Barcamp Hannover

So, nun ist mein erstes Barcamp auch schon wieder vorbei.

Mein grobes Fazit: Super, muss ich öfter hin!

Für mich war das Wochenende ein perfekter Mix aus dem ergattern von Wissen, vermitteln von Wissen und dem Kennenlernen neuer und alter Bekannter.

Am Samstag schaffte ich zwar leider nur 4 Sessions, was jedoch vollkommen OK war, da man so immer mal die eine oder andere Minute fand um mit den sonst ja doch anonymen Internetbekanntschaften mal ein paar Worte persönlich zu wechseln. Die Sessions die ich an diesem Wochenende besucht habe drehten sich dabei in etwa um folgende Themen:

Alles in allem war bei jeder Session immer etwas dabei was mein Gehirn noch gebrauchen konnte. Das Barcamp war super organisiert, hier nochmal ein dickes Danke an die Organisatoren, habt ihr wirklich einwandfrei gemacht.

Was ich nach diesem Wochenende erstmal für eine lange Zeit nicht mehr hören will sind jedoch folgende Begriffe:

  1. Socialising
  2. Startup(s)
  3. Web 2.0
  4. Venture Capital

Mal im Ernst: Mich nerven diese Buzzwords nur noch und ich hätte heute Mittag am liebsten jedes mal aufgeschrien bei jedem der solche Sätze wie “ Wir sind ein junges Startup das eine innovative Web 2.0-Applikation mit vielen Social-Network-Elementen entwickelt “ von sich gab. Ich meine es gab bestimmt schon Barcamps wo der Teil dieser enthusiastischen Jungunternehmer noch deutlich höher lag, aber auch hier hörte man alle 2 Minuten das Wort “Startup”, was nun also endgültig für mich an Sinn verloren hat.

Zwischen den Sessions lernte ich zudem neben den üblichen Verdächtigen wie z.B. Alex, David und Dennis auch ein paar neue Gesichter in real kennen (nicht der Supermarktkette), z.B. Hendrik, Eric und Jens.

Neben den Sessions und Gesprächen war ich dann auch zwei mal mit Hendrik und Alex auf Geocaching-Tour, leider nur einmal mit Erfolg.

Bilder wurden natürlich auch wieder mehr als genug gemacht, sowohl von mir, als auch allen anderen.


Ach nun habe ich schon mehrere male mich daran versucht einen ordentlichen Jahresrückblick für mein 2007 zu verfassen, leider bisher ohne Erfolg. Da kommt man vom hundertsten ins tausende und schweift einfach automatisch zu sehr ab. Eine simple Auflistung der Themen des Jahres wäre auch zu Stumpf, denn dafür gibt ja seit einigen Monaten das Archiv.

Also will ich mich nochmal daran versuchen das Jahr 2007 kurz und knapp Revue passieren zu lassen. Mal sehen obs diesmal was wird :)

Kompletten Artikel lesen...


Lange Zeit war es um den geliebten und gleichzeitig oft gehassten grünen Balken still, doch damit ist jetzt Schluss: Das Pagerank-Update wurde nun auch auf die Öffentlichkeit losgelassen, und auch bei mir hat es zugeschlagen.

Doch was zeigt das Update?

Aus meiner Sicht zeigt es nur, das der Pagerank ein vollkommen nichtssagendes Werkzeug zur SEO-Einschätzung von Webseiten geworden ist. Warum das so ist lässt sich wohl am besten an meinen beiden Seiten zeigen. Zum ersten hätten wir da xulu.net. Vor dem Update hatte die Seite einen PR4 und wurde nun auf PR5 befördert. Die zweite Seite, nämlich diese hier, hatte vor dem Update einen PR3 und wurde nun ebenfalls auf PR5 hochgestuft.

Was sagt uns das? Zumindest erstmal rein Garnichts über das Ranking in den Serps, denn gerade dieses Weblog hat in den letzten Tagen bzw. Wochen wieder gehörig einstecken müssen was die Besucherzahlen über Google angeht. Rund 100 Besucher weniger als noch vor 2 Wochen sind die bittere Realität, und das obwohl ja der Pagerank um ganze 2 Punkte gewachsen ist.

Ein anderes Beispiel wäre auch die Seite von Kollegin Manuela die nun einen Absteiger auf PR4 machen durfte. Würde man den grünen Balken nun als Maßstab für die Linkpopularität nehmen, so würde dies ja heißen das mein kleiner Weblog dort besser vertreten wäre als das doch viel populärere Blog von Manuela… ist aber definitiv nicht der Fall.

Für mich ist diese Tatsache ein Beweis dafür, das man den Pagerank getrost aus den Augen lassen kann. Die Zahl hinter dem Balken hat kaum noch eine reale Aussage. Also grämt euch nicht für einen eventuellen Abstieg, sondern guckt einfach auf eure Positionen in den Serps, denn darauf kommt es nun mal am Ende an :)


Wie das Downloadsquad berichtet tauchen derzeit bei einigen GMail-Benutzern in den Optionen Felder für IMAP-Support auf.

Derzeit beherrscht Gmail neben der grandiosen Weboberfläche leider nur das POP3-Protokoll, was ich bis dato jedoch nur für Backups meiner Google-Mails genutzt habe.

