Still und heimlich, und ohne jegliche Ankündigung durch einen Blogpost hielt er nun einzug in meinen 4 Wänden, der iMac.

Zwar war das letzte Hardwareupdate nicht ganz das was ich mir erwartet hatte, doch noch länger warten wollte nicht. Anfangs schwankte ich wieder zwischen iMac oder aufgemotztem Windows-PC, die Neugier ließ den iMac dann am Ende aber siegen.

Nun sind die ersten 48 Stunden mit dem iMac vergangen, und eigentlich ist das eingetreten was ich mir im stillen schon fast gedacht hatte: Ein wenig Ernüchterung. Die ersten 2 Stunden verliefen sauber und reibungslos. Aufbau war einfach, Verarbeitung ist super, OS schnell für den ersten Bootvorgang vorbereitet.

Am ersten Tag war nicht viel machbar in den 3 Stunden zwischen der Abholung bei UPS und dem ins Bett fallen. Gestern ging es dann an die Bestückung mit Software. Ich wusste ja das man beim Mac nicht die gleiche Auswahl an Freeware hat wie unter Windows, allerdings bin ich doch etwas erschlagen für was man teilweise alles Geld abdrücken soll/muss. Das fängt bei den Texteditoren an und hört bei Treibern noch lange nicht auf. Wer also einen Switch wagt, der sollte nicht nur mit der Mac-Hardware rechnen, sondern auch noch ein paar hundert Dollar für Software einplanen, so zumindest mein erster Eindruck. Das ist im Prinzip ja nichts verkehrtes, gute Arbeit soll auch bezahlt werden, aber wer sich den Idealismus nicht leisten kann/will steht einer doch etwas kargen Softwareauswahl gegenüber.

Der Switch gestaltet sich bisher doch sehr holperig. Lightroom war das geringste Problem. Einfach alle Bilder übers Netzwerk rüber kopiert, die Katalogdatei importiert und die Pfade zu den Bilderordnern angepasst. Das ging Flink.

Es gibt jedoch so Feinheiten, an die ich mich nur schwer gewöhnen werde. Ich war z.B. nie ein Fan von Musikverwaltung. Bisher habe ich meine Alben in Ordner verpackt und über meine Ordnerstruktur organisiert. iTunes will mir das nun komplett abnehmen. Wäre ja auch nicht das Ding, wenn meine ID3-Tags nicht teilweise nicht ganz sauber wären. So wird z.B. ein neues Album angelegt wenn beim Interpreten “feat. XXX” steht, was in einem unorganisiertem Haufen endet.

Was für mich als Switcher zwar nur ein kleines, aber doch krasses Problem darstellt ist die Sortierung im Finder. Von Windows ist man es gewohnt das in einer Ordnerauflistung erst die Ordner erscheinen und dann die Dateien, beides jeweils nach Alphabet sortiert. Unter Mac ist eine Solche Sortierung nicht möglich, was sich auch auf die genutzten Programme auswirkt. Hat man also einen Order mit 1200 Dateien und 5 Ordner, so kann man erstmal ordentlich lange nach den Ordnern ausschau halten. Für mich erstmal unpraktisch, aber vielleicht kommt ja noch der WOW-Effekt und ich begreife warum man es den Switchern hier so schwer macht.

Zwischenzeitlich gab es dann auch gleich den ersten System-Crash und das Problem das der iMac nicht mit meiner Windowsfreigabe kooperieren wollte (und ja, das lag definitiv am Mac und nicht an Windows), aber gut, hoffen wir mal das es ein Einzelfall bleibt.

Und so fällt mein erster Eindruck doch erstmal etwas negativ aus, was ich aber wie schon gesagt fast erwartet hatte. Von Windows war/bin ich es gewöhnt meist wirklich alles bis ins kleinste Detail so einzustellen wie ich es haben will.Der Mac erdrückt einen hier teilweise erstmal mit Vorschriften, welche man teilweise leider einfach nicht durchbrechen kann, oder wenn doch, dann mit Software die man wieder mal für XX$ dazu kaufen muss damit diese Probleme löst die eigentlich gar nicht da sein sollten. Solche Sachen wie mit iTunes erleichtern das ganze auch nicht, denn jetzt müsste ich mich eigentlich erstmal hinsetzen und alle meine MP3-Dateien vereinheitlichen… da ich dazu keine Lust und Zeit habe wird es wohl zwangsläufig ein anderer, leichterer, Player werden.

Ich will hier nichts verteufeln, es war mir klar das ich dieses OS wohl erstmal dafür hassen werde das es einfach anders ist. Die Frage ist jetzt nur, ist es nicht nur anders, sondern ist es auch besser… und zwar nicht nur für die Allgemeinheit sondern speziell für meine Bedürfnisse. Das wird wohl einzig die Zeit zeigen.

