Aus einer fixen Idee ist schnell Realität geworden.

Im Klartext: Ein Wordpress-Plugin das zum aussperren der IP-Adressräume von Parteien, Fraktionen und Ministerien dient, damit diese in Zukunft nur noch eine Zensurseite sehen sobald sie das Blog betreten.

Nun, scheinbar stehe ich mit meiner Meinung nicht ganz allein da, das dies an absolutes Kindergartenmobbing feinster Güte erinnert, und das von Personen, von denen ich es nie und nimmer erwartet hätte.

Mal ganz im Ernst: Was denkt Ihr bringt das? Sollen die Politiker sich jetzt schämen weil sie unsere Geekblogs nicht mehr lesen können, und das auch noch während der Arbeitszeit? Aber was erzähle ich eigentlich, Michel hat das eigentlich astrein zusammengefasst.

Ne, mal ehrlich? Was genau bringt’s, dass ihr eure Blogs vor Politikern zensiert?

Nur weil die Politik sich mit ihren fucking Netzsperren lächerlich macht, macht ihr euch jetzt auch lächerlich?

Und vor allem, was ist mit dem Politikern, die über diese IP-Adressen, die ihr sperrt ins Netz gehen aber GEGEN die Netzsperren sind? Alberne Scheiße, das!

Lustig auch, das genau die Personen die bei dem Spielchen jetzt mitmischen, damals gegen meine Verdreht den IE6-Nutzern den Kopf… Aktion waren. Die Aktion war meiner Meinung nach damals von mir nicht minder dumm als das was jetzt durch die Blogs jagt. Es werden teilweise Leute ausgesperrt die vielleicht nur nach Contra-Argumenten suchen, die unsere Idee von einem zensurfreiem Internet unterstützen wollen, und wir machen einen auf “Mit dir wollen wir aber nicht spielen”.

Die Aktionen und Demonstrationen die bisher gegen Zensursula liefen haben uns wie ich finde immer in einem gutem Licht dastehen lassen und unsere Meinung gut und einleuchtend verdeutlicht, doch wenn das jetzt hier der große Stil im Internet wird… sehen wir alle wieder wie kleine Kinder aus denen man den Lolly geklaut hat und die sich jetzt im Zimmer eingesperrt haben.

Also, denkt bitte 3x nach bevor ihr euch dieser sinnlosen Kurzschlussreaktion anschließt.

Update: Natürlich soll das jetzt alles ein reiner Spaß gewesen sein, nicht ernst gemeint, nur so erdacht um Leute zu verwirren. Sorry, aber danach sah und sieht mir die Aktion nicht aus. Soll jeder glauben was er will…


Fotowettbewerb

Neben dem Geocachen hat sich bei mir auch noch ein zweites Hobby (wie bei so vielen) herauskristallisiert, das Fotografieren. Auf keinen Fall Professionell, aber doch mit ungeheurem Test- und Wissensdurst streife ich seit dem durch die Gegend.

Gerade beim Cachen findet man dabei Orte die vielleicht noch nicht 100.000.000 mal von anderen in allen erdenklichen Posen fotografiert wurden, z.B. wenn es zu sogenannten Lost-Places geht.

Die Dosenfischer selektierten ende letzten Jahres aus ihrem Flickr-Pool neun Favoriten für einen Fotowettbewerb heraus, und stellten diese öffentlich zur Abstimmung.

Rein zufällig hatte auch ich einige meiner Fotos dort eingestellt, und wurde somit völlig überraschend mit einem meiner Beelitz-Fotos nominiert.

Am 08.01 wurden nun die Gewinner bekannt gegeben und ich war doch etwas verblüfft als ich sah das mein Foto den zweiten Platz abgeräumt hatte.

Heute nun kam mein Gewinn an: Eine unaktivierte und sehr rare 2007er German-Reviewer-Coin. Dafür nochmal ein dickes Danke an die Dosenfischer!

