Werbung auf Internetseiten ist ein Thema, bei dem sich oft die Geister scheiden. Ist für die einen die Werbung gar kein Problem, so unternehmen andere alles nur erdenklich mögliche um sich von dieser fernzuhalten.

Ob eine angepasste Hosts-Datei, Security Suits die gleich noch jegliche Werbung aus dem Traffic ziehen, oder die bequeme Firefox-Extension AdBlock, sie alle versprechen einen werbefreien Internetgenuss. Das bringt schließlich nur Vorteile… man spart Traffic, die Ladezeiten verkürzen sich, Internetseiten werden übersichtlicher und zu guter letzt wird man als Konsument auch nicht mehr ungewollt beeinflusst.

Leider blenden einige jedoch bei der Werbeunterdrückung auch einige Faktoren aus:

Natürlich kann man nun auch so argumentieren, das die Gruppe der Werbeverweigerer ja kaum erwähnenswert ist, und es immer noch genug “Dumme” gibt, die dem Konsumterror zur Verfügung stehen. Das stimmt natürlich, doch breiten sich solche Maßnahmen nicht auch schnell wie ein Lauffeuer in die Dau-Szene aus? Wer hätte vor 4 Jahren gedacht, das Firefox heute solch eine Popularität erreichen würde, auch bei den Non-Geeks?

Ich für meinen Teil habe AdBlock bei mir verbannt… zuvor habe ich es für 2 Wochen deaktiviert, und musste feststellen das ich nichts feststellte… Weder viel mir die nun wieder erscheinende Werbung unangenehm auf, noch meinte ich zu sehen das sich Seiten schneller geladen hätten.

Wie seht ihr das? Wünscht ihr euch ein Internet ohne Werbung, und wenn ja, könntet ihr mit den Konsequenzen leben? Wie schätzt ihr die Werbung als Faktor in der Entwicklung des Internets ein? Würde es das Internet wie wir es heute kennen ohne Werbung vielleicht gar nicht geben?



Kommentare zum Thema Werbung im Internet:

1 | Arne schrieb am 24.11.2008 um 00:43
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Hallo Christian,

genau deshalb hatte ich auch neulich einen kleinen Disput mit einem Kollegen. Ich bin auch der Meinung, dass Werbung im Internet erlaubt sein und angezeigt werden muss.

Es gibt sicherlich Werbetypen und Seiten, die es einfach übertreiben. Aber mit dem grundsätzlichen Blocken von Werbung jeglicher Seite zu verwehren, sich durch Werbung zu finanzieren, halte ich für den größten Mist, den man machen kann.

Ich habe damals wegen der bloggenden Weihnacht aufgehört, Werbeblocker zu nutzen und bis heute fahre ich damit auch prima. Ich weiß nicht, in welchen Teilen des Web es wirklich schlimm ist, aber ich stoße irgendwie kaum auf Seiten, die es wirklich übertreiben. In aller Regel ist die angezeigte Werbung dann ja doch dezent genug oder zumindest ertragbar.

Die ganze Werbeblockerei fing ja mit den Popup-Blockern an – und das ist aus technischer Sicht auch heute noch eine Notwendigkeit. Aber ich bin schon der Meinung, dass sich das Ganze seit dem Beginn dieser Entwicklung drastisch verbessert hat.

2 | Peter schrieb am 24.11.2008 um 01:22
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Wenn ein kommerzielles Projekt allein mit Werbung nicht überlebt (aus welchen Gründen auch immer) und auch nichts zu bietet, was die Leute zum bezahlen bringt, dann ist das sicher hart … aber das ist eben der freie Markt. Dann sollte vielleicht überdacht werden, ob das momentane Geschäftsmodell unter den gegebenen Bedingungen noch taugt. Adblocker sind im Internet Teil der Bedingungen. Damit muss man klarkommen oder dran aussterben.

Ich selbst blocke alle Werbung und bezahle (oder spende oder beteilige mich auf andere Weise), wenn es das Angebot in meinen Augen wert ist. Ganz sicher bin ich nicht verpflichtet, irgendwelche dysfunktionalen Geschäftsmodelle am Leben zu erhalten.

3 | Daniel Hofstetter schrieb am 24.11.2008 um 07:12
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Ich persönlich nehme Werbung auf Websites eigentlich gar nicht mehr wahr (ausser wenn ich dazu genötigt werde…). Aber gerade AdSense ist für mich eine gute Sache, da ich mich damit sehr einfach bei einem Autor mit einer kleinen “Spende” bedanken kann für einen guten Artikel.