Ich bin ehrlich, heute ist der erste Anflug von Begeisterung erstmal wieder verschwunden… geben wir dem ganzen noch ein paar Wochen damit ich mir eine saubere Meinung bilden kann.


Kommentare zum Thema Da ist er also, der iMac:

1 | Torsten schrieb am 26.03.2009 um 00:49
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Der Finder und die schlechte Multimonitorunterstützung (unter Windows habe ich hier UltraMon) hat mir Mac OS dann auch ausgetrieben. Das sind zwar eigentlich Kleinigkeiten, aber bei der täglichen Arbeit einfach extrem störend. Zumal ich nach tagelanger Suche tatsächlich keinen Ersatz finden konnte.

2 | ilop schrieb am 26.03.2009 um 00:56
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tja, ich dachte es mir schon, dass ein switch nach mehr als 14 jahre unmöglich sein wird… ich glaube ich habe schon den 5. anlauf von ubuntu unternommen, und wie immer schlummert die partition mit 25gb vor sich hin. für dein mp3- problem habe ich vielleicht abhilfe: http://www.id3renamer.com/ (freeDB anbindung)… win only ;)

3 | Arne schrieb am 26.03.2009 um 03:26
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Irgendwie scheint das Karma zu sein. Es ist immer so, dass den Skeptikern die Macs abstürzen, den anderen aber nicht.

Das mit dem Finder kann ich zwar nachfühlen, muss aber mit Logik gegenhalten. Ordner vor Dateien aufzulisten macht keinen logischen Sinn, ist einfach nur antrainiertes Muster. Und dass es “Switchern schwer gemacht wird” halt ich für fragwürdig. Ein Mac ist eben ein Mac und keine Windows-Krücke, da wird auf die Mac-User geachtet und nicht auf die Windows-User. “Switcherfreundlichkeit” würde das System ohne Grund an Windows annähern, wer will das? Ein Switch bedeutet, die neue Welt entgegenzunehmen und nicht die alte Welt mitzuschleppen.

4 | Ulf schrieb am 26.03.2009 um 03:36
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Da kann ich Arne nur zustimmen. Ein Mac ist nun mal ein Mac und keine Maschine, die nur dafür gebaut wurde, um Windows-Nutzer anzulocken. Einfach eine andere Welt mit einer anderen Philosophie dahinter. Ich kann deine Argumente schon verstehen, direkt nach dem Wechsel habe ich es nicht anders gesehen, da ich vorher ebenfalls rund 12 Jahre mit Windows gearbeitet habe, mittlerweile könnte ich mir aber nicht mal mehr ansatzweise vorstellen, zurück zu gehen und wieder mit Windows zu arbeiten.

Die schlechte Multimonitorunterstützung verstehe ich nicht so ganz. Was ist daran schlecht? Wenn ich einen Zweitschirm anschliesse, wird der sofort erkannt und sogar auf die korrekte Auflösung eingestellt. Wo liegen deine Probleme? Im Übrigen verhält es sich mit Linux genau wie mit Mac OS: die Systeme werden nicht für wechselwillige Windows-Nutzer gebaut. Was würde es auch bringen, ein anderes OS zu imitieren? Genau deswegen gibt es ja die Alternativen.

Gib dir und dem Mac zwei Monate und ich vermute, dass es dir genau so gehen wird wie Arne und mir.

5 | Patrick schrieb am 26.03.2009 um 08:12
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Hi Christian,

als alternativen Music-Player kann ich dir Cog empfehlen, der hat ‘ne Sidebar mit klassischer Ordneransicht.

Das mit den Ordnern im Finder hat mich persoenlich auch dazu veranlasst nach einer Alternative zu suchen und bin dann bei Path Finder gelandet, welches, wie du schon angemerkt hast, auch wieder was kostet, aber er kann natuerlich noch einiges mehr und fuer mich mittlerweile unverzichtbar geworden, da das Arbeiten mit Dateien insgesamt deutlich vereinfach wird.

Falls du noch irgendwelche Software-Fragen haben solltest dann schreib’ mir einfach ‘ne Mail, ich kann Dir da bestimmt weiterhelfen.

Greetings und noch viel Spass mit deinem neuen System.

