidierung beschäftigt hat, kann eine PHP-Anwendung kaum noch unsicher sein (ausgenommen interne PHP-Fehler, siehe “Month of the Bugs”). Ich persönlich setze nur auf eigene Entwicklungen und fahre damit sehr gut. Aber ihr habt sicher recht, eigene Software muss reifen und ein Niveau erreichen, auf dem sie auch “vermarktet” werden kann.

5 | Christian schrieb am 13.08.2007 um 09:52
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Ja, ich spreche ja nicht davon das alle Eigenentwicklungen schlecht sind. Wenn ein Kunde etwas wirklich individuelles benötigt dann werde ich auch weiterhin auf CakePHP setzen. Natürlich können fähige Programmierer mit viel Arbeit und viel Know-How ein gutes CMS auf die Beine stellen.

Aber viele “Mini-Agenturen” schreiben sich eben innerhalb von 2 Wochen ein aus 30 runtergeladenen Scripten zusammen das dann auf die Kunden losgelassen wird. Das härteste was ich da mal erlebt habe war das man sich für jedes “Modul” neu einloggen musste weil die Leute es nicht hinbekommen haben in Ihre Scriptsammlung sowas wie eine zentrale Userverwaltung zu integrieren.

Ich bin da halt eher der Allrounder, und da würde es für mich ein zu lange dauern das Xte CMS zu entwickeln, warum nicht zusammenschließen und ein Projekt pushen? Viele machen doch auch nur Eigenentwicklungen weil Sie denken das damit dann Ihre PR was gutes abbekommt… aber das bringt doch keinen wirklich voran.

6 | Hasch schrieb am 13.08.2007 um 11:40
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Skriptsammlungen und ein Zuviel an Selbstüberschätzung musste ich auch schon oft erleben. Ich persönlich muss sagen, dass mir viele CMSs zu überladen sind und nicht genau das ausstrahlen, was ich persönlich von einem CMS erwarte. Deshalb entwickle ich lieber selbst, aber gut das ist immer eine Frage der Zeit, denn einige Kunden geben sich mit 4 Wochen Entwicklungszeit nicht zufrieden, da heißt es dann “good bye” ;)

7 | Tilman schrieb am 15.08.2007 um 02:41
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Ich bin sehr beruhigt, dass ich nicht alleine vor der Qual der Wahl stehe :) Habe mir in den letzten Wochen und Monaten auch schon mehrere OpenSource CMS angesehen, aber bisher keines gefunden, dass mir wirklich zugesagt hat. Sefrengo hab ich mir doch auch gleich angesehen und war etwas überrascht welche Parallelen es zu Der-Dirigent hat (http://www.der-dirigent.de) Auf der Website von Sefrengo habe ich auf die Schnelle leider nichts weiteres dazu finden können. Hübscher ist das Backend von Sefrengo aber allemal!
Bisher setze ich auch lieber auf kleine Eigenentwicklungen, weil ich so den Vorteil habe diese voll und ganz auf Kundenwünsche zuschneiden und anpassen zu können. Das mit hoher Priorität für die Usability, also die intuitive Bedienung auch für sehr unerfahrene Benutzer.

8 | Christian schrieb am 15.08.2007 um 08:54
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Hi Tilman,

Sefrengo ist wohl aus DeDi hervorgegangen, so habe ich es möchte ich meinen im Sefrengo-Forum gelesen. Es gibt zahlreiche Portierungen von DeDi zu Sefrengo, wer also auf dem aktuellen Stand bleiben will sollte wohl zu Sefrengo wechseln. Das gute und gleichzeitig schlechte an Sefrengo ist, das der Quelltext relativ leicht verständlich ist und man fehlendes relativ leicht integrieren kann. Das bringt natürlich den Nachteil mit das man bei einem Update des Cores erstmal alle Änderungen wieder neu einarbeiten muss, was aber nicht das Problem wäre, so lange man denn für alle Kunden die selbe modifizierte Version nutzt, denn dann müsste man die Änderungen (sind bei mir jetzt vielleicht 3 oder 4) nur einmal neu bilden.