Sehr schön fand ich im übrigen das die ersten drei “Gewinner” alle den selben Preis erhalten haben, und selbst die 6 anderen Nominierten erhielten als Trostpreis noch jeweils eine Dosenfischer Micro-Coin, von der ich aber eh schon eine mein Eigen nenne. Sehr fair und spendabel also!

Ich hoffe natürlich auf eine Wiederholung des Wettbewerbs in 2009 :)


Nach der OMD fragen sich einige Kritiker warum es denn die OMD eigentlich gibt? Witzig oder? Der Gedankengang sieht dabei in etwa folgendermaßen aus:

Warum bewerben sich Online-Agenturen eigentlich noch Offline? Agenturen die Online-Marketing betreiben sollten es doch, sofern sie etwas von ihrem Handwerk verstehen, gar nicht mehr nötig haben sich Offline auf einer Messe zu zeigen. Eine Agentur die ihr Handwerk also versteht könnte ihre gesamte Kundschaft doch eigentlich mit dem eigenem Know-How online an Land ziehen. Solche Offline-Präsentationen wie auf der OMD zeugen daher nur von fehlendem Fachwissen.

Klingt logisch, denn Agenturen die Fernsehwerbung verkaufen bewerben ihre Werbeplätze ja schließlich auch in TV-Spots, oder nicht?

Oder nehmen wir folgendes Beispiel: Wir wollen Kunden die noch keinen Internetanschluss haben davon überzeugen das sie eben solchen bei uns buchen… na klar, da machen wir doch am besten gleich ne Spamschleuder Mailkampagne auf.

Macht doch Sinn, oder?

Also wirklich: Wer schreibt denn vor das man seine Kundschaft nur über den Kanal generieren sollte den man selber als Werbemedium nutzt. Muss man davon ausgehen das Entscheider die Kanäle auf denen Sie Werbung buchen auch tatsächlich selber nutzen? Warum darf man sich auf einer Offline-Messe nicht einfach mal seinen Offline-Kunden präsentieren? Wie will man Kunden für einen Kanal begeistern den sie selber vielleicht noch gar nicht richtig kennengelernt haben?

Also: Alle Firmen die die OMD besucht haben sind doof und wissen nur nicht wie man den großen Reibach im Netz macht… und wehe ihr trefft euch mit euren Kunden noch im realen Leben, online ist schließlich alles möglich ;)


Folgende Verkettung von Ereignissen könnten unter Umständen dafür sorgen, dass man seinen neuen Freund schon nach kurzer Zeit zum Umtausch zurückschicken muss.

  1. Man lässt den kleinen verdursten was seine Akkufüllung angeht, so das er automatisch herunterfährt
  2. Man packt ihn behutsam in die mitgelieferte Stofftasche
  3. Nach 10 Minuten fällt einem auf das man ihn doch gleich wieder aufladen könnte. Dafür öffnet man einfach die Verschlusslasche der Tasche und steckt das Netzteil in die dafür vorgesehene Öffnung
  4. Nach 2-3 Stunden fällt einem ein das der kleine ja eigentlich voll sein müsste
  5. Man hebt die Stofftasche hoch und denkt man würde eine Herdplatte anfassen.
  6. Man zieht ihn schnell aus seinem Stoffmantel und sieht das alle Lampen wild leuchten
  7. So schnell wie möglich entfernt man den Akku, der eher einem glühendem Stück Eisen gleicht aus seinem Slot
  8. Man nimmt beide Teile des Gerätes und stellt sie für 10 Minuten auf den kühlen Balkon
  9. Man setzt die Teile wieder zusammen, startet voller Angst den eeePC und freut sich das er ohne Probleme anspringt
  10. Man ärgert sich nach 2 Minuten das der Lüfter Geräusche von sich gibt wie eine Brotschneidemaschine
  11. Man sucht schon mal den Rücksendeschein raus und packt das Paket für die Post zusammen

Und nein, es liegt denke ich nicht daran das der eeePC schlecht verarbeitet wäre.. bei den Temperaturen in der Tasche hätte ich eine Konsistenz des Gehäuses erwartet wie Schokolade die 2 Stunden in der Sonne lag.