4 | Christian schrieb am 24.11.2008 um 08:45
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@Arne Genau so sehe ich das auch! Natürlich nerven Seiten mit LayerAds und 10 Popup-Warnungen, doch wie du schon sagtest: Wie oft begegnet man solchen Seiten als Non-Scriptkiddie denn noch? Auf etablierten Seiten wird einem sowas nicht mehr unterkommen.

@Peter Also du wärst nicht traurig wenn alle Seiten dicht machen würden für die du nichts bezahlst? Als Seitenbetreiber muss man sich eben fragen ob man eine reine Premiumsite ins Leben rufen will, und da wir Deutschen eben sparsam sind, ist die Akzeptanz für jene Seiten nicht wirklich gegeben, da ist es auch nicht damit getan wenn man mal ein paar € an ein Opensource-Projekt abwirft…. schade diese Einstellung des “Nach mir die Sintflut”.

@Daniel: Bannerblindnes ist so ein Thema, ich glaube wir nehmen die Werbung im Netz dennoch unterbewusst war, und wenn es nur die Etablierung einer Marke ist. Vielleicht kaufen wir nicht mehr bewusst etwas direkt bei Klick, doch ich denke die lustigen AdClips von IBM und Microsoft bleiben schon vielen im Gedächtnis kleben. Die Herausforderung ist eben, die Konsumenten mit etwas originellem auf sich aufmerksam zu machen, und nicht die typischen Blinkebanner abzufeuern…

5 | Joern schrieb am 24.11.2008 um 09:06
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Deine (rhetorischen) Fragen kann ich fast alle mit “Ja” beantworten. Der Meinung von Peter kann ich mich anschließen: Natürlich wäre es schade wenn gute, kostenlose, Seiten verschwinden würden, aber letztendlich regelt sich der “Internetmarkt” von alleine. Und wenn die Seite wirklich gut ist bin ich auch bereit, einen Beitrag zu bezahlen, wie ich das z.B. für flickr und lastfm tue. Das ist meiner Meinung nach das richtige geschäftsmodell: Eine gute Idee mit eingeschränkten Funktionen kostenlos, wer mehr will muss zahlen, aber nicht gleich 5 Euro oder mehr im Monat.

6 | Karsten schrieb am 24.11.2008 um 11:46
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Ich bin seit jeher AdBlock-Verweigerer. Die Einstellung von Peter, dass Werbung nicht in das Geschäftsmodell eines Webprojekts gehört finde ich etwas befremdlich. Die Vielfalt und Breite der heute im Web verfügbaren Informationen, ist nicht allein durch Idealismus oder aus reiner Selbstdarstellung der Autoren entstanden. Auch wären die Webangebote der ursprünglichen Printverlage sicher nicht so umfangreich, wenn sich darüber keine Werbeeinnahmen generieren ließen. Es wäre interessant, was die c’t kosten müsste, wenn weder in der Printausgabe noch auf heise online Werbung zu finden wäre.

Wirklich nervige Auswüchse wie Popups, LayerAds etc. funktionieren nicht wirklich und verschwinden auch wieder bzw. fristen nach einiger Zeit nur noch ein Nischendasein.

7 | Peter schrieb am 24.11.2008 um 13:28
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@Chrsitian: Es ist immer tragisch wenn jemand aus finanziellen Gründen ein ambitioniertes Geschäftsmodell einstampfen muss, aber das liegt nicht in meinen Händen. Ich lasse mich einfach nicht von Bannern bewerfen, Punkt. Das ist nicht verhandelbar. Wenn man mir dann trotz dieser Verweigerung immer noch den vollen Content liefert, ist das entweder sehr wohltätig, sehr dumm oder besagter Content ist nicht gut genug, als dass man dafür Geld verlangen könnte – und dann ist eben einfach Sense. Nicht jedes Geschäftsmodell hat eine eingebaute immerwährende Existenzgarantie.

Wenn der Konsument nicht mitspielt, muss der Anbieter umdenken nicht umgekehrt. Sonst könnte ich dich, lieber Christian, ja für sämtliche Firmenpleiten der vergangen 10 Jahre mitverantwortlich machen. Hättest ja fleißig einkaufen können und sei es noch so großer Schrott.

