Hackthenet in Schwarz/Weiß

Ach was hat die Aktion doch für Staub aufgewirbelt. Größtenteils stieß auf ich auf
vollkommenes Unverständnis, einige wenige verstanden mich.

Nun bin ich immer für Kritik zu haben, und verstehe auch das das aussperren von Nutzern eine zu drastische Maßnahme ist. Das Internet sollte für alle da sein, auch für die armen Schweine die mit dem IE6 surfen (müssen). Das sehe ich ein, doch dennoch werde ich nicht dem alten Trott folgen, und Seiten wie bisher auf Teufel komm raus an den IE6 anzupassen.

Es wurden Stimmen laut die einfach für eine größere Aufklärung plädierten. Nun weiß ich jedoch aus Erfahrung das gerade IE6-User meist ein Völkchen bilden, die solche ekeligen Wörter wie “Bugfix” und “Update” nicht weiter wahrnehmen. Meiner Meinung nach hilft eine bessere Aufklärung auch nur in zweiter Instanz. Warum sollte jemand seinen Browser wechseln wenn er persönlich dadurch, zumindest in der Darstellung, keine Vorteile zieht? Der Benutzer will einen Mehrwert wenn er sich schon die “Mühe” macht und mal sein System auf den Neusten Stand bringt. Hat Karl Otto von Nebenan diesen Mehrwert wenn wir unsere Seiten für ihn optimieren? Nein! Ok, da können wir ihm erzählen das es doch jetzt so tolle Sachen wie RSS-Feeds gibt, oder man sich Plugins installieren kann… aber auch das ist nicht sofort greifbar, und Menschen bleiben gerne in ihrem gewohnten Trott.

Was ich damit sagen will ist: Aus meiner Sicht kommen wir nicht drumherum, den Besuchern mit dem IE6 einen “Huch, was ist denn hier los”-Effekt zu verpassen, wenn wir diese für einen besseren Browser begeistern wollen. Eine simple Meldung ist zwar schön, rückt aber nicht ins Interesse eines nach Informationen suchenden Browser-Greises.

Da der Flip-Effekt zurecht eine absolute Behinderung darstellt, habe ich mich heute nach einer weniger drastischen Alternative umgesehen, und bin dabei mal wieder über einen Kommentar von Eric gestolpert, in dem er darauf hinwies, das Andy Clarke seine Seite für IE6-Nutzer in schwarz/weiß Optik ausgibt. Nun ist solch eine Form natürlich sehr aufwendig, im Prinzip müsste wirklich ein eigenständiges Stylesheet für den IE geschrieben werden.

Jedoch fand ich darüber hinaus, das der IE6, in all seinen proprietären Filter-Effekten auch filter: gray; kennt, welcher Elemente einer Seite in Graustufen ausgeben kann. Die Idee die eigene Seite in einer steinzeitlichen Form für steinzeitliche Browser auszugeben, fand ich zum einen lustig, zum anderen aber auch so fair das der Besucher nicht direkt eingeschränkt wird, die Seite wirkt eben nur etwas trist… doch man bekommt das was man wollte: Inhalt! Und das ohne Falltüren.

Hier währen wir wieder beim zugegeben künstlich geschaffenem Mehrwert für den IE6-Surfer, der Besucher wird nicht eingeschränkt, erzielt durch ein Update aber eine deutlich ansprechendere Optik. In einem zweitem Schritt könnte man nun den Besucher evtl. über Alternativen aufklären und die Schwachstellen seiner aktuellen Software beim Namen nennen.

Einige hatten auch die Idee dem IE6 einfach das Stylesheet zu entziehen, so das die Seite unformatiert ausgegeben wird. Wenn ich mich recht entsinne so ging sogar YAML bis vor kurzem noch mit den IE5-Usern so um.

Ich für meinen Teil habe aus meinen Fehlern gelernt, die Deformierung meiner Seite gegen ein etwas trist wirkendes Layout eingetauscht und somit hoffentlich genau die Gratwanderung zwischen Nutzbarkeit und Aufmerksamkeit geschafft. Wie bereits erwähnt bleibt auch für mich bei kommerziellen Webseiten alles beim alten, hier wird optimiert was das Zeug hält… dem Kunden zuliebe.