Da die Weboberfläche dank der lahmen JS-Engine des Firefox bei mir oft für Pausen sorgt wäre eine IMAP-Schnittstelle hier wohl genau das richtige doch wieder einen normalen Client zum Mailverkehr zu nutzen, da somit auch die eigene Mail-Organisation nicht auf der Strecke bleiben müsste, wie es ja beim simplen POP3 der Fall ist.

Ich bin gespannt wann dieses Feature denn allen Nutzern zugänglich gemacht wird. Sobald man den Spamfilter dann noch ein wenig detaillierter Managen kann ist GMail aus meiner Sicht fast unschlagbar.

Zudem wurde vor kurzem das Limit auf über 4GB angehoben. Da ich mein Postfach gut pflege habe ich es aber ehrlich gesagt auch nach 3 Jahren Dauernutzung noch nicht auf über 600MB geschafft.


Stress

Diese Frage stelle ich mir nun schon seit ein paar Wochen. Gegen Jahresende kommt ja bei vielen Agenturen und Freelancern meist das dicke Ende im Bereich der Kundenaufträge.

Warum das so ist? Nun, viele Firmen haben Werbebudgets die am Jahresanfang frisch aufgefüllt werden. Da fast jedes Unternehmen Angst hat das Budget zu schnell zu verpulvern wird dieses meist das ganze Jahr über kaum angefasst, bis man dann im Oktober oder manchmal auch erst im November merkt, das ja noch 90% des Budgets vor sich hin schlummern. Und nun? Mhm, da wird mal schnell die Werbeagentur um die Ecke angerufen um noch mal ein bisschen oder auch ein bisschen mehr Werbekrams zu bestellen. Egal ob Flyer, Visitenkarten, neues Logo oder Webseiten, Hauptsache die Rechnung ist bis zum Jahresende da. Wobei mir da gerade noch der zweite Grund einfällt: Die lieben Steuern. Da fällt dann auch zum Jahresende noch vielen Kleinunternehmen ein, das Sie ja kaum was in diesem Kalenderjahr ausgegeben haben und die Lohnsteuer somit ziemlich hart zuschlagen könnte, bevor der Staat die Kohle kriegt wird dann meist noch Versucht irgendwas halbwegs Sinnvolles produzieren zu lassen.

Ok, doch worauf ich eigentlich hinaus will ist, das für uns Leute aus der Werbebranche das ganze natürlich ein wenig haarig ist. Bis Silvester kommt man aus der Arbeit eigentlich kaum noch raus, und auch die Freundin verlernt so allmählich wie man eigentlich aussieht. Punkt 24 Uhr am 31.12 ist der Spuck dann auch meist vorbei.

Man merkt die erhöhte Anzahl von eingehenden Anfragen doch ziemlich, und so frage ich mich ob man es sich bei entsprechend gefülltem Auftragsheft denn erlauben kann den ein oder anderen Kunden auch mal zu vertrösten? Ich finde nichts ist schlimmer als 15 Kunden gleichzeitig zu betreuen, das führt nur zum Vergessen von Aufgaben, dem vernachlässigen von Prioritäten und letztendlich auch dem Kunden. Sicherlich, der Verdienst kann dabei beachtlich sein… doch aber wohl nicht um jeden Preis?

Wie seht ihr das? Muss man den Kunden um jeden Preis halten und wenn nötig den 48 Stunden-Tag erfinden oder teilt ihr es den Anfragenden direkt mit wie euer derzeitiger Auftragsstand aussieht?

Doch warum dann die Kunden in die Pampa schicken? Wie sieht es bei euch mit lokalen Netzwerken aus in denen man sich bei entsprechender Auslastung auch mal die Kunden untereinander vermittelt, ohne dabei gleich in Eifersüchteleien zu verfallen?


Wie ich ja bereits oft verkündet habe bin ich ein absoluter Fan von Googlemail (kurz GMail). Es ist einfach mein zentrales Office. Immer hat man Backups seiner E-Mails parat, auch wenn man gerade mal 3000Km entfernt eine Info benötigt.

Was mich jedoch seit einiger Zeit tierisch nervt ist der doch immer aggressivere Spamfilter von Gmail, das geht nun sogar schon so weit das mir dadurch wahrscheinlich schon einige Anfragen von potentiellen Kunden durch die Lappen gegangen sind, da diese im Wust der Spammails (immerhin ca. 600/Tag) einfach verloren gehen.

Nun sagt GMail eigentlich, das die Hauseigene Kontaktliste gleichzeitig eine Whitelist darstellt, dem ist aber oftmals nicht so. In letzter Zeit verschlingt GMail sogar Mails von Kontakten die ich schon lange in der Kontaktliste habe. Sogar manche Benachrichtigungsmails zu den Kommentaren werden geschluckt, aber eben nur manche. Viele Mails haben zudem einen ganz normalen Aufbau, kein Viagra, keine Monstergenitalien… einfach sachlicher Text.

Das verhalten des Spamfilters ist für mich nicht wirklich verständlich. Bei festen Adressen usw. konnte ich mir bisher oftmals über manuelle Filter helfen, aber auf Dauer ist das auch keine Lösung.

Ich möchte GMail nicht missen, aber da mir ein kaputtes Postfach im Prinzip mein Geschäft vermiesen könnte (z.B. wenn nur jede dritte Anfrage durchkommt) muss ich wohl doch wieder auf unseren eigenen POP3-Umziehen. Lieber umständlich als auftragslos.



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