@Karsten: Wenn Werbung nicht mehr funktioniert, weil alles und jeder Adblock benutzt (oder warum sonst auch immer), dann gehört sie in der Tat nicht mehr in das Geschäftsmodell eines Webprojekts. Alles andere wäre betriebswirtschaftlich … unklug.

8 | wheely schrieb am 24.11.2008 um 14:59
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Meine Meinung ist ähnlich Christians – Adblocker werden in Zukunft gute, werbefinanzierte Websites vernichten, wennn die Popularität und Bekanntheit unter DAUs zunimmt. Ich habe daher auch kein AdBlock in meinem Firefox drin.

… in meinem Firefox auf meinem Desktop-PC mit 19”-Bildschirm. Auf meinem 7”-Netbook habe ich einen, ansonsten sind viele Websites einfach nicht bedienbar. Dort brauche ich einfach einen Adblocker (Overlays lassen sich oft nicht schließen, z.B.), aber prinzipiell bin ich auch pro Werbung.

9 | Christian schrieb am 24.11.2008 um 16:28
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@Peter Sicherlich muss sich der Markt danach richten wie sich die Kunden verhalten, nur bedenken die Kunden hier nicht die Konsequenzen die ihre Taten nach sich ziehen.

Es gibt viele Seiten, für die würde es sich einfach nicht lohnen für ihre Inhalte Geld zu verlangen… so z.B. die unzähligen Newsseiten wie Spiegel & Co… wer würde hier schon richtig in die Tasche greifen nur um mal 1-2 Artikel im Netz zu überfliegen…. wohl kaum jemand. Nun kann man sagen das diese Seiten es wohl einfach nicht wert sind im Netz zu existieren, eben weil sich Ihr Geschäftsmodell nicht mit dem Verhalten der Konsumenten abdeckt, aber wollen wir wirklich ein Internet wo man keine Webseitenvielfalt mehr hat, sondern sich auf eine Gruppe von Seiten beschränkt für die man dann etwas abdrückt?

Wenn man es so weiter spinnt könnte man gegen jede Form der Werbung vorgehen… z.B. Blackboxes die die Werbung aus den TV-Kanälen ziehen, das gut zu finden ist wie ich finde aber relativ kurzfristig gedacht, denn immerhin kann ohne Werbung kaum ein Markt existieren…. wozu sollen deine Kunden denn bei dir noch Webseiten erstellen lassen wenn sie sie im Netz eh nicht mehr bewerben können?

Ich finde gerade wir aus der Webentwicklung schaden uns damit langfristig nur selber.

@Wheely Auf einem Netbook kann ichs verstehen, hier zahle ich z.B. auch über UMTS meinen Traffic, und da kann ein 100KB Flashbanner schon was ausmachen, zudem ist der Platz eh sehr eingeschränkt, obwohl das bei meinem 9 Zoll Netbook auch schon wieder geht.

10 | Eric Eggert schrieb am 24.11.2008 um 17:02
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@Christian: Gerade Spiegel und Co haben doch alle das selbe gleichgeschaltete Angebot WEIL sie auf Werbung setzen. Für gute Reportagen wäre ich ohne mit der Wimper zu Zucken bereit meine X Euro auf den Tisch zu legen, genauso für meine Regionalzeitung, wenn sie mir ein gutes Angebot bieten würde.

Kein wirkliches (Real-)Unternehmen kann sich ausschließlich mit Werbung finanzieren, dass soll aber im Internet unbedingt möglich sein?!? Nahezu alle wirklich relevanten Angebote im Internet finanzieren sich entweder durch ein Sekundärgeschäft (Verkauf von Zeitungen oder Services) oder durch Spenden. Wikipedia hat weder Werbung noch geht es den Bach runter, genauso Creative Commons. Und die 3 Dollar, die im Monat an Adsense-Einnahmen rein kommen sind für die meisten Webseiten auch richtig vernachlässigbar.

Niemand, der unternehmerisch tätig ist, kann es sich leisten nur eine Einnahmequelle zu haben und sich von Werbung abhängig zu machen. Und es hat sich auch noch kein Fernsehsender beschwert, dass ich während der Werbepause aufs Klo gehe – die Zeit zählt nämlich bei der Messung der Zuschauer mit, wie die IVW-Zahlen und damit die Werbepreise ebenfalls unabhängig von den eingeblendeten Bannern sind.