Ich würde mich freuen wenn diese Maßnahme auf mehr Verständnis stößt als die vorherige. Ist es nicht unsere Aufgabe das Web möglichst innovativ zu halten? Der IE6 ist und bleibt dabei oftmals ein Hindernis, und wenn es nur die unzureichende Unterstützung von Pseudo-Selektoren ist. Wie oft musste ich für Drop-Down-Menüs schon JavaScript-Alternativen extra für den IE6 integrieren, nur weil dieser kein li:hover versteht? Oder z.B. den :last-Selektor umständlich Serverseitig “nachbauen”? Wie oft hat man schon in der Designphase beachtet, das man Transparenz-Effekte nur in begrenztem Rahmen nutzen sollte, nur weil der IE6 diese nur nach einem Hack versteht, und selbst dann nicht einwandfrei?

Wir haben uns mit dem IE6 arrangiert und merken daher glaube ich oftmals gar nicht, das es eigentlich viel handlicher gehen könnte und wir uns nur über die Jahre angewöhnt haben eh schon den “IE6-Weg” zu fahren.



Kommentare zum Thema Nachtrag zu: Verdreht den IE6-Nutzern den Kopf...:

1 | Alexander Hahn schrieb am 04.03.2008 um 21:08
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Ich mache mit, besser gesagt habe ich auch auf den Graufilter umgestellt.
Ich fand die Aktion trotzdem sinnvoll, denn sie hat eine Diskussion ausgelöst und zum nachdenken angeregt!

Ich fände es gut das ganze so zu implementieren, das die Seite vorerst in Graustufen abgerufen wird, der User aber per Klick auf einen Link die Seite wieder in Farbe sehen könnte, so mit nem kleinen Cookie (-;

2 | Max schrieb am 04.03.2008 um 22:10
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Hört sich gut an. Ich habe schon seit einem halben Jahr ein WordPress plugin in meinem blog, dass ie6 nutzer durch einen kleinen Hinweis darüber aufklärt, dass es moderneres und schöneres gibt. Verlinkt werden glaube ich Firefox und Opera.

Ich befürchte fast, dass viele IE6-Jünger den s/w Unterschied gar nicht wahrnehmen, weil ihre verroteten FujitsuSiemens 5kilo Laptops bzw die displays, eh keine Farben mehr anzeigen…aber für Word reichts ja ;)

3 | Peter schrieb am 04.03.2008 um 23:00
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Sagt ihr lustigen Webstandards-Taliban: Wenn ihr auf eine dieser ollen Optimized-for-IE6-Websites stoßt, die im Firefox/Safari/etc aussehen wie Grütze, sagt ihr euch dann Oh wow! Schnell mal den guten alten Internet Explorer starten! oder sagt ihr euch Geh weg, was ich suche finde ich auch wo andes ?

Was glaubt ihr, was die IEler sagen würden?

4 | Eric Eggert schrieb am 04.03.2008 um 23:14
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Peter: Vergreife dich gerne weiter im Ton, so macht das Spaß. Nenne mir eine Seite, die ich in Firefox/Safari ect. nicht benutzen kann und die in den letzten drei Jahren noch aktiv genutzt wurde. Danke.

5 | Christian schrieb am 04.03.2008 um 23:17
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@Peter auch wenn das vielleicht nicht auf das Abzielt was du dir vorstellst: Solange ich den Inhalt lesen kann und mich problemlos durch die Seite navigieren darf sehe ich kein Problem warum ich die Seite verlassen sollte, oder verlässt du prinzipiell Seiten die Schwarz/Weiß sind?

6 | Peter schrieb am 04.03.2008 um 23:42
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@4: Nun, dass es derer heute nicht mehr viele gibt, ist zu erwarten. Ich hab tatsächlich spontan gerade keine mehr ausgraben können, jene die ich im Kopf hatte sind alle in den Händen von Domainsquattern. Das macht aber nichts, denn in der Tat waren solche Seiten bis vor nicht all zu langer Zeit usus. Das wissen wir alle. Also stellen wir einfach meine Forderung aus 3 in den Konjuktiv, eine absurde Konstruktion ist es ja nicht. Wohlan: Wenn ihr auf eine dieser ollen Optimized-for-IE6-Websites stoßen würdet, die im Firefox/Safari/etc aussehen wie Grütze, würdet ihr euch dann sagen Oh wow! Schnell mal den guten alten Internet Explorer starten! oder würdet ihr euch sagen: Geh weg, was ich suche finde ich auch wo andes ?

Die Antwort bleibt erstens die gleiche und nur zweitens: Weil die andere Seite mittlerweile aufgehört hat, dieses Opimized-for-Zeugs zu betreiben, wird es nicht automatisch besser.