Wie gesagt, Eigenentwicklungen sind ne feine Sache, aber meist guckt man sich doch 90% der Grundfunktionalität bei anderen CMSen ab und baut dann 10% an Features zusätzlich ein die ein anderes CMS vielleicht nicht direkt hat :(

Bei meiner kleinen Eigenentwicklung ist das Problem z.B. schon dann da, wenn ich eine Aktualisierung von bestehenden Projekten durchführen müsste… durch die jeweilige Anpasserei wird das meist sehr schwierig.

9 | Tilman schrieb am 15.08.2007 um 15:49
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Jo, das ist sicher ein Nachteil der Eigenentwicklungen. Aber mal ein kleines Fallbeispiel: Eine Gaststätte möchte eine Website haben, die sie vollständig über ein CMS bedienen kann. Zu den Inhalten soll u.a. die Speisekarte gehören.
Mein Ziel wäre es jetzt dem Kunden ein CMS anzubieten, dass es im ermöglicht ein neues Getränk in die bestehende Liste einzufügen. Dazu biete ich ihm ein Formular mit einem Feld für die Bezeichnung, eines für die Menge in Litern und eines für den Preis. Eventuell noch ein paar Auswahlmöglichkeiten zu den Inhaltsstoffen, die angegeben werden müssen.
Bei den Speisen beispielsweise würde das Feld für die Menge wegfallen, dafür aber eines für die Zusammenstellung des Gerichts hinzukommen.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich bisher kein CMS gefunden habe, dass mir genau das ermöglichen würde. Vor allem so, dass der Kunde nichts falsch machen kann. Aber vielleicht (ich hoffe es sogar) kannst Du mich ja eines besseren belehren ;)

10 | Daniel schrieb am 16.08.2007 um 15:12
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Ich kann dir Contenido (www.contenido.org) sehr empfehlen. Das beste Backend, das ich bisher gesehen habe – und das waren verdammt viele. :-)

11 | Christian schrieb am 16.08.2007 um 15:55
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@Tilman: Dein anliegen wäre mit Sefrengo sicherlich umsetzbar, allerdings müsste auch dafür selber Hand angelegt werden, z.B. in Form eines Moduls oder eines eigenen Plugins, wobei es schon halbwegs viele gute Vorlagen gibt an denen man sich bei der Realisierung orientieren könnte. Was die unterschiedlichen Eingaben gibt, da müsste man im Prinzip “nur” in unterschiedliche Kategorieren unterteilen, wie eben “Speisen”, “Getränke”, “Dienstleistungen” usw.aber wie gesagt: Ich bin mir eigentlich recht sicher das es umsetzbar wäre.

@Daniel: Ich hab bisher genau das Gegenteil gehört, konnte mir bisher aber auch leider noch kein eigenes Bild davon machen, vielleicht in Zukunft. Ich bin aber erstmal gespannt auf deine Eigenentwicklung :)

12 | FireFlyer schrieb am 17.08.2007 um 18:52
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Ich denke ich erinnere mich im Sefrengo-Forum mal darüber gelesen zu haben, dass Contenido der Kern für Dedi und Sefrengo ist oder war.

13 | Veit schrieb am 22.08.2007 um 18:49
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@FireFlyer: Jein. DeDi war/ist ein Fork von Contenido, der entstand, bevor Contenido für viele “zu schwergewichtig” wurde. Mir ist es auch too much – da kann ich ja gleich bei Typo3 bleiben. Nachdem sich bei DeDi ewig nichts mehr tat, entstand Sefrengo – mit einigen sinnvollen Erweiterungen wie besseres URL-Rewriting, Geschwindigkeitsoptimierungen und nicht zuletzt nem sexy Backend. Allerdings habe ich selbst vor Jahren nur mal kurz mit Contenido gespielt und bin dann, wie Christian, durch Technikwuerze auf Sefrengo gestoßen. Und das werde ich auch zukünftig für neue “klassische” Seiten mit kleinerem Umfang nutzen.