11 | muhli schrieb am 24.11.2008 um 18:57
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Prinzipiell habe ich nichts gegen Werbung im Internet, einen richtigen Adblocker habe ich deswegen auch nicht. Allerdings nutze ich NoScript, das zwar auch Werbung blockt, darüber hinaus aber noch mehr tut.
Vielmehr als Werbung stört mich die ganze Statistikerheberei. Zumal ich die Erfahrung gemacht habe, das gerade solche Dienste nicht selten dafür verantwortlich sind, dass Seiten stark verlängerte Ladezeiten haben.
An sich kann ich mich aber auch eher Peter anschließen. Ein Webangebot nur durch Werbung finanzieren zu wollen birgt meiner Meinung die Gefahr, dass der Content mit der Zeit der Werbung folgt, und nicht anders herum. Also sollte es vor allem auch für den Seitenbetreiber von Interesse sein, sein Angebot nicht nur durch Werbeeinnahmen zu finanzieren.

12 | Christian schrieb am 24.11.2008 um 19:55
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@Eric Sicherlich finanzieren sich die wenigsten Seiten allein von Werbung, bei den meisten ist es erfahrungsgemäß eine Mischkalkulation aus Premium-Accounts und Free-Accounts mit Werbung, doch fällt die eine Einnahme aus, muss das Loch zwangsläufig durch die Premiumaccounts gestopft werden…. bzw. gibt es dann einfach keine kostenfreien Content mehr.

Wikipedia ist eine der wenigen Seiten die Versucht den Weg über die freiwillige Schiene von Spenden zu gehen, nur haben die wenigsten Seiten eine Reichweite wie Wikipedia sie hat, und was noch viel wichtiger ist, nicht jede Seite hat komplett unbezahlte Schreiberlinge wie Wikipedia.

Sicherlich, wir nehmen nur unsere 3€ ein, doch ich freue mich auch über meine 3€ im Monat, denn die nutze ich genau dafür, meine Pro-Accounts im Netz zu refinanzieren….

Was das ausblenden von Werbung angeht: Wenn du in den Werbepausen aufs Klo gehst, dann schimpft da keiner, Einschaltquoten sind Einschaltquoten… wenn der werbende aber merkt, das seine Kosten in keiner Relation zu den Verkäufen mehr stehen, dann kann er schon zurückverfolgen woran das liegt… und bucht in Zukunft einfach keine Werbung beim Sender mehr, was genau dazu führt was wir heute erleben: Radiosender die keine Musik mehr spielen, sondern nur noch dumm rum sabbeln um sich Lizenzgebühren zu sparen.

Im Web ist es nicht anders, dort wird ständig gemessen wie erfolgreich eine Kampagne läuft, und wenn die Kosten steigen, weil keiner mehr die Werbung sieht, dann wird halt keine Kampagne mehr gebucht… kein Werbetreibern ist heute mehr so dumm und haut unendliche Budgets auf den Kopf ohne zu messen was am Ende dabei rum kommt.

Übrigens auch ein schöner Ansatz… Inhalte nur gegen Bares, wo wir auch gleich ein Elitenetz aufmachen können, Schüler, Arbeitslose und Bedürftige müssen dann halt draußen bleiben ;)

@muhli NoScript ist noch ne ganz andere Geschichte grml

13 | Peter schrieb am 24.11.2008 um 21:46
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@Christian: Wikipedia ist ganz sicher nicht die einzige anständige Website, die von Spenden und Einsatz von Freiwilligen lebt. Das gesamte Netz der Open-Source-Bewegung funktioniert so. Diese „Existenzform“ von Websites ist also durchaus sehr weit verbreitet und erprobt, Wikipedia ist nur das bekannteste Beispiel. Mein Eindruck ist außerdem, dass das hierzulande die meisten gar nicht erst versuchen. Drüben bei den Amis hat jedes dritte Blog ein Spenden-Widget in der Sidebar, hier kaum eins.

14 | GE schrieb am 25.11.2008 um 15:37
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Sobald mir einer, nachdem ich die ersten Zeilen gelesen habe, ein PopUp quer über den Inhalt legt, so dass ich nicht weiterlesen kann, und bei dem ich auch noch erstmal suchen muss, wie ich das wieder weg bekomme, ist der raus aus meiner Liste. So etwas lasse ich mir ganz einfach nicht bieten.

Insofern brauche ich keinen Werbeblocker, der Back-Button des Browsers reicht aus. Es gibt keine Internetseite, auf die ich nicht verzichten könnte.