@5: Wenn die Änderung an der Darstellung so geringfügig ist lohnt es sich dann überhaupt noch? Dann wird die Wirksamkeit ja noch zweifelhafter als aus dem oben angeführten Beispiel ohnehin.

7 | Eric Eggert schrieb am 05.03.2008 um 07:25
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@6 (Wenn man es schon vermeidet einfach Namen zu benutzen): So zerschossen war eine Seite für mich noch nie, dass sich nicht wenigstens der Inhalt hätte erfassen lassen. Da kann auch der IE6 nix dran. Dann sind halt Boxen verschoben oder das Layout passt nicht. So what? Ich erwarte keine Perfektion von so alten (unauffindbaren) Seiten von Hobbywebgestaltern.

Aber bleiben wir im Konjunktiv: Wenn Wikipedia eine Seite wäre, die nur im IE funktionieren würde und in allen anderen Browsern eine weiße Seite ausgäbe, dann könnte ich mir schon vorstellen den Browser zu nutzen, mit dem ich auf die Seite zugreifen kann. Weil mir der Stellenwert der Informationen bzw. der Komfort, mal schnell was nachschlagen zu können, hoch genug ist.

8 | Christian schrieb am 05.03.2008 um 08:32
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@6 Ja der Effekt ist wie beschrieben ein künstlicher Mehrwert für den Nutzer der sich entscheidet einen modernen Browser beim surfen zu nutzen.

Ob das nun einen direkten Effekt hat kann ich dir nicht sagen… Hellsehen kann ich noch nicht. Ich weiß nur das es mich irgendwann stören würde wenn mehrere von mir besuchte Seiten so unlustig daher kommen.

Man kann natürlich auch einfach nichts tun und hoffen das irgendwann diese Altlast von alleine aus dem Netz verschwunden ist… jeder so wie er möchte.

Solange ich über die Aktion auch nur einen für ein Update begeistern konnte hat sich das ganze schon gelohnt, denn das ist ja das tolle an diesen non-profit Seiten, ich muss mir keine Gedanken über meine Besucherzahlen machen.

9 | macx schrieb am 05.03.2008 um 09:21
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In meinem Artikel vom 26. Februar forderte ich ja bereits auf, das Stylesheet wegzulassen. Die Seite muss natürlich weiter zugänglich sein, was ohne CSS ja sowieso gewährleistet werden sollte. Die Variante mit dem Grau hatte ich nach Erics Kommentar auch direkt eingebaut. Zum Redesign nächste Woche kommt dann aber noch zusätzlich ein Hinweis für IE-Nutzer.

10 | Karsten schrieb am 05.03.2008 um 10:40
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Ob es sinnvoll und richtig ist etwas zu unternehmen, steht meiner Meinung nach außer Frage. Den Vergleich mit dem “Optimized for …” aus alten Zeiten, halte ich für nicht legitim, weil das aus Ignoranz und Bequemlichkeit genutzt wurde. Bei den aktuellen Aktionen geht es vielmehr darum den Benutzer gezielt auf einen Missstand hinzuweisen.

Ich halte es nur für sinnvoll, dem Benutzer auch entsprechende Informationen und Argumente an die Hand zu geben. Das schließt drastische Maßnahmen ja nicht aus, sondern lässt sich sogar gut damit verbinden.

11 | Christian schrieb am 05.03.2008 um 10:48
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@macx Oha, ein Redesign? Da bin ich ja gespannt :)

@Karsten Genau, wir optimieren ja nicht für einen speziellen Browser, sondern wir “optimieren” für alle Browser die sich an Webstandards halten, das ist wie du schon sagst ein riesen Unterschied.

Die Maßnahme des ausgrauen ist ja auch nur der erste Schritt zum aufmerksam machen, irgendwie muss man ja das Interesse des Nutzers wecken… wie geschrieben ist es dann im Anschluss die Aufgabe des Seitenbetreibers den Nutzer konkret darüber zu informieren warum man denn wechseln sollte und welche Vorteile das hätte.

Mag sein das das beim ersten mal keinen Interessiert, doch je mehr Seiten die Aktion, in welcher Form auch immer, verfolgen… desto eher stellt sich bei den Besuchern die Frage “Warum sehe ich eigentlich täglich so graue Seiten im Netz”.

Alles nur Spekulation, aber besser als nichts tun und wie wir es beim IE5 gemacht haben einfach die Hände in die Tasche zu stecken und abzuwarten.