6 | Franka schrieb am 26.03.2009 um 08:39
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ich kann das auch nicht ganz nachvollziehen. ich habe vor 1,5 jahren gewechselt. natürlich kann man im finder die ornder zuerst anzeigen lassen. linksklink->immer ausrichten nach->art. und zack, sind die ordner vorn. in itunes kannst du die songs nachtaggen mit dem programm ieatbrainz. anhand verschiedener merkmale durchsucht das programm das internet. gibt es meherere möglichkeiten, klickst du die richtige an und itunes übernimmt das. nichts ist so einfach wie itunes. seitdem ich damit meine musik organisiere, habe ich die ordnerstruktur nicht mehr gesehen. man muss sich einfach nicht mehr drum kümmern. auch dein softwareproblem verstehe ich nicht. alles, was man für die tägliche arbeit benötigt, gibt es als freeware. es sei denn du brauchst was ganz spezielles, weil du einen bestimmten beruf hast oder so. probier mal die seite http://www.free-mac-software.com . da findest du alles sehr schön nach kategorien sortiert. als schreibprogramm empfehle ich dir neooffice. ein kostenlosen editor gibt es auch: textwrangler.

ich habe meinen umstieg noch nicht bereut. das system läuft einfach. es ist unglaublich durchdacht. als ex-windoof user denkt man anfangs viel zu kompliziert. apple hat für alles den einfachsten weg gewählt. einfach einfach denken und nicht so verschlungen, wie man es von windows gewohnt ist.

so, und jetzt viel spaß mit deinem imac, auf den ich echt unglaublich neidisch bin! ;-) und bei fragen, kannst du mir auch gern mailen!

7 | kronn schrieb am 26.03.2009 um 09:01
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Ich kann deine Situation sehr gut nachfühlen. Gerade das mit der Verzeichnissortierung stört mich auch. Zum Vergleich:

  • Windows listet zuerst Ordner, danach Dateien auf. Groß- und Kleinschreibung wird ignoriert
  • Mac OS X listet nur nach Namen, dabei Groß-Buchstaben vor Kleinbuchstaben.
  • die Unix/Linux-Kommandozeile listet standardmäßig genau wie der Finder, bietet aber mit “ls -l | sort” beliebige Sortierungen an.

Mich stört am Mac, dass einem eine Menge Entscheidungen abgenommen werden und viel Komplexität verborgen ist. Andererseits ist gerade das ja auch das Hauptargument dafür :-) Im Gegensatz zu Windows ist jedoch dadurch die Oberfläche extrem konsistent. Unter Windows lernt man beispielsweise 2 bis 5 Orte für Einstellungen kennen. Unter Mac gibt es einen Standardplatz dafür mit einer Standardtastenkombination.

Das Umgewöhnen fiel mir recht leicht, da ich zeitgleich zur MacOS-Oberfläche eine wesentlich bessere Kommandozeile hat. Der Schritt von Windows zu Mac ist derzeit für mich in erster Linie ein Zwischenschritt auf dem Weg zu Unix.

Bzgl. Software kann ich bestmacsoftware.org und opensourcemac.org sehr empfehlen.

8 | Gerrit van Aaken schrieb am 26.03.2009 um 09:09
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Der Kontrollzwang legt sich mit der Zeit, glaube mir. Man gewinnt immer mehr Vertrauen in die Selbstorganisation des Systems und in die Konventionen, die das OS vorgibt. Die haben sich da schon was bei gedacht. Und es spart Zeit. (Habe selber früher gerne gefrickelt, jetzt will ich produktiv sein.)

Ach ja, und Textwrangler ist ein cooler freier Editor. Überhaupt: Wenn Du noch konkrete Freeware-Softwaretipps brauchst, melde Dich einfach per Mail.

9 | David Maciejewski schrieb am 26.03.2009 um 09:31
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Der Mensch hat ein riesengroßes Laster: Er ist ein Gewohnheitstier. Alles, was nicht seinem erlernten entspricht ist grundsätzlich erstmal komisch, falsch, fehlerhaft. Dabei ist es der Mensch, der nicht fähig ist, sich anzupassen oder umzudenken. Doch der Mensch ist auch schlau und lernt mit der Zeit um.
Klingt absolut doof, ist aber genau so.

Jahrelang Windows nutzen und dann auf einen Mac umsteigen heißt definitiv umlernen. Und ich habe dich ja gewarnt: Am Anfang wirst du fluchen, weil du es nicht anders gewohnt bist (siehe Einleitung von mir oben).

Ich selbst werde älter und teile meine Meinung absolut mit Gerrits: Ich will nicht mehr frickeln wie früher, sondern einfach nur noch produktiv arbeiten. Und ich liebe es inzwischen absolut, dass ich ein Foto nicht nach Ordnern sortieren muss, sondern es einfach in iPhoto reinschmeiße und mir direkt angucke – während du noch sortierst. Ich liebe es, neue Songs auf dem iPhone zu kaufen, synce und höre sie sofort auf dem Mac, während du noch Ordner anlegst und sortierst.
Die Zeit ist vorbei. Und wenn du offen bist für Neues, dann wirst du auch Gefallen daran finden. Für alle anderen gibt es komische Tools, die die Windowswelt nachaffen. Da hätte man sich den Umstieg auch sparen können.