Auch Werbebanner mitten im Inhalt nerven mich gehörig. Aber grundsätzlich habe ich nichts gegen Werbung, von mir aus im Header oder in der Sidebar, Hauptsache die Inhalte sind sauber vom Rest getrennt.

Die Inhalte kostenlos konsumieren und gleichzeitig jede Art von Werbung blocken ist nicht in Ordnung.

15 | Karsten schrieb am 25.11.2008 um 17:44
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Das Problem mit dem Bezahlen von Inhalten bzw. das Spenden dafür ist, dass einfach keine vernünftige Micropayment-Lösung existiert. Wenn eine Zahlung so einfach wäre, wie bei der Klofrau, dann hätte Wikipedia die sechs Millionen vielleicht schon längst zusammen und auch andere Anbieter von brauchbaren Inhalten, könnten auf Werbung verzichten.

Ich denke die beiden Finanzierungsmodelle (Werbung und Bezahlung/Spende) stehen aber nicht wirklich in Konkurrenz zueinander. Es gibt Content für den ist die nötige Zahlungsbereitschaft da und eben den anderen, der sich durch Werbung finanzieren lässt, was sich auch durchaus rechtnet.

16 | Dennis schrieb am 27.11.2008 um 14:55
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Kommt immer darauf an. Bei mir ist AdBlock sehr willkommen. Grundsätzlich habe ich nichts gegen Werbung, das Problem aber ist das ich fast keine Seite kenne die es damit nicht übertreibt…
Dezent am Rand oder so untergebracht stört mich Werbung nicht. Irgendwie nehme ich dezent platzierte Werbung sogar besser wahr als eine die mir aufgedrängt wird (jedenfalls bewusst), obwohl ich momentan gar keine mehr wahrnehme. block block block it. Ausnahmen wo ich den Blocker deaktiviere gibt es kaum.

17 | Johannes schrieb am 09.12.2008 um 09:24
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Auch gegen die Gefahr einen alten Thread wieder zu erwecken – ich bin gegen Werbung und setze auch AdBlock+ und NoScript ein.

Zwar plane ich im Moment auch ein Webprojekt, das sich ein paar zusätzliche Einnahmen mit Werbung verschaffen kann. Aber ich weiß, dass genug ohne Werbeblocker surfen. Insofern mache ich mir da keine Sorgen.

Geschickt platzierte Werbung ist nicht das störende. Spiegel.de, StudiVZ oder heise.de mit umrahmten blinkenden Werbepostern ablenken – das empfinde ich als störend.
Ansonsten bin ich gerne bereit für gute Inhalt auch zu zahlen.

18 | André (PN Admin) schrieb am 07.01.2009 um 15:02
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Hallo,
habe den Artikel gerade erst gefunden ^^
Also ich bin da geteilter Meinung. Ich selbst betreibe auch ein Online-Projekt, dass maßgeblich durch Werbung finanziert wird. Wir haben bereits versucht Content zu verkaufen, Premium Mitgliedschaften anzubieten und auch noch einige andere Dinge – die Akzeptanz ist jedoch relativ gering, so lange wir den Content noch frei zugänglich halten. Wir hatten vor 1,5 Jahren einmal für 3 Wochen (durch einen Fehler) die Inhalte nur noch für Mitglieder verfügbar:
Ergebnis war, dass sich deutlich mehr Besucher anmeldeten, i.d.R. mit Fakedaten. Allerdings gab es auch viele, viele Beschwerden.

Für uns war danach ein für alle Mal klar, dass wir unseren Content nicht sperren wollen, sondern für jeden frei zugänglich behalten. Seitdem versuchen wir durch verschiedene Verfahren die Kosten für Server + Traffik wieder einzufahren.

Aus meiner pers. Beobachtung muss ich jedoch feststellen, dass in den vergangenen 12 Monaten deutlich mehr Besucher auf AdBlocker setzen. Waren es Anfang 2008 noch rund 10%, so sind es heute bereits über 50%! Die “Blocker” sind damit in einem Maße gestiegen, der uns auch finanziell Probleme bereitet.

Wie wir darauf reagieren werden, wissen wir selbst noch nicht. Wahrscheinlich werden wir auf verschiedene Weisen versuchen, die Besucher dazu zu bewegen die Blocker zu deaktivieren. Außerdem erhalten Mitglieder zukünftig weniger Werbebanner, wodurch natürlich die Attraktivität der normalen Mitgliedschaft steigt. Die Premium-Mitgliedschaft ist dann komplett Werbefrei.
Wir hatten auch überlegt unsere Inhalte für “Werbeverweigerer” komplett zu sperren, wagen bisher jedoch noch nicht einen derartigen Schritt zu unternehmen (die Technik zur Erkennung ist bereits vorhanden ^^).