Ich weiß nicht warum der kleine Freund angeschaltet war. Normalerweise dürfte er bei geschlossener Klappe ja gar nicht anspringen oder zumindest in den Sleep-Mode runterfahren. Ich hake das mal unter “Phänomen” ab und hoffe das mir der T-Online Shop schnell ein Ersatzgerät zuschickt.

Fazit: Steckt niemals das Ladegerät in euren eeePC solange er in seiner Stofftasche steckt, es sei denn ihr möchtet einen teuren Wärmflaschenersatz haben.


Spam frisch aus der Dose

Da gibt es in der c’t 9/08 wieder einen Beitrag über die verschiedenen Arten der Captchas, und wie sicher diese aus heutiger Sicht gegenüber der Spambots denn sind. Der Michel fragt sich nun warum wir dem User nicht einfach ein paar Optionen zur Auswahl geben. Netter Ansatz, aber immer noch eine Interaktion zuviel, und eine Chance von 1:4 das der Spam durchkommt.

Viel wird darüber diskutiert, welches Captcha nun für den Menschen noch lesbar, und für die Maschine nicht lesbar sind. Dabei könnte doch alles so einfach sein…

Kompletten Artikel lesen...


Ich weiß noch, so Anfang diesen Jahrtausends, 2000/2001 ca. da wusste ich noch nicht sonderlich viel von PHP und selbst damals war PHP ja auch keine Selbstverständlichkeit auf dem heimischen Webspace.

Nun bietet PHP da eine praktische Funktion von der wir wohl auch immernoch oft gebrauch machen. include() kann externe Dateien nach belieben an der verankerten Stelle in die Datei einfügen und ausführen.

Das war damals schon praktisch wenn man z.B. einheitliche Kopf und Fußbereiche einer simplen Seite einbinden wollte um diese bei einer möglichen Änderung nicht für jede angelegte Seite erneut ändern zu müssen.

Jedenfalls gab es damals eine tolle Alternative zu include, und die nannte sich kurz SSI, Server Side Includes. Damit war es möglich (sofern im Apache das Modul mod_ssi aktiviert war, war es allerdings fast immer) solche statischen Bereiche einer Seite einheitlich in externe Dateien zu verschieben.

Das sah dann z.B. so aus:

<!--#include file="header.shtml" -->

Das war damals jedoch auch irgendwie alles wofür wir SSI benutzt haben. Heute arbeitet ich mal wieder auf dem Webspace eines Kunden der noch einen steinzeitlichen Vertrag bei 1&1 hat den ich aus unerfindlichen Gründen niemals auf ein PHP-fähiges-Level upgraden konnte.

Da kamen mir spontan wieder die Server Side Includes in den Sinn. Immerhin besser als alles 10x zu schreiben. Als ich den dazu passenden Wikipedia-Artikel aufrief sah ich aber, das SSI noch mehr bietet als das simple einbinden weiterer HTML-Schnipsel. Ja! In SSI gibt es sogar Variablen, Systemvariablen und if/else Abschnitte, selbst reguläre Ausdrücke werden verstanden. Wer mehr wissen möchte sollte sich mal die weiterführenden Links auf Wikipedia ansehen.

Nicht das wir jetzt aufhören sollten unsere CMSe zu nutzen oder so, ich wollte nur mal meine Verwunderung ausdrücken. Was hätte mir das doch nur damals bei meinen Frickelprojekten für arbeit erspart, wenn man z.B. den <title> mit einer Variable betanken hätte können.

War jedenfalls mal wieder schön eine kleine Exkursion in alten Codegefilde zu machen, allerdings ist man doch auch irgendwann wieder froh im jetzt und heute zu sein.



Ältere Einträge

Blogsuche

RSS-Feeds

Plaste & Plastik

plasteundplastik.de - Das Geocaching-Weblog

Die Kategorien


Netz-Fundstücke


Meta / Propaganda