12 | Arne schrieb am 06.03.2008 um 16:24
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So lange wie jeder nur zähneknirschend Workarounds baut, so lange wird der IE6 auch noch akut sein, mindestens… von daher: Irgendetwas muss getan werden. Und wenn die Leute nichtmal auf Microsoft hören (Stichwort “IE 7 = kritisches Sicherheitsupdate”), dann muss man sie eben mit der Nase drauf stubsen. Und wenn das erfolgreich und halbwegs unobtrusive geht, dann braucht man auch nicht gleich mit gekünstelten Angriffsfloskeln wie “Taliban” zu trollen.

Und wenn wir schonmal dabei sind, Auswirkungen auf andere Browser beim Namen zu nennen: Schonmal jemand DotNetNuke ausprobiert? Sowas wie DotNetNuke kommt dabei raus, wenn man auf den IE6 “optimiert” ;-)

13 | GE schrieb am 07.03.2008 um 14:23
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@ Eric: Hallo, hast Du Deinen Humor verloren? Ich finde die Bezeichnung “lustige Webstandard-Taliban” eher lustig, bin in anderen Blogs, z. B. bei den Webkrauts, schon mit einem wesentlich rüderen Umgangston konfrontiert worden, als ihn Peter hier anschlägt.

Und ein klein wenig Terror ist das schon, was hier so vorgeschlagen wird. Ich habe da wesentlich mehr Verständnis für Leute, deren Leben sich nicht zu 90% ums Internet und ihren PC dreht. Die einen Computer einfach so nutzen, wie sie ihn gekauft haben. So sind nämlich die meisten meiner Freunde und Bekannten.

Die Werbeindustrie propagiert es doch so: Kaufen, einschalten, loslegen. Von ständigen Updates und Systempflege ist da nicht die Rede.

Wenn man davon ausgeht, dass ein PC nach 5 Jahren in aller Regel ersetzt wird, bleiben uns noch 3 Jahre mit dem IE6, und die werde ich auch ohne solche Spielereien überstehen.

Nochmal an Eric: Natürlich ist “Webdesign-Taliban” ein wenig gewagt, zumal diese Seite dadurch in den Suchergebnissen der CIA auftauchen könnte. Was würdest Du von “Ihr lustigen Don Quichottes” halten? Das war doch nun wirklich ein liebenswerter Typ, und an seinen Kampf gegen die Windmühlen erinnert mich das hier schon ein wenig ;-).

14 | Christian schrieb am 07.03.2008 um 14:58
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@GE Mehr als “Automatische Updates” anzuschalten muss keiner machen… wirklich keiner. Das bekommt sogar jeder DAU hin.

15 | GE schrieb am 07.03.2008 um 15:43
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@ Christian (14): Euer Kampf ist sinnlos … wirklich sinnlos. Mir Euren Seiten und Blogs erreicht Ihr die Kunden Eurer Kunden nicht. Und mit den Seiten Eurer (unserer) Kunden dürfen wir so etwas nicht machen.

Ich kann Euch verstehen, mir gehts ja auch nicht anders. Aber der sprichwörtliche Kampf gegen die Windmühlen ist ein Synonym für aussichtslose Kämpfe von Leuten, die irgendwie den Sinn für die Realität verloren haben.

Der IE6 ist die Realität, und ich glaube, meine Zeit ist besser und sinnvoller genutzt, wenn ich darüber nachdenke, was ich tu und vor allem was ich lasse, um meine Seiten auch im IE6 gut aussehen zu lassen.

Wenn der IE6 mal die Bedeutung hat wie heute der NN4, dann wird es wieder Leute geben, die irgendeinen Browser zum Internetfeind Nr. 1 erklären, das wird dann vielleicht einer sein, der mit CSS 5 noch nicht so recht klarkommt. Und wenn ich dann noch aktiv bin, werde ich wieder Seiten machen, die auch dieser Browser ordentlich darstellen kann.

Weil die Browserkriege keinen normalen Menschen interessieren.

PS: Ich würde mich freuen, wenn Ihr es schaffen würdet, aber ich glaub nicht dran. Was einmal im Netz verbreitet ist, bekommt man nicht mehr unter Kontrolle. Entweder es stirbt von selbst, oder es bleibt im Netz. Der IE6 stirbt, wenn die Computer sterben, auf denen er jetzt noch installiert ist, also in 3-5 Jahren.

