Geht es nur mir so oder merken andere das auch? Mit jedem Browserupdate werden dem gewillten Browsernutzer neue, teils abenteuerliche prozentuale Werte an Performancegewinn an den Kopf geklatscht.

Da wird durch den Wechsel der JavaScript-Engine auf einmal alles 1000% schneller, wo hingegen der Konkurrent mit seinem letzten Update ja nur 800% zulegen konnte… also schnell wieder den Browser wechseln damit Google Maps auch ja 2ms schneller geladen wird.

Ist das Gefecht um die Feature-Reichhaltigkeit also ausgetragen, und es geht nun in die zweite Runde? Ich persönlich gebe auf die Performance-Vergleiche der einzelnen Browser nicht mehr viel, denn es ist nur eine Frage der Zeit bis Browser X wieder von Browser Y überholt wird und umgekehrt, und ständig seine Nutzung anzupassen um immer dem schnellstem Browser hinterher zu jagen kann und will ich nicht.

Was in meinen Augen die wenigsten Browserhersteller erkannt bzw. gut umgesetzt haben ist, das der einzige wirkliche Vorteil des Marktführers Firefox, aktuell in seiner schier unendlichen Erweiterbarkeit liegt. Seien wir mal ehrlich, der Firefox ist ansonsten ein instabiler, Ressourcen fressender Browserklotz und es gäbe viele andere Browser die dem Firefox im Rohzustand bei weitem das Wasser reichen könnten. Was viele von einem Wechsel nur abhält ist, das es meist genau eine unverzichtbare Erweiterung gibt die ein anderer Browser (noch) nicht abbilden kann.

Das Mozilla hier genau das erkannt hat zeigt in meinen Augen die Entwicklung des Firefox Add-on Collector, mit dem es nun Möglich ist eine Sammlung von Plugins anzulegen und dieses Plugin-Paket in einem Atemzug in seinen Firefox zu integrieren.

Das Konzept der Plugins und deren einfachen Verwaltung hat in dieser Form noch kein anderer Browser gut integrieren können, was es den restlichen Herstellern schwer machen sollte hier schnell Zuwachs verzeichnen zu können.


Kommentare zum Thema Browserperformance - Wer hat den längsten?:

1 | Arne schrieb am 15.06.2009 um 15:30
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Ich sehe das von der Performancekrone her sehr ähnlich. Für mich kommt es vor Allem nicht so sehr auf die Rendering-Geschwindigkeit an, sondern viel mehr auf die Geschwindigkeit der GUI. Und da muss sich der IE unter Win definitiv vor dem Firefox verstecken und umgekehrt der Firefox auf dem Mac vor dem Safari. Das ist irgendwie für mich auch ein Hauptkriterium bei der Wahl des Browsers – aber nicht die Renderinggeschwindigkeit.

2 | David Maciejewski schrieb am 15.06.2009 um 18:49
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Vielleicht ist der Firefox aber auch nur so schwer performancehungrig und schwerfällig gerade weil er diese Pluginfunktionalität hat. Zweifelsohne macht genau das den Firefox sehr beliebt, aber eben auch sehr anfällig.

Soll heißen: Es gibt derzeit noch nicht den perfekten Browser, denn das wäre für mich der Safari mit offener Extensionschnittstelle. Aber das ist reine Geschmackssache – und das ist auch gut so.

3 | Christian schrieb am 15.06.2009 um 20:13
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Sehe ich ja ebenso, der Firefox ist unter anderem deshalb so instabil und Ressourcenvernichtend, weil er eben jedem Entwickler die Pluginschnittstelle bietet… und ich gar nicht wissen will wie manch ein Entwickler seine Plugins so verwurstet. Hier gibt es leider noch keine einheitliche Stelle die Plugins auf ihre Qualität hin prüft.

Ich meinte vorhin auch schon das der Safari mit einer gewissen Zahl an Plugins unter umständen genau so träge wäre wie es der Firefox aktuell ist.

Ich für meinen Teil “kann” ohne manche Plugins schon gar nicht mehr, und z.B. an die Bedienung und den Umgang mit Firebug habe ich mich schon so gewöhnt das ich selbst Alternativen für Safari nicht mehr ordentlich nutzen kann.

In sofern heißt es eben: Entweder Performance, oder optimale Anpassbarkeit. Beides zusammen scheint aktuell noch nicht vorhanden zu sein, denn das würde in meinen Augen schon ziemlich nah an den “perfekten” Browser heran kommen.

