Die OMD (Online Marketing Düsseldorf) ist vorbei, zumindest für mich. Zwei anstrengende Tage liegen hinter mir. Der erste Tag war nicht groß verplant, und so konnten Dani und ich uns die Messe mal etwas genauer ansehen.

Groß und stressig war es, aber auch informativ. Neben dem typischen Marketingeinheitsbrei (der immernoch ca. 90% der Stände ausmacht ;) gab es auch einige Innovative Neuigkeiten in der Branche. So hat man z.B. stark gemerkt das immer mehr Anbieter bereits damit anfangen den mobilen Bereich abzudecken, ein Fingerzeig darauf das das mobile Internet immer mehr in den Allag drängt. Der Mittwoch war natürlich noch etwas stärker besucht als der heutige Tag, so das wir es am Mittwoch auch nur bis kurz vor 3 zwischen den Menschenmassen aushielten.

Der heutige Tag war dann doch etwas entspannter. Vor 2 Stunden verließen wir nun die OMD und befanden sie durchaus für gut. Wieder einmal ist man mehr Menschen begegnet die man sonst nur aus Telefongesprächen oder E-Mails kennt.

Kurz vor 7 geht dann auch endlich unser Zug Richtung Magdeburg, und kurz vor Mitternacht ist der Tag dann auch endlich für uns zuende.

Doch dennoch hat sich der Aufwand gelohnt. Wer jedoch so garnichts mit Marketing am Hut hat, der ist auf dieser messe defintiv falsch aufgehoben, aber das sagt ja bereits der Name ;)


Wie einige vielleicht mitbekommen haben durfte auch ich den Webkongress Erlangen besuchen. Nach einer relativ langen Fahrt im Keasone-Mobil und einigen Geocaching-Zwischenstopps erreichten wir gerade noch pünktlich den Kongress.

Eine Zusammenfassung der einzelnen Vorträge möchte ich nicht geben, das hat Eric schon super gemacht. Bis auf ein paar wenige Ausnahmen waren alle Vorträge sehenswert, auch wenn leider nicht sooooo viel neues dabei war, aber was soll man sich als Präsentator auch immer aus den Fingern saugen? Das Netz wächst schnell, aber nun mal nicht so schnell als das man auf so einer Veranstaltung jedem etwas neues erzählen könnte, zumal sich ja auch jeder anderweitig Informationen einholt.

Aber dennoch konnte ich wieder ein wenig schlauer den Kongress verlassen. Viel wichtiger war für mich jedoch die ganze Webkrauts-Sippe mal wieder zu sehen, und das waren diesmal doch einige (für eine genaue Zahl wäre ich dankbar ;). Am Donnerstag Abend konnte man sich dann auch bei Jazzmusik und gutem Essen noch nett unterhalten, z.B. darüber welcher Hoster denn nun gut oder schlecht ist.

Alles in allem eine tolle Veranstaltung! Ein großer “Kritikpunkt” jedoch an das Catering! Nicht das die netten Plunderstücke das Laugengebäck und die Limos nicht geschmeckt hätten, aber was hat die dazu getrieben das Zeug dort die ganze Zeit stehen zu lassen. Andauernd holte man sich der Gier halber wieder und wieder was zu essen, und so werde ich wohl erstmal versuchen ein wenig zu fasten.


Irgendwie hab ichs die letzte Zeit mit Hannover, sind ja auch nur 150Km Hardcore-Autobahn, aber was macht man nicht alles wenn die Leute in Magdeburg Internet-faul sind.

Nun steht bereits seit einiger Zeit der Termin für den 5. Webmontag Hannover. Am nächsten Montag, also dem 17.03.2008 ist es wieder so weit, die Internetgemeinde ist wieder für ein paar Stunden unter sich und plaudert sich wieder munter quer durch die Tagcloud ;)

Nachdem nun bereits einige male der angekündigte Vortrag zum Thema Textpattern verschoben werden musste habe ich mir nun gedacht, gibst du der netten Leuten mal etwas zurück und erzählst selber über dieses grandiose Weblog-System. Also, wer meine Ansammlung von “Ähhhm“s und “Öhhhm“s schon immer mal hören wollte, hier findet ihr mich, in Farbe und Bunt.

Ein wenig stressig wird der nächste Montag also schon, halb 5 aus dem Büro, bis kurz nach 5 in Magdeburg ankommen und dann zusammen mit einem Kollegen ab auf die Autobahn und wiedermal meiner Zweitheimat Hannover entgegen, die Rückreise mitten in der Nacht darf man natürlich auch nicht vergessen ;)

Jemand evtl. noch Ideen was ihr in solch einem kurzen Vortrag von maximal 20 Minuten auf jeden Fall mit unterbringen würdet?


Barcamp Hannover

So, nun ist mein erstes Barcamp auch schon wieder vorbei.

Mein grobes Fazit: Super, muss ich öfter hin!

Für mich war das Wochenende ein perfekter Mix aus dem ergattern von Wissen, vermitteln von Wissen und dem Kennenlernen neuer und alter Bekannter.