Im Übrigen erkenne ich keineswegs einen Softwaremangel beim Mac. Das gilt auch für die Grundaustattung seitens Apple (Stichwort iLife). Im Netz findest du unendlich viel Software, für alles und jeden Zweck, sehr vieles davon auch kostenlos.

10 | Patrick schrieb am 26.03.2009 um 10:13
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@franka
Das funktioniert aber nur so lange du in dem Ordner keine Dateien hast deren “Art” mit einem Buchstaben vor “f” wie “Folder” oder “o” wie “Ordner” anfaengt. (Screenshot zur Verdeutlichung)

Wenn du zum Beispiel Dateien hast, die als Art “AVI-Film” haben dann werden die natuerlich zuerst angezeigt und die Ordner irgendwo mittendrin.

11 | Christian schrieb am 26.03.2009 um 11:06
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Wie gesagt, ich verteufele den Mac ja auch nicht… das sind nur meine ungefilterten Eindrücke der ersten 48 Stunde, und die sind halt erstmal negativ weil der Mensch halt erstmal alles so haben will wie er es gewohnt ist ;)

An viele Dinge hab ich mich schon gewöhnt oder finde sie viel besser, die Sortierung im Finder finde ich aber nach wie vor absolut schrecklich. Wenn man sich durch Dateistrukturen bewegt ist es doch gerade in Web-Apps der Fall das man erstmal 20 Ordner durchlaufen muss um an die Datei zu gelangen die man öffnen will oder muss. Das heißt es ist nur konsequent das die Ordner eine höhere Priorität haben als Dateien, da man Ordner einfach häufiger aufrufen muss als Dateien.

Was Patrick sagt ist mir auch schon aufgefallen. Ordne ich nach Art sortiert er die Art auch nur alphabetisch, und Arten mit Buchstaben vor “O” wie “Ordner” tauchen dann auch wieder am Anfang auf. Ein weiterer Tipp war das sortieren nach Größe, das sorgt allerdings dann auch dafür das der Rest der Dateien total durcheinander wirkt und man sich dann unter den einzelnen Arten garnicht mehr zurecht findet. Aso, Patrick.. wieso heißt das Item bei dir “Folder” und bei mir “Ordner” dein OSX scheint ja sonst auch auf Deutsch zu laufen?

Also Dateisortierung ist im Finder finde ich (zumindest aktuell) ein Graus, eine Lösung wäre evtl. das Item “Ordner” in “_Ordner” umzubenennen, wenn das denn ginge?

Ich bin guter Dinge das ich mich mit dem Mac noch anfreunden kann, ich wollte damit nur aussagen das niemand der Switcht erwarten sollte das alles sofort reibungslos läuft, zumindest wenn man vorher 0 Erfahrung mit dem OS hat.

Danke nochmal an alle die mir bisher freundlicherweise geholfen haben, und auch an die die es angeboten haben :)

12 | Christian schrieb am 26.03.2009 um 11:18
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@Franka ieatbrainz stürzt bei mir nur immer sofort ab, scheint vom Hersteller auch nicht mehr betreut zu werden… schade, andere Vorschläge?

13 | David Maciejewski schrieb am 26.03.2009 um 11:48
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Datei im Finder anklicken, Anfangsbuchstaben des Ordners eintippen, den du suchst du ups, da ist er. ;-)

14 | Arne schrieb am 26.03.2009 um 11:59
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Ich muss übrigens auch sagen, dass mir persönlich der Finder nicht mehr so wichtig ist wie damals der Explorer. Durch Spotlight und die Selbstorganisation in den Medienverwaltern wie iTunes und iPhoto kriege ich die meisten Dateiorganisationen eh nicht mehr zu Gesicht – wozu auch?

Gut, bei Webprojekten ist das natürlich noch anders, aber die sehe ich meist in der Seitenleiste von TextMate oder Aptana.

Und wie ich schonmal in meinem Evangelismus-Artikel geschrieben habe: Unter OS X gab ich merkwürdigerweise die Verwaltung von Dateien sofort an iTunes und iPhoto ab, was für mich unter Windows einfach undenkbar war. Aber aus irgendeinem Grund vertraue ich OS X da mehr.

15 | Christoph schrieb am 26.03.2009 um 13:34
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Kann mich nur Arne anschließen. Spotlight ist (zitat) “absolut pornös”. Dem Finder habe ich am Anfang auch meine Freundschaft aberkannt (habe das MBP auch erst seit rund nem Monat). Aber ich wurde dann “bereiter” wirklich umzusteigen.