4 | Christoph Vollmann schrieb am 15.06.2009 um 20:31
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Es scheint sich aber eingebürgert zu haben, dass JavaScript das A & O eines Browsers ist. Man erinnere sich: Bis vor wenigen Jahren hat man JS verflucht als Sicherheitslücke und nur mit massiv nervigen Pop-Ups in Verbindung gebracht. Es hat also keinen so wirklich gekümmert, wie schlecht die Performance einer JS-Implementierung ist.

Momentan scheint sich also eher der Kampf um Features in Browsern zu beruhigen. Der ganze JS-Performance-Kampf wurde doch gerade mit dem Chrome-Release erst richtig angefeuert. Über Rendering lässt sich rein technisch ja nicht mehr viel streiten. IE8, FF, Safari, Chrome. Die stellen alles dar (alles, was ich zumindest so fabriziere).

Welchen Grund sollte ein Browserhersteller Dir also nennen, damit Du wechselst? Sicherlich keine IE8-“Schnellinfos”.

Wenn HTML5 populärer wird, dann wird sich der Kampf sicherlich wieder mehr in diese Richtung verschieben. Momentan kämpfen alle darum, eine Webanwendung noch näher an die Geschwindigkeit einer Desktop-Anwendung ranzubringen.

BTW: Gibts denn eigentlich auch neue Funktionen in den JS-Implementierungen? Oder ist’s immer nur die Geschwindigkeit?

5 | Christian schrieb am 15.06.2009 um 20:36
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Neue Funktionen eher nicht, die JavaScript-Version ist ja nicht fortgeschritten. Neue Funktionen wäre auch wieder doof… dann hätten wir das selbe gematsche wie mit XHTML/HTML5/HTML4 usw. sprich, eine Funktion würde im Firefox z.B. nicht funktionieren, im Safari aber schon. Von daher bin ich schon ganz zufrieden das es da eine aktuelle Einheit gibt.

Klar ist es schön das die Performance immer besser wird, denn wenn ich allein an das ModX-Backend denke wird mir schon schlecht, so viel Ajax-Geschwubbel wie da drin steckt. Andererseits ist es damit auch irgendwann einmal gut. Mir ist es eher nicht so wichtig ob Google Maps eben eine viertel Sekunde länger braucht, wichtiger wäre mir hingegen Stabilität und schonender Umgang mit Ressourcen.

6 | Harald Kampen schrieb am 16.06.2009 um 23:06
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Sobald wir vom IE hören, dass sich da die Javascript-Performance verbessert, können wir hoffen, dass HTML 5 und – vielleicht gar – SVG implementiert wird :-)

7 | Mario schrieb am 12.07.2009 um 09:39
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Als instabilen, Ressourcen fressenden Browserklotz habe ich den Firefox bislang nicht gesehen, aber der mit dem Wechsel auf Version 3 versproche Performancegewinn ist komplett ausgeblieben. Stattdessen setzt sich der Browser nach intensivem Arbeiten mit über 200 MB in den Windows Speicher und bremst das gesamte System aus. Da hilft nur über den Task Manager vollständig entfernen und den Firefox anschließend neu starten. Aber der IE ist mit Sicherheit keine Alternative und den Chrome Browser möchte ich nicht, da Google schon genug Daten von mir erhält. Was wäre denn eine wirklich zu empfehlende Alternative in Bezug auf Performance und korrekte Darstellung der angesurften Webseiten?

8 | Alf schrieb am 22.12.2009 um 17:07
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Ich nutze den Firefox inzwischen schon seit Jahren als Haupt Browser. Da er mir einfach die gewünschten Erweiterungen bietet und trotzdem relativ stabil und schnell ist. Im Punkto Sicherheit bin ich auch der überzeugung das der FF hier nicht der schlechteste ist. Tja was gibt es für alternativen die vielleicht schneller und stabiler sind? In meinen Augen bisher keinen! Der Opera ist mir eindeutig zu langsam, das merk ich spätestens seit der neuen Google Startseite das es zu rucklern kommt. Der IE ist mir einfach zu unsicher. Chrome überwacht mich zuviel und Safari scheint mir eine ganz gute Lösung, abgesehen davon das hier keinerlei Erweiterungen möglich sind.

Also würde man nur in punkto Geschwindigkeit bei der Wahl des Browser achten, würde ich mich für den Safari, Firefox, Chrome usw. entscheiden. Sie sind mir alle schnell genug, nur der Opera und teilweise der Internet Explorer fallen bei diesem Punkt aus.

Viele Grüße aus Magdeburg

9 | Tim schrieb am 16.02.2010 um 13:05
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hallo
bei mir läuft opera! ich muss sagen das er einwandfrei läuft und seit her ist er mir noch nie abgestürzt.
für mich der beste browser überhaupt.

schöne grüße

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