Am Samstag schaffte ich zwar leider nur 4 Sessions, was jedoch vollkommen OK war, da man so immer mal die eine oder andere Minute fand um mit den sonst ja doch anonymen Internetbekanntschaften mal ein paar Worte persönlich zu wechseln. Die Sessions die ich an diesem Wochenende besucht habe drehten sich dabei in etwa um folgende Themen:

Alles in allem war bei jeder Session immer etwas dabei was mein Gehirn noch gebrauchen konnte. Das Barcamp war super organisiert, hier nochmal ein dickes Danke an die Organisatoren, habt ihr wirklich einwandfrei gemacht.

Was ich nach diesem Wochenende erstmal für eine lange Zeit nicht mehr hören will sind jedoch folgende Begriffe:

  1. Socialising
  2. Startup(s)
  3. Web 2.0
  4. Venture Capital

Mal im Ernst: Mich nerven diese Buzzwords nur noch und ich hätte heute Mittag am liebsten jedes mal aufgeschrien bei jedem der solche Sätze wie “ Wir sind ein junges Startup das eine innovative Web 2.0-Applikation mit vielen Social-Network-Elementen entwickelt “ von sich gab. Ich meine es gab bestimmt schon Barcamps wo der Teil dieser enthusiastischen Jungunternehmer noch deutlich höher lag, aber auch hier hörte man alle 2 Minuten das Wort “Startup”, was nun also endgültig für mich an Sinn verloren hat.

Zwischen den Sessions lernte ich zudem neben den üblichen Verdächtigen wie z.B. Alex, David und Dennis auch ein paar neue Gesichter in real kennen (nicht der Supermarktkette), z.B. Hendrik, Eric und Jens.

Neben den Sessions und Gesprächen war ich dann auch zwei mal mit Hendrik und Alex auf Geocaching-Tour, leider nur einmal mit Erfolg.

Bilder wurden natürlich auch wieder mehr als genug gemacht, sowohl von mir, als auch allen anderen.


So Jungs und Mädchen, nun bin ich wirklich auf meinem ersten Barcamp angekommen. Gestern nach der Arbeit ging es ja bereits mit dem Auto richtung Hannover. Heute früh dann um viertel 9 aufgestanden, ab ins Auto und um 10 Uhr pünktlich im Expo Plaza 12 eingetroffen.

Nun sind bereits fast 3 Session um, und mein erstes Barcamp gefällt mir bisher wirklich sehr gut. In der ersten Session drehte sich vieles um die Selbstorganisation und Projektmanagement, sehr theoretisch wie ich finde, aber das denke ich so oder so immer wenns ums Thema GTD geht.

Die zweite Session war bisher die beste, hier ging es um Usability, wie man neue Funktionen testen sollte, und welche Tricks und Kniffe man in der Usability-Optimierung einer Seite so beachten sollte. Hier muss ich zudem sagen das der Redner das ganze sehr gut vorgetragen hat, lustig und dennoch informativ.

Nun sitze ich in der dritten Session, die sich mit der Erstellung von Entwicklungs-Prototypen beschäftigt. Sehr interessant, jedoch leider für mich aktuell wenig anwendbar, aber gut zu wissen… und wer weiß wann man es mal aufrufen kann.

Mal schauen was der Tag heute noch bringt, morgen werde ich die Sessions bis 14 Uhr wohl noch mitnehmen, danach gehts wieder auf die Autobahn und zurück nach Magdeburg. Ich halte euch aber mit Updates auf dem laufendem, aktuell ist mein Akku nur schon wieder auf 17% runter… wann gibts endlich WStrom.


Webworker-Umfrage 2008

Wir Webkrauts haben ja immer wieder tolle Ideen, ob es der Weihnachtskalender oder die Webdesign-Bundesliga ist, irgendwas findet sich immer womit man seine eh schon knappe Freizeit noch ein wenig dezimieren kann :)

Spaß bei Seite, worauf ich hinaus will ist die Webworker-Umfrage 2008 die von Michael Jendryschik ins Leben gerufen wurde.

Die Umfrage knüpft an das Vorbild von A List Apart an, welche im Vorjahr die Web Design Survey 2007 veranstaltet hatten.

In der kurzen Umfrage geht es um die Hauptthemen: Wohnort, Gehalt, Zufriedenheit, Zukunft, Ausbildung und Kompetenzen. Je mehr Webworker sich dem ganzen anschließen, umso eher kann man später eine Statistik darüber einsehen, wie es eigentlichen den Kollegen so ergeht. Verdient ihr zu wenig oder vielleicht “zu viel”? Sind alle so zufrieden wie ihr? Seid ihr ein junger Hüpfer oder schon ein alter Hase in der Branche?

Sofern jeder der sich angesprochen fühlt an der Umfrage teilnimmt sollte das Ergebnis also später jedem helfen können sich in unserem Beruf richtig einzuordnen.

Eine prima Sache wie ich finde. Eigentlich überflüssig zu sagen das bitte keiner flunkern sollte. Da das ganze eh halbwegs anonym ist braucht man sich also auch für nichts zu schämen.

Na wenn da mal nicht die “Chef, ich verdien zu wenig”-Zeiten anbrechen ;)



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