Woran ich mich immernoch nicht richtig gewöhnt habe, sind zwei Dinge:
1. Anwendungen werden nicht beendet, wenn alle ihre Fenster geschlossen werden
2. Tastenkombinationen … meine Herren. Strg-C -> Cmd-C etc. das war sehr schwierig. Und bis ich die “~” gefunden habe, hats echt 10 Minuten gedauert.

Ich denke, dass man als Windowsnutzer aber immer wieder überrascht wird, gerade am Anfang. Strg-Mausrad: Instant-Bildschirmlupe (Pixel im Design verschoben und ähnliche Fälle machen sowas nötig :) ).
Oder Screenshotfunktionen per Tastenkombi, herrlich!

Und das beste zum Schluss: Ich will nieee wieder ohne Exposé arbeiten!!!

Beste Grüße vom “auch-gerade-erst”-Switcher :)

16 | Arne schrieb am 26.03.2009 um 14:10
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Das mit den Tastenkombinationen ist aber eigentlich recht einfach. Generell liegt erstmal fast alles, was unter Windows auf Strg liegt auf dem Mac auf der cmd-Taste :D Naja, fast alles eben ;-)

Was ich dabei aber viel genialer finde, ist die Logik, mit der die Tastenkombinationen angelegt sind. Man findet versteckte Zeichen nicht durch Raten, sondern durch logisches Denken! Zum Beispiel liegen alle halbwegs senkrechten Striche auf der 7: Shift+7 = Slash, alt+7 = Pipe, Shift+alt+7 = Backslash. Das ist einfach nur logisch, nachvollziehbar und gut zu merken! Selbiges auch mit Punkten: Ohne Modifikator ist es ein Punkt, mit gedrückter Alt-Taste kommt aber die Ellipse (drei Pünktchen: …).

Genauso ist es mir schon oft passiert, dass ich nach einer Tastenkombi gesucht habe, einfach cmd+Anfangsbuchstabe ausprobiert habe und es kam genau das heraus, was ich wollte.

17 | Christoph schrieb am 26.03.2009 um 14:29
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Wie gesagt Arne. Eine Sache der Umgewöhnung. 10 Jahre PC gehen halt auch nicht spurlos an einem vorrüber.

Und jetzt bitte nicht schimpfen. Aber ich vermisse Pos1/Entf/Ende schon sehr :) Die Tastenkombis mit Cmd machen ja ebenfalls Sinn. Aber die Umstellung dauert halt. Und verursacht Muskelkater, weil man sich dieses “kleine finger-strg” mit “zeigefinger-c” abgewöhnen muss.

18 | Patrick schrieb am 26.03.2009 um 17:38
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@Christian
Ich muss ehrlich sagen das ich keine Ahnung hab’ warum meine Ordner im Finder “Folder” heissen, aber ich hab’ auch schon so viel mit meinem System rumgespielt, dass es bestimmt irgendein Hack ist.

Das mit dem Umbennen der Art geht soweit ich weiss, sollte man aber eigentlich nicht machen (hab’ dazu irgendwo/irgendwann mal ‘ne Erklaerung dazu gelesen), vor allem nicht mit Sonderzeichen vollstopfen, obwohl das an sich schon die bequemste Variante waere.

Anstatt ieatbrainz solltest du Dir lieber MusicBrainz Picard anschauen, das bekommt ab und an auch Updates und ist wirklich cool wenn man ‘ne grosse Menge an MP3s bereinigen will.

Greetings

19 | Franka schrieb am 26.03.2009 um 17:53
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ja, das wollte ich dir auch vorschlagen. von den gleichen entwicklern gibt es noch jaikoz. habe beides kurz getestet. letzteres hat mir besser gefallen. aber probieren könntest du beide mal.

20 | Arne schrieb am 26.03.2009 um 18:28
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Kann eines von den genannten Tools eigentlich das iTunes-typische Compilation-Tag setzen? Würd gern die SXSW-Sache in iTunes importieren, aber pro Datei ein Album zu haben ist bei 5GB etwas blöd ;-)

21 | Torsten schrieb am 27.03.2009 um 00:44
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@Ulf
Das Problem bei mehreren Monitoren ist, dass ich nicht sehe welches Programm auf welchem Monitor liegt. Bei WIndows habe ich mit UltraMon pro Monitor/Desktop eine eigene Taskleiste. Hat man unter MacOS ein Programm auf den Zweitschirm gelegt, ist die Symbolleiste unverständlicherweise trotzdem auf dem Hauptschirm. Ein Maximieren des Programmfensters auf den vollen Desktop vermisse ich auch. Evtl. gibt es ja ein Tool dafür, konnte aber leider nichts finden. Gerade die Ruby ON Rails Entwicklung ginge unter MacOS deutlich einfacher von der Hand.

