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In der letzten Zeit gab es bei mir immer öfter folgende Situation:

Für eine Cake-Applikation brauchte ich irgendeine tolle Funktionalität, wie z.B. den einfachen Umgang mit GoogleMaps-Daten. So weit so gut, da es für viele Dinge bereits fertige Components und Helper gibt habe ich natürlich direkt in der Bakery nachgesehen und meist auch prompt das gefunden was ich brauchte.

Sowas freut einen natürlich, da somit die Entwicklung wieder einmal schneller voran geht und man sich massiv Zeit einsparen kann. Die Freude hielt bei mir in den letzten Wochen jedoch meist nicht lange an, denn in den Details blinzelte mir oft ein “Version: 1.2.x” zu. Da ich bisher jedoch noch mit CakePHP 1.1 arbeite sind also viele der neuen Helferlein mit meinen Applikationen nicht kompatibel.

Nun ist Cake 1.2 ja immer noch im Alpha-Stadium und sollte daher eigentlich nicht für produktive Applikationen eingesetzt werden, hört man sich jedoch im offiziellen IRC-Channel um, so merkt man recht schnell das bereits ein Großteil der Community auf den 1.2 Zug aufgesprungen ist, bisher wohl ohne größere Probleme.

Ich habe für mich daher nun den Entschluss gefasst kommende Projekte auf der Basis von CakePHP 1.2 aufzusetzen. Meist dauert die Entwicklung einer Applikation eh eine geraume Zeit und ich will daher hoffen das die 1.2 Version bis dahin vielleicht doch schon im Beta-Stadium angelangt ist.

Mich erwarten nun vollkommen neue Möglichkeiten wie z.B. die erweiterten Validierungsmöglichkeiten, endlich keine großen RegEx-Bauten mehr für relativ einfache Validierungs-Regeln.

Über meine Erfahrungen, ob gut ob schlecht, werde ich selbstverständlich berichten, auch wenn das noch eine Weile dauern kann. Derzeit ist eher Akkordarbeit mit Sefrengo angesagt.



Kommentare zum Thema CakePHP 1.2 ich komme:

1 | Daniel schrieb am 13.09.2007 um 00:55
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Für große Projekte lohnt sich der Einsatz von Cake leider nicht wirklich, da ist man schneller wenn man sie selbst programmiert finde ich.

2 | Christian schrieb am 13.09.2007 um 09:10
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Mhm? Gerade bei großen Projekten erleichtert es Cake einem doch erheblich. Durch die Helper, Components, Validations und Plugins bleibt einem doch gerade vieles erspart was man ansonsten eh erst selber programmieren müsste?

Kommt auch drauf an, am Anfang tut man sich sicherlich ein wenig schwer (wie bei allen neuen Dingen), doch die Lernkurve ging bei mir zumindest steil Bergauf.

Wie lang hast du dich mit Cake denn beschäftigt?

3 | Daniel schrieb am 13.09.2007 um 23:19
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Es waren schon mehrere Tage, aber wenn ich ein umfangreicdhes Projekt aufbaue, dann nützt Cake nicht mehr so viel weil man dann im Endeffekt so viel drumherumbauen muss, dass es ohne Cake in der gleichen Zeit gemacht wäre.

Ist sicherlich auch Ansichtssache und von Projekt zu Projekt verschieden, ich arbeite aber weniger mit der “Seite von nebenan” als vielmehr sehr großen Internetauftritten.

4 | dolce schrieb am 17.09.2007 um 11:00
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also ich mache momentan zwei große projekte mit drei bis vier entwicklern und ohne framework wären wir langsamer und ineffizienter! das einzige problem ist, dass man jeden entwickler neu überzeugen muss!

5 | KP schrieb am 28.03.2008 um 16:10
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Cake ist super, hat mir schon sehr viel Zeit gespart. Aber wo bekomme ich bloß einen guten Freelance-Baker her – mit HTML/CSS-Skills und möglichst mit Sitz in oder um Hamburg?

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