Haqch ja, das schöne mobile Internet. Nicht etwa auf dem Handy, sondern an meinem kleinen eeePC habe ich seit einigen Tagen UMTS-Empfang.
Und was war ich froh, endlich sollte ich nicht mehr auf spärlich gesähte T-Hotspots oder gar freie WLAN-Netze angewiesen sein. Endlich mobil arbeiten, endlich überall Mails checken, endlich überall mal eben eine IM absetzen.
Nun habe ich während der OMD exzessiv auf das mobile Netz zugegriffen, mhm falsch, eher wollte ich oftmals drauf zugreifen.
Ich habe eine Moobicent-Flatrate mit einem Novatel MC950D UMTS-Stick, und ich glaube ich habe noch nie schlechtere Software gesehen als die die Vodafone da für den Stick entwickelt hat. Die Oberfläche verspricht zwar einfachheit, doch Abstürze, Verbindungsabbrüche und fehlerhafte Netzwechsel sind an der Tagesordnung.
Gerade sitze ich im Zug gen Heimat und darf teilweise 80x auf einen Link klicken bis dieser auch tatsächlich mal geöffnet werden kann. Natürlich gibt es auch noch alternative Software um eine UMTS-Verbindung herzustellen, z.B. das wirklich kleine und feine Tool MWConn, doch das ist durch das Treiberwirwar das es zu diesem USB-Stick gibt leider kaum wirklich effizient einsetzbar, bzw. bedarf wieder exakter Anpassungen. Sofern man sich nicht bewegt und z.B. in einer Bar oder ähnlichem sitzt funktioniert alles tadellos, doch im Zug ist UMTS, egal mit welcher Software wohl noch eine sehr unangenehme Angelegenheit.
Kommentare zum Thema Erste UMTS-Erfahrungswerte:
Ich habe den gleichen Stick auf meinem Medion Akoya Mini unter Ubuntu laufen. Auch mit dem Treiber von Vodafone (Version 2beta3 oder so). Damit bin ich eigentlich ganz zufrieden. Im Zug hatte ich allerdings bisher ebenfalls wenig Erfolg, aber stationär läuft alles wunderbar. Einmal kam mir die Netzwerkkarte in die Quere, die ich dann per ifdown abschaltete. Und der Connect-Button reagiert manchmal nicht sofort. Aber ansonsten kann ich eigentlich nicht meckern. Ein bisschen stabiler und zuverlässiger könnte das Ganze aber schon funktionieren.
Dass Die Verbindung abbricht, wenn man sich von einer Funkstation entfernt und auf andere zu bewegt, oder einfach nur von einer Funkstation entfernt weil keine andere in der Nähe ist ist echt nichts ungewöhnliches. Und dass das bei einer Zugfahrt auch noch mit recht hohen Geschwindigkeiten passiert ist auch nicht neu. Das was ihr da beobachtet ist normales Verhalten so wie es die Technologie hergibt.
Um wirklich bessere Qualität zu haben bei der Zugfahrt, wird zwar daran gearbeitet, auch ICEs und ICs selber mit entsprechenden Antennen auszustatten, aber dass man einen Zug erwischt, wo solche Antennen noch nicht vorhanden sind ist zur Zeit leider noch nicht unwahrscheinlich.
Stationär habe ich mit dem MC950D von Novatel nämlich eigentlich auch recht gute Erfahrungen gemacht. Bzw., solange man in derselben Funkzelle bleibt, sollte es da kaum Probleme geben. :)
Kommentar-Feed für diesen Artikel
Kommentarfunktion für diesen Artikel geschlossen.
Online Marketing Düsseldorf 2008 Der 547898. Telekom-Nörgel-Artikel

Hast du den Eintrag auch im Zug geschrieben?? So viele Rechtschreibfehler bin ich von dir gar nicht gewöhnt ;) Wäre wohl ein gutes Argument gegen den eeePC wenn man bei diesem vergleichsweise kurzen Text doch recht viele Fehler baut.