Wenn ich mir die Kommentare hier so durchlese, dann freut es mich, dass ich zumindest nicht ganz allein bin mit meiner Meinung.
Man stelle sich heute einmal vor, man könnte in Print, TV und Radio einfach so Werbung ausblenden. Wie würden sich die Medien entwickeln?
Nun, zumindest beim TV sieht man es… denn dort gehen einigen Sendern die Werbekunden aus…

Übrigens auch sehr interessant, dass “Werneblocker” für TV Geräte teilweise gegen das Urheberrecht verstoßen…

19 | Branchenknecht schrieb am 30.01.2009 um 02:25
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Werben ist eine Ur-natürliche Angelegenheit. Unser ganzes Verhalten wird ständig von Werbung beeinflusst. Daher denke ich das man Werbung nicht aus dem Leben ausschließen kann.
Ich betreibe ein Firmenverzeichnis. Adsense Werbung hat auf meiner Seite auch die Aufgabe den Content zu erweitern.
Besucher die auf meine Seite klicken erhalten zu den eingetragenen Unternehmen eine Vielzahl anderer Anbieter über die Adsense Einblendungen. Dies wird auch häufig von Besuchern genutzt.

20 | Daniel schrieb am 30.01.2009 um 16:59
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Werbung im Netz geht meist in Ordnung. Mich stören Banner, AdWords & Co. nicht – manchmal sind Seiten dabei auf die ich immer wieder gern zurück kehre.
Nervig wird’s allerdings, wenn Layer die Sicht auf die Seite versperren und sich nicht schließen lassen bzw. ein Klick auf das “X” die Werbeseite öffnet… In einigen Werbungen versteckt sich auch gern mal etwas, was mein Avira Antivir anspringen lässt. Diese URLs treffen sich dann in meiner hosts und sind dort mit localhost verknüpft.

21 | klickuno schrieb am 30.01.2009 um 22:11
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Ich interessiere mich erst seit kurzem genau für dieses Thema: Werbung im Internet. Ich würde mal gerne die Dimensionen ein bißchen kennen. Hat irgend jemand eine Ahnung, was so gut laufende Portale wie gmx oder web.de monatlich an Einnahmen für ihre Werbebanner haben?

22 | Marcus Polster schrieb am 13.03.2009 um 15:07
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Hallo,

zu Kommentar 15 möchte ich auf den Blog http://micro-payment.blogspot.com verweisen. Micropaymentlösungen werden bereits einfach, schnell und sicher realisiert.

Ich freue mich auf euer Feedback.

Viele Grüße,

Marcus Polster

23 | Carsten schrieb am 25.11.2009 um 13:26
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Ich belebe nochmal diesen Artikel, weil ich heute nochmal über AdBlock und Werbung nachgedacht habe. Ich nutze AdBlock und spätestens nach 1 Tag ohne die Extension überlege ich mir schon Alternativen. Ich komme oft genug auf Seiten, die mit dummer Werbeplatzierung (womöglich auch noch Popups…) die Seite für mich kaputt machen. Einfach zu aufdringlich und zu störend, manchmal entdeckt man doch den eigentlich Inhalt nur noch durch zufall in der zweiten Bildschirmhälfte.

Jedenfalls sehe ich das wie beim TV: Ich schalte bei Werbung um. Und ich habe einen HDD-Rekorder und spule dann die Werbung weg. Und das ist bitte auch meine Entscheidung, ich lass mich da nicht zwingen. Sonst verzichte ich lieber auf Inhalte, und genau das mache ich auch im Netz.

Wenn die Werbung aber gut platziert ist, und sie nicht störend in den Vordergrund rückt, finde ich das ok. Z.B. die Werbung auf Youtube-Videos wird mich niemals stören. Wenn last.fm so eine Werbung vor dem Start des Radios abspielen will, auch gut. Dann mute ich halt solange und schau mir in der Zwischenzeit eine andere Seite an.

Und sollte es irgendwann mal erzwungene Werbung im Netz geben, dann bin ich einer der ersten die eine weitere Extension einsetzen oder als Contributer mithelfen, eine zu bauen. Oder ich nutze ganz einfach andere Services, die ohne Werbung oder zumindest mit weniger aufdringlicher/erzwungener Werbung auskommen.