16 | Christian schrieb am 07.03.2008 um 17:35
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Ich bin mir doch selbstverständlich bewusst das wir mit unseren paar Seiten nicht den IE6 aus der Welt schaffen werden, was man aber wie ich finde doch machen muss ist die Leute zumindest darauf zu stupsen das sie mit einem veraltetem Stück Softwaregeschichte durch das Internet stromern. Daher war im nachhinein das Flippen im IE6 natürlich eine zu krasse Geschichte, aber warum soll ich mit meiner kleinen Seite nicht zumindest versuchen ein paar User vielleicht doch noch für ein Update zu begeistern?

Das wir hiermit nicht das Internet revolutionieren werden und den IE aus dem Netz verbannen dürfte natürlich jedem klar sein, es geht doch nur darum sich zu fragen warum wir, wenn wir persönlich den IE6 nicht ausstehen können, diesen trotzdem im vollem Maße unterstützen? Wie ich schon sagte, mir reicht es im Prinzip wenn ich auch nur einen einzigen User für ein Update begeistern konnte. Das wir es damit sicherlich nicht schaffen in einem Jahr keine Kundenseite mehr für den IE6 aufrüsten zu müssen ist klar … doch warum auf einem non-profit Blog eine Software unterstützen gegen die man eine Abneigung hat?

Ich spreche hier nicht von unzugänglich machen, sondern einfach von nicht-optimieren… egal ob es nun 15 Minuten mehr Zeit kostet oder 15 Stunden, es ist in jedem Fall Zeit die uns nichts einbringt und die wir in Software investieren die wir eigentlich lieber nicht mehr auf dem Markt sehen würden.

Wenn ich kostenlos Limonade verteile und es regen sich Leute auf das ich ihnen die nicht nach Hause bringe beachte ich die doch auch nicht weiter, oder? ;)

Hach, was für ein total unpassender Vergleich, man merkt… es ist Freitag :D

17 | Henning schrieb am 07.03.2008 um 19:13
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Ganz großartige Aktion.
Der Otto-Normal-Nutzer weiß nicht, dass der IE6 im Hintergrund sehr viel sinnlos verschwendete Zeit und Nerven kostet. Mich wundert, dass von Seiten der Auftraggeber keine Unterstützung kommt, da sie schließlich die Kosten berappen müssen. Und wenn eine Seite wirklich geil ist, dann lohnt sich ein Update durchaus.
Ich werde mich den hier genannten Vorschlägen annehmen und umsetzen.

18 | blablabla schrieb am 02.04.2008 um 16:37
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da wäre es doch toll, wenn der ie ein ablaufdatum hätte, so wie es bei heise gerade aktuell disktutiert wird g

19 | Mike schrieb am 16.06.2008 um 17:31
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Hat mich sehr inspiriert. VIELEN DANK!
Zu filter:gray habe ich noch gemeinerweise Xray() und Blur zugefügt. Nun sieht es wirklich aus wie Internet anno 1929.
Zu schade nur dass es viele große Firmen gibt (ich weiß zufällig von drei internationalen Konzernen, einer sogar in der Systementwicklung) die keine Upgrades auf IE7 zulassen, geschweige denn dass Mitarbeiter selbst etwas installieren dürften oder Firefox o.ä. als Alternative angeboten würde.
Sicherheit wird ja über den Proxy ausreichend geboten, dass muss halt dann reichen…
Für die Seiten meiner Kunden gibt es keine Hacks mehr – nur noch den Banner mit dem entsprechenden Hinweis – außer der Kunde bezahlt einen Hack explizit mit…

In meinen Augen: nur auf diese Weise gibt es überhaupt eine Chance etwas zu bewegen, sonst sitzen wir 2018 noch auf 31% Rest-IE6-Nutzern herum :-D

Übrigens: Ich bevorzuge Opera ;-)

20 | Cronetos schrieb am 01.07.2008 um 15:33
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Ich find es is ne coole Idee.
Werd jetzt auch so etwas in dieser Richtung machen.
Es ist immer ein Krampf fuer den IE was zu entwickeln…
Ich versteh die Leute allerdings nicht, die sich so vehement gegen solche Ideen aussprechen.
Die Personen, welche durch solche “Spielereien” ihre Meinung ausdruecken, sind vielleicht sehr wenige, aber Sie stehen dafuer ein, was Sie denken.
Wie will man sonst etwas bewegen, wenn man nicht wenigstens den Versucht unternimmt?

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