Perfekt wäre ja ne Kombination aus TextPattern und Sefrengo – das würde keine Wünsche mehr offen halten. Wenn ich eine klassische Seite mit mehrstufiger Navigation und schön integriertem Blog will (Seiten- und Blog-übergreifende Suche z.B.), bin ich im Moment auf Wordpress (Hacker- und Spammer-Zielscheibe) oder Drupal (klein und elegant, aber aufwändige Konfigurationsorgien) festgelegt… Das News-Plugin, was es für Sefrengo gibt, ist bei weitem kein Blog-Ersatz. Gleiches gilt für Blog-Erweiterungen einschlägiger klassischer CMS… :-(

14 | Christian schrieb am 22.08.2007 um 19:07
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Also ich werde wohl auch zwischen Textpattern und Sefrengo hin und her springen. Sefrengo hat seine Vorteile (wie ich finde) im Naviaufbau und der halbwegs leichten Verwaltung von typischem “Content”, Textpattern hingegen tut sich mit der Frontend-Navigation noch etwas schwer, hat jedoch Textile (was ich persönlich genial finde), viele tolle Erweiterungen und wenige Bugs.

Die Entscheidung wird mir wohl ab und an relativ schwer fallen ;)

15 | Chrisu schrieb am 23.08.2007 um 14:13
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Ich will auch mal einen Tipp abgeben: TYPOlight
Das ist seit kurzem das System meiner Wahl. Es ist klein, schlank leicht erlernbar und dennoch mächtig genug um mittelgroße Seite zu realisieren. Der HTML-Output ist auf Barrierefreiheit optimiert und der Sourcecode ist in PHP5 umgesetzt.
Man darf aber auch hierbei nicht die eierlegende Wollmichsau erwarten. Aber die Community scheint stetig zu wachsen und ein paar nützliche Module sind schon entwickelt. Eine meiner Libelingsfunktionen ist die Live-Update-Funktion mit der auf einen Knopfdruck das System auf die neueste Version gebracht werden kann.

@Tilman:
Für TypoLight gibt es ein Catalog-Modul mit dessen Hilfe man genau solche Eingabeformulare für Redakteure erstellen kann. Der Redakteur sieht dann nur mehr das entsprechende Formular und kann nur die entsprechenden Daten eingeben. Die Darstellung auf der Webseite selber übernimmt ein Listing-Modul. Damit hab ich gerade für einen Kunden eine Webseite erstellt. Die Sekretärinnen können im Backend nun einfach die Daten für das Auslieferungslager und die Produktdatenblätter ändern/anlegen. Dank des Rechtesystems kann man den Nutzern auch nur einzelne Bereiche zum Bearbeiten freigeben.

Aber Sefrego sieht auch sehr interessant aus und ich werde es mir mal genauer anschauen. Vielleicht hat es genau die Funktion die ich für ein zukünftiges Projekt brauche ;-)

16 | Veit schrieb am 23.08.2007 um 21:31
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TYPOlight habe ich mir mal vor ein paar Monaten angesehen. Dabei mochte ich jedoch nicht, dass das HTML-Layout in festen Mustern vorgegeben war. Ich brauche die totale Gestaltungsfreiheit, möglichst ohne viel am vorher erstellten HTML-Template zu ändern – deshalb bei mir nach wie vor: Für große Sachen Typo3 (wenn man’s einmal drin hat, lässt man es so schnell nicht fallen), für kleine Sachen Sefrengo, bei Blogs bin ich noch frisch, tendiere aber zu TextPattern, und bei Community-orientierten Sachen kommt man an Drupal eigentlich kaum vorbei (wobei ich da auch noch recht neu bin).

17 | Christian schrieb am 23.08.2007 um 22:41
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TYPOlight sieht rein optisch schonmal nicht schlecht aus, allerdings brauche auch ich immer volle Freiheit in der Gestaltung meines Quelltextes… da bin ich ein Semantikfetischist. Vielleicht werde ich mir das ganze aber auch mal anschauen, alternativen zu haben ist ja im Prinzip nie verkehrt :)

Für meine kleinen Arztseiten etc. pp. werde ich wohl aber vorerst auch bei Sefrengo bleiben.

Textpattern kann ich übrigens auch jedem nur ans Herz legen. Es dauert zwar etwas bis man wirklich alle Feinheiten dieses schmalen CMS entdeckt hat, aber ich kann denke ich sagen das ich nach 8 oder 9 umgesetzten Seiten kaum noch Barrieren Sehe. Und wenn man den Kunden erstmal Textile beigebracht hat finden Sie diese Art der Textformatierung meist 10x besser als FCK oder TinyMCE.

