Das es hier auf hackthenet.de in den letzten Wochen etwas ruhiger zuging hatte zweierlei Gründe, zum einen wollte ich nicht der 100. sein der verkündet das nun der IE8 veröffentlicht wurde und dazu die 1000. Diskussion anregen, zum anderen war ich auch nicht untätig und habe mich zusammen mit Alexander an einem neuem Weblog versucht.

Wie die Überschrift ja schon sagt dreht sich bei der Seite die auf den DNS-Eintrag plasteundplastik.de hört alles um das Thema Geocaching. Geocaching, das war die Sache mit diesem eigentlich sinnlosem Dosensuchen im Wald und auch überall anders ;)

Das gute an solch einem nicht-kommerziellem Projekt ist ja immer wieder das man sich einfach mal richtig austoben kann, egal ob nun bei der Gestaltung oder der Technik… keiner setzt einem Regeln und man kann endlich mal Sachen ausprobieren die man schon ewig testen wollte, bisher aber nicht konnte.

Rein technisch basiert das Weblog übrigens wieder auf Textpattern als Blogsystem. Die grafischen Überschriften wurden mit dem hier bereits vorgestelltem PCDTR umgesetzt.

Solltet ihr also Interesse am Thema Geocaching, oder allgemein Outdoor-Aktivitäten haben, dann am besten einfach den RSS-Feed abgreifen und immer schön fleißig kommentieren.

Das Projekt habe ich übrigens bereits kurz in der letzten Technikwürze vorstellen dürfen.


Manche sammeln Briefmarken, Bierdeckel oder Kronkorken, unsereiner sammelt ab und an schicke Free-Fonts.

Im Tripwire Magazin wurden nun 75+ Excellent Free Fonts For Professional Design veröffentlicht. Eine Auflistung von Freefonts, alle inklusive einer kleinen Schriftdemo. Eine schöne Zusammenfassung von freien Schriften zum stöbern und sammeln.

Wie immer gilt jedoch: Vor dem öffentlichem Einsatz der Schrift lieber nochmal einen genauen Blick auf die Lizenzbestimmungen werfen!


In den letzten Tagen konnte ich mich ein wenig mit der Problematik der Custom-Schriften auf Webseiten auseinandersetzen.

Zuerst informierte ich mich über @font-face, verwarf den Gedanken wegen der noch zu geringen Verbreitung aber gleich wieder.

Mein zweiter Anlaufpunkt führte mich dann relativ schnell zu sIFR3. Sah schön aus, ließ sich leicht integrieren und gut anpassen. Doch der Teufel steckte im Detail. Gerade wenn man eine verlinkte Headline mit sIFR bestücken will verliert dieses Script seinen Charm. Der Link ist eben ein Flash-Link, und lässt sich demnach nicht intuitiv mit den vom Browser gegebenen Funktionen nutzen. Besonders störend war z.B. das sich der Link nicht in neuen Tabs öffnen ließ. Ich klicke in Firefox gerne mit dem Mausrad auf Links, was den Link direkt in einem neuem Tab öffnet. Mit siFR passierte hier leider gar nichts. Auch unangenehm wann dazu noch die Dateigröße von insgesamt knapp 80Kb inkl. Font-File und die Abhängigkeit von aktiviertem JavaScript und Flash.

Bei Wirgestalter wurde ich dann jedoch auf P+C DTR aufmerksam. P+C DTR ist ein kleines PHP-Script das die gewünschten Texte serverseitig in der gewünschten Schriftart als PNG8 generiert. Das alleine ist ja nun nicht der Brüller, das beste ist jedoch, das die Konfiguration durch eine ganz gewöhnliche CSS-Datei geschieht, die im Anschluss von dem PHP-Script interpretiert wird. Das Script erstellt zudem nicht nur die Grafiken, sondern kapselt die per CSS selektierten Texte auch gleich in gestückelte Spans und klatscht die generierten Grafiken als background-image in die jeweiligen Spans, alles voll automatisch, performant und serverseitig. Dazu wird über ein weiteres PHP-Script eine zweite dynamische CSS-Datei generiert.

Die Script versteht sich aktuell mit folgenden CSS-Eigenschaften:

Damit der Server nicht ständig am rotieren ist hat das Script auch einen integrierten Cache-Mechanismus, so werden die generierten Grafiken gleich Physisch gespeichert. Für die :hover-Pseudoklasse werden übrigens keine eigenen Grafiken erzeugt. Das Script ist so schlau und packt alles in eine Datei und löst das ganze automatisch über CSS-Sprites.