Ok, das war jetzt der Nachtrag zu diesem monatealten Artikel. ;-)

24 | Christian schrieb am 29.11.2009 um 20:26
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Jap, das Thema ist damit dennoch verfehlt ;) Klar, rein von meinem egoistischem Gedanken ist klar, das jeder von einem AdBlocker profitiert.

Damit ist aber immer noch nicht geklärt wie man den jeweiligen Seitenbetreibern denn etwas zurück geben will. Du blockst ja nun einmal erstsmal generell alles, und bekommst also quasi garnicht mit ob dich jetzt jemand mit PopUnders und Layer-Ads zubomben will, oder er nur einen unanimierten Werbebanner in der Sidebar hat.

Und das ist der Punkt um den es geht. Ich persönlich lebe ohne Adblocker und habe keine der oben beschriebenen Probleme, bis auf nervige Layer-Ads, wobei die mittlerweile auch immer weniger werden und im Alltag kaum noch stören.

25 | LaraRoe schrieb am 09.12.2009 um 16:43
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Ich bin AdBlock Benutzer und auch auf Scriptkiddyseiten unterwegs. Mir persönlich reichen aber schon Seiten wie Spiegel-online völlig aus, um einen Adblocker zu installieren. Google Werbeung lasse ich grundsätzlich einbinden.
Und da is man meiner Meinung nach auch schon beim Kernpunkt. Werbung, die contentbezogen ist, nehme ich nicht als störend wahr. Im Gegenteil. Solche Werbung erlaubt mir oft weitere Seiten zu finden, die mich interessieren. Die beste und viel zu selten angetroffene Werbung ist aber meiner Meinung nach, die, die direkt in den Inhalt einbezogen ist. Man schreibt über jQuery? Verlinkt über entsprechende Links auf Bücher von Amazon, empfehlt Router von irgendeinem Webhoster etc.
Wer einen Bastelblog betreibt sollte auf die Stempel-, Papier- Locher- und Stifthersteller verweisen. Photoshopblogs auf Adobeprodukte, Wacomtabletts, Pluginhersteller.
So hat man eine Zielgruppengerechte Werbung, die direkt im Content liegt und so auch nicht ausgefiltert wird. Das passt doch sicherlich deutlich besser, als eine übermäßige aufdringliche, animierte Version irgendwelcher Banner oder nicht weggklickbarer eingeblendeter Divs und Banner.
Das ist leider nicht nur auf Warezseiten der Fall, sondern auch bei Seiten, die eine Dienstleisung anbieten, für die ich ohnehin bezahle.
Wenn man das Beispiel von Deviantart nimmt, so passt die verfolgte Strategie meiner Meinung nach auch hervorragend. Wer kein Premiummitglied ist kann zwar auf so ziemlich alles zugreifen, aber muß wesentlich öfter klicken, um sich die Gallerien anzusehen.
Ich bin selbst Webdesignerin und möchte, dass meine Redaktionelle Tätigkeit in Blogs und Podcasts sich für mich zumindest kostenneutral gestaltet und zwar nicht weil ich dadurch zu Aufträgen komme, die ich sonst vielleicht nicht hätte. Die Werbung die ich dazu einsetze ist aber immer Inhaltsbezogen.
Das Einzige was ich an der aktuellen Praxis schwierig finde, ist dass es viel zu wenige Hersteller gibt, die auch entsprechende Programme anbieten.

26 | Dani schrieb am 02.09.2010 um 17:24
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Sehr interessante Informationen, vielen Dank dafür. Gruß Dani

27 | Didi schrieb am 15.09.2010 um 14:04
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Werbung im Internet wird, wie beschrieben , immer wichtiger. Wege um zu werben gibt es viele. Aber was für den einen gut ist, muss für den anderen nicht wirksam sein.
Geld kostet es meist schon und man ist ja auch bereit für sinnvolle Werbung Geld zu bezahlen. Leider ist es so, das man auch zugeschwemmt wird….

28 | Thesis schrieb am 27.09.2010 um 00:17
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Offensichtlich gibt es viele Dinge, die man um das Internet machen kann, weil es wirklich eine weltweite Sache. Ein guter Analytiker, muss für diese Analyse sehr breit, da dies zu viel Möglichkeiten und auch große Chancen für Sie führen kann.

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