22 | Ulf schrieb am 27.03.2009 um 07:35
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@Torsten
Hast du schon mal was von Exposé und Spaces gehört? ;-) Damit wird es nämlich wirklich einfacher. Die Taskleiste von Windows ist ein Relikt aus den 90ern und mittlerweile vollkommen unbrauchbar. Als ich letztens mal wieder mit Windows arbeiten musste, bin ich wegen dieser Taskleiste bald verrückt geworden. Mehr als sechs Fenster und sie wird unnütz. Ich wüsste jetzt auch nicht, wieso die RoR-Entwicklung mit den von dir genannten Eigenschaften einfacher werden sollte. Wenn ich RoR entwickle, habe ich im Allgemeinen nicht mehr als zwei Fenster offen, davon kommt eines auf den linken, das andere auf den rechten Bildschirm. Und Vollbild-Nutzung ist eine Angewohnheit, die du noch von Windows hast. Nach einem halben Jahr Mac OS vermisst man das eigentlich nicht mehr, im Gegenteil, man fragt sich, wieso man früher immer alles im Vollbildmodus betrieben hat.

PS: Deine Homepage geht nicht…

23 | Ulf schrieb am 27.03.2009 um 11:01
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Warum um alles in der Welt hast du eigentlich eine Webcam auf deinen iMac geklebt? Reicht dir die iSight nicht? :-D

24 | Torsten schrieb am 27.03.2009 um 16:21
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Ja, von Exposé und Spaces bin ich auch recht angetan, aber die Leisten fehlen mir trotzdem ;). Nach einen halben Jahr? Habe nach mehreren Wochen aufgegeben.

Ich meinte die Ruby On Rails Entwicklung würde unter Mac OS deutlich einfacher als unter Vista werden, das ich benutze.

Danke für den Hinweis, werde Goneo mal kontaktieren müssen. Die Weiterleitung ist eigentlich richtig eingerichtet und mit www funktionierts seltsamerweise auch.

25 | Christian schrieb am 28.03.2009 um 00:28
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@Ulf Weil Sie einfach besser ist als die iSight. Das ist die Quickcam Pro 9000 und wenn ich ne bessere Cam hab als die integrierte kann ich sie doch auch nutzen ;)

Aber ich denke auf kurz oder lang wird sie wohl wieder den Weg in die Bucht finden.

26 | Basti schrieb am 28.03.2009 um 21:54
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Ich als permanent Appleendanwender der wenig Ahnung von Computern hat, freue mich über die einfache Bedienbarkeit. Der Vorteil ist es funktioniert alles Problemlos. Keine komischen Programminstallationen, wenn ich Musik will starte ich itunes (und ich mag itunes, kann nicht verstehen das jemand es nicht mag, alle meine iPods mögen iTunes) usw…

Ich kann mir vorstellen das Computer“freaks” das ganze zu starr ist… Aber Apple will wohl eher dem Endanwender gefallen der mit seinem Rechner arbeiten will und nicht die Lust hat an ihm rumzudoctorn bis dann mal was funktioniert!

27 | SonicHedgehog schrieb am 31.03.2009 um 19:00
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Ich würde ja gerne mal probieren, ob mir so ein Mac wirklich gefällt, wie ich schon sehr stark annehme. Jedoch will ich nicht zum “Probieren” gleich einen Tausender auf den Tisch liegen. Das ist überhaupt für mich einfach zu viel Geld!

@Christian: Hattest du diese Vorstellung nie? Dass du “Unmengen” an Geld ausgibst und dann extrem enttäuscht wirst?

PS: Dass z.B. sogar Treiber kosten: Also wer in die Mac-Welt eintauchen will, der sollte echt den Haufen Geld immer bei sich haben..

28 | Franka schrieb am 02.04.2009 um 12:48
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@SonicHedgehog Na, das ist ja mal wieder totaler Quatsch!
“Also wer in die Mac-Welt eintauchen will, der sollte echt den Haufen Geld immer bei sich haben..”
Ich weiß zwar nicht, was Christian für einen Treiber braucht, aber mir ist in den letzten 2 Jahren noch keiner untergekommen, der etwas kostete. Wenn man den Mac bekommt und einen Drucker anschließt, muss man ihn größtenteils noch nicht einmal installieren, weil alles schon da ist. Darüber hinaus ist die Software insbesondere was Mac OS X betrifft günstiger als das berühmt berüchtigte Vista. iWork kostet ebenso weniger als MSOffice. Und auch iLife hat einen guten Preis. Und das ist letztlich bei einem neuen Mac dabei. Davon können WinUser nur träumen. Drucker, Kameras, Mäuse etc können beliebig eingesetzt werden, da diese so gut wie alle für bei Systeme kompatibel sind. Es mag sein, dass die Erstanschaffung kostenintensiver ist, aber für alles andere muss man auch nicht mehr Geld ausgeben als in der PC-Welt. Wer spezielle Software braucht, wird dafür sowohl windows- als auch macbasiert Geld ausgeben müssen.
Und wie Basti schon sagt, der Mac ist endanwenderorieniert – kein Rumbasteln, Rumdoktern – er läuft einfach! Kein Defragmentieren, keine merkwürdige Registry. Darüber hinaus ist Apple einfach innovativ und dass die Dinger auch noch stylisch sind, das wissen wir inzwischen auch! ;-)