18 | Chrisu schrieb am 23.08.2007 um 23:00
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@Veit:
TYPOligth entwickelt sich rasend schnell weiter. Innerhalb der letzten 6 Monate gab es über 30 Updates. Von daher ist da in der Zwischenzeit schon viel neues hinzugekommen und verbessert worden.
Aber deinen Hinweis zu “HTML-Layout in festen Mustern” kann ich nicht ganz nachvollziehen. Ich persönlich finde das Layout-System mehr als gelungen. Es gibt ein Framework, das man bereits komplett nutzen kann. Die designmäßige Formatierung macht man heutzutage doch sowieso mit CSS-Dateien. Aber man kann auch selber noch an den Template-Datein Hand anlegen und alles nach den eigenen Wünschen aufbauen.

@Christian:
also meine Kunden könnte ich nicht wirklich für Textile begeistern ;-) Die Leute die die Texte ändern sollen kennen meistens gerade mal ihr Word oder Excel und sind gewohnt wie die Oberfläche aussieht. Die wollen einfach Knöppe drücken und dann das richtige Ergebnis haben. Die wollen nichts neues lernen snief

19 | Christian schrieb am 24.08.2007 um 08:18
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Naja, das dachte ich auch erst… als ich meinen ersten Kunden damals in Textile einweisen wollte hatte ich schon Angst das Sprüche wie “wo isn hier der Knopf mit dem dicken B” kommen, aber komischerweise kam echt pure Begeisterung und Sätze wie “Och, das mit den Sternchen kann sich ja jeder merken, endlich nicht mehr dieses ganze Gesuche von Buttons”, und ich kann sagen das der Kunde ein PC-Laie war.

Man sollte seine Kunden da echt nicht unterschätzen, die meisten sind bereit ein wenig umzuschulen wenn es für Sie einen Vorteil bringt, und das tut Textile wie ich finde.

Und meist ist es ja doch so, das Kunden auch nicht viel mehr machen als einen Text einzutragen, den an manchen Stellen fett zu machen und vielleicht noch ein paar Links einzubauen.

Bei WYSIWYG-Editoren hab ich immer das Problem das viele einfach ihr Worddokument nehmen, Copy & Paste machen und der Quelltext am Ende mit irgendwelchen <span>s usw. vollgemüllt ist, oder kann man dieses Verhalten mittlerweile auch abschalten?

20 | Chrisu schrieb am 24.08.2007 um 09:53
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Na dann werd ich nochmals einen Versuch starten ;-) Vielleicht hast du ja recht und ich hatte bis jetzt nur Pech. Vorteil hat das schon, da der Nutzer sehr eingeschränkt in den Formatierungsmöglichkeiten ist. Kunden lieben es ja mit Schriften und Farben zu spielen. Zum Glück kann man die meisten WYSIWYG-Editoren ja so konfigurieren, dass auch dort das nicht möglich ist.

Und das mit dem Copy&Paste aus Word sollte für die meisten Editoren auch kein Problem sein. Hab grade mal schnell bei zwei unterschiedlichen Systemen von mir nachgeschaut und folgendermaßen kann man das beheben:

- TinyMCE: dort gibt es einen Knopf “unsauberen Code aufräumen”

- FCKeditor: es gibt drei unterschiedliche Einfügen-Knöpfe. “Einfügen”, “aus Textdatei einfügen” und dann noch “aus MS-Word einfügen”.

Damit sollte der ganze unsaubere Word-Code wieder verschwunden sein.