In meinem aktuellem Projekt viel daher meine Wahl auf P+C DTR. Denn als Vorteile wären da zusammenfassend zu nennen:

Aber wie jede der aktuellen Font-Replacements gibt es auch hier ein paar Nachteile:

Für mich stellt dieses Script aktuell die beste Alternative zur Nutzung von Custom-Schriften im Web dar. Für mein Lieblings-CMS Textpattern gibt es sogar schon ein kleines Plugin was das einbinden des Scripts vollkommen automatisiert.

Probierts einfach mal aus, ich für meinen Teil war sehr begeistert!


Gerade gefunden: 50 Most Beautiful Icon Sets Created in 2008.

Eine wirklich tolle Zusammenstellung der schönstes Iconsets die in diesem Jahr erschienen sind. Neu war für mich vor allem Platz 11: Die Fugue Icons

Das 1000er 16×16 Set sieht den bekannten SilkIcons zwar zum verwechseln ähnlich, ergänzt dieses wie ich finde aber wunderbar und bringen etwas frischen Wind in die 16er Liga.


Eine Sache die mich jeher an vielen Seiten stört die JavaScript-Funktionen nutzen ist, dass sie selten Permalink-Tauglich programmiert werden.

Ein Beispiel: Viele Webseiten setzen seit geraumer Zeit auf sogenannte Accordions um viele Inhalte auf wenig Platz darzustellen. Das Problem was diese Dinger jedoch oft haben ist, das ich keinen Link generieren kann der dem Empfänger genau das zeigt was ich ihm hier evtl. zeigen wollte.

Eventuell möchte ich mein Gegenüber mit einem Link genau auf eine meiner Referenzen hinweisen die ich eben mittels eines Accordions dargestellt habe. Bei den meisten Webseiten endet das dann mit Aussagen wie:

Hier der Link zu meinen Referenzen:
http://meinedomain.de/referenzen.html
Bitte scrollen Sie doch bis ans Ende des aufklappbaren Menüs und klicken Sie dann auf den Eintrag “Musterfirma”.

Das ist weder Zugänglich, noch benutzerfreundlich! Dabei wäre es mit Ankern doch so einfach! Wäre es nicht schön dem Kunden einfach eine URL wie z.B. http://meinedomain.de/referenzen.html#musterfirma zuzuschicken, und sobald sich die Seite lädt springt sein Browser direkt zu dem gewolltem Eintrag und blendet den besagten Punkt im Accordion automatisch ein? Natürlich wäre es das ;)

Kompletten Artikel lesen...


Es ist schon lustig, da fällt einem durch Zufall eine uralte Backup-CD in die Hände (ich glaube eine meiner ersten gebrannten CDs) und irgendwie kommt einem beim anschauen der darauf gespeicherten Daten ein kalter Schauer über den Rücken.

JPGs und GIFs sind bis in die Unendlichkeit komprimiert, extreme Farbverfälschungen durch ein 20-30% JPG schon fast Standard. GIFs generell mit maximal 32 oder wenn man es gut gemeint hat auch mal 64 Farben. Verläufe sind keine richtigen Verläufe, sondern vielmehr eine Treppe in großen Stufen.

Das seltsame ist aber, das man sich früher nie über die Qualität dieser Grafiken beklagt hat. Kaum jemand hatte etwas gegen die eigentlich doch so offensichtlichen Fragmente des JPGs, auch wenn diese so direkt selbst auf dem Wallpaper ersichtlich waren.

Heute wäre eine solche Komprimierung fast undenkbar. Eine Webseite die solch stark komprimierte Grafiken nutzt/nutzen würde, würde auch sofort billig, dreckig und irgendwie alt wirken.

Doch was brachte den Umbruch? War es nur die Tatsache das DSL zum Standard wurde, oder viel mehr das unsere Ausgabetechnik um einiges besser ist als noch vor einigen Jahren? Hat mein damaliger 15 Zoller vielleicht einfach die JPG-Fragmente verschluckt, und die Farbunterschiede vielen mir durch den ständigen Grünstich ja auch gar nicht erst auf?

Immer wieder verblüffend wie sich doch die Ansprüche schleichend aber dennoch sicher verschieben, oder?



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