29 | Tekl schrieb am 14.05.2009 um 07:40
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Ich war jahrelanger Windows-Anwender, habe aber irgendwann festgestellt, dass ich mir viele nervige Dinge dort immer durch Zusatztools beheben musste, was bei OS X aber schon direkt an Bord ist. Z. B. ein Tastaturkürzel um einen neuen Ordner anzulegen oder die Möglichkeit die Fenstergröße am Inhalt anzupassen.

Ich hatte mich schon vor dem Switch an iTunes gewagt und es als Sport angesehen die ID3-Tags endlich vernünftig zu pflegen, so dass im Hintergrund wieder ein gute Ordnerstruktur rauskommt. Beim Switch freute ich mich dann schon, dass iTunes am Mac fluffiger läuft. Ich habe auch viele Tagger getestet und Jaikoz sogar gekauft. Aber letztendlich gefällt mir das Ergebnis dann doch zu selten, so dass ich meist nur mit Picard vorsortiere und den Rest von Hand oder mit Tools wie Tune•Instructor mache. Geht dann meist doch schneller, als die Fehler der Automatismen zu suchen und auszubügeln. “feat. “-Einträge lass ich mit mit einem AppleScript in den Title-Tag verschieben.

Der Finder war und ist auch für mich zum Teil der Schwachpunkt von OS X, auch wenn mich die Sortierung mittlerweile gar nicht mehr stört. Aber ich habe mir auch angewöhnt Ordner genau so zu nutzen wie der Name schon suggeriert – zum Ordnung schaffen. Wenn ich einen Ordner mit 1200 Dateien habe, hat das wohl nicht mehr viel mit Ordnung zu tun. Und wenn dann wirklich ein Ordner viele Dateien haben muss, dann ist er eh der letzte in einer Hierarchie und die Sortierungsproblematik fällt nicht ins Gewicht.

Ich könnte aber vor allem wegen der schönen Zusatzprogramme nicht mehr auf OS X verzichten. Allen voran kommt CSSedit und TextMate. Auch kann jedes FTP-Programm Dateien direkt vom Server zum Lieblings-Editor schicken und wenn ich dort ⌘S drücke, wird sie sofort hochgeladen. Unter Windows ist mir da kein FTP-Programm bekannt.

Was ich auch sehr praktisch finden ist die Möglichkeit ein Programm mit gedrücktem ⌘⌥ auf Vorschau zu ziehen und alle enthaltenen Icons und Symbole angezeigt zu bekommen.

Das mit den Programmkosten stimmt schon, die wirklich guten Programme sind selten kostenlos. Aber mittlerweile gebe ich gerne Geld für gute Software aus, zumal bis auf einer Ausnahme der Support vorzüglich ist. Ich kann schon gar nicht mehr Aufzählen wie viele Wünsche von mir in Yummy FTP meist schon in ein paar Tagen nach Wunschäußerung implementiert wurden (z. B. Ordner getrennt von Dateien sortieren ;-)). Und dank der guten lokalisierbarkeit von OS-X-Programmen habe ich schon zwei Programm umsonst bekommen, weil ich bei der Übersetzung geholfen habe.

Dazu kommen noch die vielen Bundles (MacHeist) und Tagesaktionen (MUPromo), so man Software oft deutlich günstiger bekommt.

Bei TextMate hat und CSSEdit hat sich der Preis schon längst ausgezahlt, so viel Zeit habe ich damit gespart.

30 | crucible schrieb am 16.05.2009 um 19:47
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Glückwunsch zum iMac.
Einfach einfacher denken. Das wird schon! Du wirst ihn lieben!!!!!

31 | Norman schrieb am 25.05.2009 um 16:41
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Moin Christian! Norman hier. Hab mir auch grad letzte Woche einen Mac gekauft – mein erster. Wird von meinem Hirn aber schon ganz gut angenommne. ;)

Ich kam hier vorbei wegen einer anderen Geschichte:
Ich brauche jemanden, mit dem ich ein cakePHP projekt umsetzen kann und wollte nach deinem Zeitplan in den nächsten 6-8 Wochen fragen.