21 | Veit schrieb am 27.08.2007 um 04:38
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Ich werd’ bekloppt! Ich habe mir, nachdem es Werner angesprochen hatte, gerade mal Redaxo angesehen. Das Ding ist unheimlich nah an Sefrengo dran, scheint mir aber etwas “sicherer” zu sein, sprich reifer und mit einem Unternehmen im Rücken. Es kann das, was ich von einem CMS erwarte, und zwar: * völlig freie Gestaltung des Templates * mehrere Content-Bereiche (Teaser z.B. – auf den ersten Blick ist das nicht ersichtlich) * Nice URLs mit mehreren Ebenen (durch eine Erweiterung) * mehrsprachige Webseiten * frei definierbare Blöcke (z.B. Bild, Überschrift etc., wie Module bei Sefrengo oder FCEs bei Typo3)

Zusätzlich gibt es im Gegensatz zu Sefrengo: * TEXTILE!! * Module/AddOns, um RSS-Feeds zu erstellen oder News zu verwalten (daraus ließe sich was Blog-ähnliches basteln, vielleicht besser als mit Sefrengos News-Plugin)

Was Sefrengo besser macht: * Das Backend ist schicker ;-) * Frontend-Editing, sogar direkt im Layout rumschreiben – das kann sonst nur Contenido, DeDi und ein kleines, kommerzielles System aus meiner Heimatstadt: MyTy. Kost aber leider…

22 | Christian schrieb am 27.08.2007 um 07:52
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Mhm also hier scheint man sich schon irgendeine Version von MyTy runterladen zu können, aber vielleicht ist die dann auch irgendwo abgespeckt.

Mhm, Redaxo scheint also auch ein möglicher Kandidat zu sein. Gut, Textile wäre denke ich mit nem Mini-Modul auch für Sefrengo kein Problem, aber bei Redaxo scheint auch die Community schon etwas größer zu sein. Tja, die Qual der Wahl.

Wenn man doch bloß die Zeit hätte alles auszuprobieren ;)

23 | Tobias schrieb am 31.08.2007 um 19:31
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Bin was Erweiterbarkeit, Plugins, Fähigkeiten und Einfachheit der Bedienung angeht nun nach wahrscheinlich 20h Suchen (in 3 Runden) bei Silverstripe (www.silverstripe.com) gelandet. Die Online-Demo fand ich wirklich beeindruckend. Das Dev-Team scheint vertrauenserweckend, der Code gut geschrieben und die Community auch nett. Die Bedienbarkeit der Oberfläche ist dank AJAX zwar hübsch und eben interaktiv, aber ein wenig langsam. Damit kann ich aber vermutlich leben – Wenn der Rest stimmt! Habe mir Silverstripe nun runtergeladen und lauere quasi darauf, zwischen der Arbeit einige Stunden zu finden, wo ich es mal für eine Testfahrt auf meinem eigenen Server ausführen kann! Checkt mal die Demo und schaut ob sie euch auch überzeugt – Die Developer haben echt schon an viele praktische Details gedacht, die mir Zuversichert geben, daß dieses CMS endlich meine Suche beenden könnte!

24 | Chris schrieb am 10.10.2007 um 14:12
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Sefrengo CMS erinnert mich von der struktur sehr stark an Der Dirigent. übrigens einer meiner favouriten in Sachen CMS.

25 | Ben schrieb am 16.12.2007 um 22:27
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Werde mir Sefrengo wohl auch anschauen müssen, nachdem ich über zwei drei Ecken davon gehört habe.

Ich arbeite derzeit mit Drupal – finde es aber für ein “mini-cms”, wie du es oben beschrieben hast ungeeignet. CMSMS macht mich auch nicht so wirklich glücklich derzeit.

Für alle größeren Projekte ist Drupal+CCK+Views+Panels der Killer schlechthin. (ausgenommen Mehrsprachige seiten, aber das ändert sich ja gerade…)

@Christian: wir sind übrigens fast Nachbarn!

26 | stefan schrieb am 05.03.2009 um 12:11
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interessant – vor rund einem jahr bin ich fast auch auf redaxo gestossen. bin dann aber von dedi auf sefrengo umgestiegen und hab noch ein paar seiten damit gemacht. dann bin ich auf expression engine gestossen und habe meine eierlegede wolfsmilchsau gefunden! braucht ne weile bis mann da drin ist, aber dort hast du wirklich totale freiheit in der gestaltung und brauchst dazu auch kaum module. mit der gratis version lässt sich praktisch alles realisieren. die zahlbare version ist mit 80€ auch nicht allzu teuer. die community ist sehr sehr hilfreich.
ich bin happy… fühle mich wieder als richtiger webdesigner weil das system genau das macht was ich will und nicht umgekehrt!
grüsse
stefan

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