Würd mich über Rückmeldung und Interesse natürlich freuen.

HAb dich grad im Skyp angepingt.

Lieben Gruß!

32 | MXWorker schrieb am 05.08.2009 um 17:49
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Bin über Google hier gelandet, als ich Hilfe zu einer Domainweiterleitung via htaccess gesucht habe und dann auf Deinen Artikel gestossen um neuen iMac.

Als ehemaliger Windows Nutzer kann ich einiges gut nachvollziehen, aber es ist nicht ganz so schlimm wie von Dir beschrieben. Klar ist ein iMac, ich hab auch einen, teuerer als 2 Acer PC´s zusammen, die ich hier auch noch habe. Allerdings ist er auch seinen Preis wert. Ich bin auf Apple umgestiegen weil ich keine Lust mehr hatte ständig nach fehlenden Treibern gefragt zu werden, obwohl ich die ja eigentlich schon installiert hatte. Von Systemabstürzen mal abgesehen. Mittlerweile habe ich meinen iMac fast 2 Jahre und ausser einen Plattenwechsel hatte ich noch keine grösseren Stillstandszeiten. Alles in allem ich bin zufrieden und die Umstellung hatte ich in ein paar Tagen hinter mir. Ich habe aber auch ein Klasse Mac Forum gefunden unter http.//www.mac-tv.de in dem mir, meistens schneller als die Polizei erlaubt, geholfen wurde. ;-) Die Jungs da sind wirklich sehr hilfsbereit.

33 | Schabba schrieb am 13.09.2009 um 19:43
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@Ulf

“genau wie mit Mac OS: die Systeme werden nicht für wechselwillige Windows-Nutzer gebaut.”

Aber genau auf die zielt ja sogar die Apple-Werbung ab! Und da ist es natürlich blöd, wenn die Spots nicht das halten, was sie versprechen.

Ich selbst bin vor ca. zwei, drei Jahren geswitcht, hatte in dieser Zeit fünf (!!!) Geräte aus dem Hause Apple, von denen nur noch 2 in meinem Besitz sind. Mein letzter Kauf war auch ein iMac, und meinen ersten Mac (das weiße MacBook, die letzte Revision mit Apfel-Taste) habe ich hier noch stehen und mehr oder weniger in Gebrauch.

Mittlerweile bin ich aber weitestgehend von der Mac-Euphorie geheilt, was ich eigentlich nur begrüßen kann, und stehe nun vor dem “Switchback” bzw. bin schon dabei! Deswegen grabe ich diesen Thread nochmal aus. ;-) Christian hat ja einige Problematiken in seinem Blog-Eintrag schon erwähnt, hauptsächlich sind es softwareseitige Probleme, die auch bei mir auftreten, auf die ich aber jetzt nicht im einzelnen eingehen will. Nur soviel: Für viele Anwendungen, die ich unter Win nutze, habe ich bis heute keine oder keine gleichwertigen Pendants für den Mac finden können. Zum anderen muss ich sagen, dass sich bei mir in den letzten Jahren nicht wirklich der gewünschte Workflow eingestellt hat, und ich in der Bedienung des Rechners einfach zu viele Kompromisse eingehen bzw. meine Arbeitsweisen zu oft an die Applikation anpassen musste.

Ein weiteres Problem stellt sich meines Erachtens auch in den Folgekosten dar. Zum einen missfällt mir das eine Jahr Garantie und dass man für verlängerte Garantieansprüche nochmals draufzahlen muss. Und zum anderen ist es auch die Bindung an Apple, die man eingeht, wenn man erstmal an OS X gebunden ist. Fällt nämlich mal ein Gerät aus, ist man im Prinzip dazu gezwungen, sich wieder einen Mac zuzulegen. Wohingegen man unter Windows mehr Auswahl an Hardware-Anbietern hat und damit auch preislich mehr selbst bestimmen kann.

Bei Reparaturen ist es das Gleiche. Was man bei “herkömmlichen” PCs noch selbst beheben kann – sei es ein defektes Netzteil oder sonstwas – ist man bei Apple an dessen Support gebunden und kann nur deren Ersatzteile verwenden bzw. muss den Reparaturservice in Anspruch nehmen. Das fängt ja schon bei den aktuellen MacBook Pro an, wo mittlerweile die Akkus fest verbaut werden, und hört bei den All-in-One iMacs auf, die ja auch nichts anderes beinhalten als Notebook-Komponenten.

Überhaupt kann ich mit der Apple-Firmenpolitik nicht mehr viel anfangen und finde, dass das Gebahren, dass der Konzern aus Cupertino da an den Tag legt, immer kundenunfreundlicher wird und einzig und allein darauf abzielt, den Kunden zu binden.

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